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Der Verband Deutscher Mühlen (VDM) begrüßt die Entscheidung von Bundesumweltmi-nister Gabriel, die „Bio"-Sprit-Verordnung zu stoppen.
© Der Verband Deutscher Mühlen (VDM) begrüßt die Entscheidung von Bundesumweltmi-nister Gabriel, die „Bio"-Sprit-Verordnung zu stoppen. Der Verzicht auf die höhere Beimischungsquote für Agrokraftstoffe ist ein erster richtiger Schritt, um langfristige negative Folgen für die Verbraucher zu verhindern. Die derzeitige Förderung der Agrokraftstoffe wird weder gesamtwirtschaftlichen noch klimaschutzpolitischen Zielen gerecht. Damit nicht nur die Autofahrer profitieren, sollte sie grundsätzlich überdacht werden. „Offensichtlich haben die hohen Subventionen für ineffiziente Agrokraftstofftechnologien zu Preissteigerungen bei Lebensmitteln beigetragen“, sagte der VDM-Vorstandsvorsitzende Hans-Christoph Erling heute in Bremen. „Vielmehr müssen wir die energetische Verwertung von agrarischen Reststoffen vorantreiben und in ökonomisch sinnvolle Zukunftstechnologien investieren. Die inflationstreibende Rohstoff- und Flächenkonkurrenz zwischen Lebensmittel- und Energie-produktion bleibt sonst unvermindert bestehen.“ „Ein Festhalten an der ökologisch und ökonomisch ineffizienten Förderpolitik der Bundesregierung kommt der Vernichtung von Volksvermögen gleich, dem keinerlei ökologische Vorteile gegenüberstehen“, so Manfred Weizbauer, VDM-Hauptgeschäftsführer. „Vor dieser Entwicklung haben wir in Übereinstimmung mit vielen Umweltexperten seit langem gewarnt.“
BÄKO-magazin Ausgabe 5-26 Titelblatt
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Mühlen fordern Umdenken bei der Agroenergie-Politik

Der Verband Deutscher Mühlen (VDM) begrüßt die Entscheidung von Bundesumweltmi-nister Gabriel, die „Bio"-Sprit-Verordnung zu stoppen.

Der Verband Deutscher Mühlen (VDM) begrüßt die Entscheidung von Bundesumweltmi-nister Gabriel, die „Bio“-Sprit-Verordnung zu stoppen. Der Verzicht auf die höhere Beimischungsquote für Agrokraftstoffe ist ein erster richtiger Schritt, um langfristige negative Folgen für die Verbraucher zu verhindern. Die derzeitige Förderung der Agrokraftstoffe wird weder gesamtwirtschaftlichen noch klimaschutzpolitischen Zielen gerecht. Damit nicht nur die Autofahrer profitieren, sollte sie grundsätzlich überdacht werden. „Offensichtlich haben die hohen Subventionen für ineffiziente Agrokraftstofftechnologien zu Preissteigerungen bei Lebensmitteln beigetragen“, sagte der VDM-Vorstandsvorsitzende Hans-Christoph Erling heute in Bremen. „Vielmehr müssen wir die energetische Verwertung von agrarischen Reststoffen vorantreiben und in ökonomisch sinnvolle Zukunftstechnologien investieren. Die inflationstreibende Rohstoff- und Flächenkonkurrenz zwischen Lebensmittel- und Energie-produktion bleibt sonst unvermindert bestehen.“ „Ein Festhalten an der ökologisch und ökonomisch ineffizienten Förderpolitik der Bundesregierung kommt der Vernichtung von Volksvermögen gleich, dem keinerlei ökologische Vorteile gegenüberstehen“, so Manfred Weizbauer, VDM-Hauptgeschäftsführer. „Vor dieser Entwicklung haben wir in Übereinstimmung mit vielen Umweltexperten seit langem gewarnt.“

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