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Wirtschaftspolitik braucht den Mittelstand

Trotz der prekären Situation in Europa und der Welt bleibt der kooperierende Mittelstand auch in 2017 in Hochform. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage unter den Mitgliedern des Mittelstandsverbundes.

Demnach beurteilt fast jede zweite Verbundgruppe die eigene Wirtschaftslage als „gut“ (64%). „In Zeiten von Trump, dem Brexit und einer zunehmenden Unsicherheit, die durch Kriegszustände und Bedrohungen in der Weltwirtschaft gekennzeichnet ist, beweist sich der kooperierende Mittelstand erneut als robuste Größe", erklärt der Hauptgeschäftsführer des Mittelstandsverbundes, Dr. Ludwig Veltmann. Fast die Hälfte der Mittelstandskooperationen erwartet steigende Umsätze für das laufende Jahr (48%).
Kein Investitions-Stillstand
Auch bei den Investitionen ist der Mittelstand vom Stillstand weit entfernt. 51% der befragten Verbundgruppen wollen in 2017 weiter investieren. „Damit sich der Mittelstand auch in den nächsten Jahren gegenüber seinen Wettbewerbern durchsetzen kann, stehen zukunftsträchtige Investitionen an erster Stelle", berichtet Veltmann. Um das zu schaffen, ist gutes Personal gefragt. Ein Viertel der Verbundgruppen plant deshalb, neue Fachkräfte einzustellen. Bei den angeschlossenen Unternehmen der Verbundgruppen wollen sogar fast 79% der Mittelständler neue Arbeitsplätze schaffen oder erfahrene Mitarbeiter im Unternehmen halten. „Gerade in ländlichen Regionen gilt der Mittelstand als Jobgarant“, erklärt Veltmann. Damit das so bleibt, fordert der Chef des Spitzenverbandes alle politischen Parteien dazu auf, sich auch nach dem Wahlkampf klar zu einer mittelstandsorientierten Politik zu bekennen. „Unsere Wirtschaftspolitik muss die Handschrift des Mittelstands tragen. Andernfalls riskieren wir den Zerfall zahlreicher, traditionsreicher Unternehmen in Deutschland“, warnt er.

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