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Trotz Sorge schätzen die Konsumenten ihre individuelle Inflationsrate im Vergleich zu 2021 mit 7,7 Prozent realistisch ein. (Bild: Pricing- und Vertriebsberatung Prof. Roll & Pastuch – Management Consultants)
Marktforschung

Ausgaben senken, Sparquote anpassen

Über die Hälfte der Deutschen steht der aktuellen Inflation mit großen bis sehr großen Sorgen gegenüber. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage.

Vor allem im Energiesektor rechnen über 90% in Zukunft mit zunehmenden Preisen für Gas, Heiz l, Strom sowie Kraftstoff.
Die Strategien, um dieser Entwicklung zu begegnen, fallen laut Umfrageergebnissen unterschiedlich aus: dem Vorgehen, die Ausgaben (zum Beispiel für den Lebensmittel- oder Konsumgütereinkauf oder den Urlaub) zu reduzieren, stimmen im Schnitt 31% der Befragten zu. 20% wollen außerdem weniger Geld ansparen, etwa im Rahmen der Altersvorsorge. 9% beabsichtigen ihre Einkünfte zu erhöhen, beispielsweise durch bezahlte  Überstunden oder neue Arbeitsstellen mit besserem Lohn. Gerade bei Gütern des t glichen Bedarfs sehen Befragte mit einem monatlichen Einkommen von unter 3.000 Euro einen signifikant höheren Handlungsdruck.
Realistische Einschätzung der Konsumenten
Trotz Sorge schätzen die Befragten ihre individuelle Inflationsrate im Hinblick auf ihre Lebenshaltungskosten im Vergleich zum Vorjahr mit 7,7% realistisch ein. Das Ergebnis liegt nah am Ist-Wert von 7,3 Prozent der Erhebung des statistischen Bundesamtes für März 2022. „Wegen der aktuell sehr dynamischen Entwicklungen, wie dem Ukraine Krieg, reagierten die Verbraucher mit kurzfristigen Maßnahmen, wie Einsparungen im Konsumverhalten. Unternehmen sollten rasch und adäquat auf die Entwicklungen reagieren, dabei die Strategien der Konsumenten berücksichtigen und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen“, rät Gregor Buchwald, Managing Partner von Roll & Pastuch.

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