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BÄKO-magazin Ausgabe 5-26 Titelblatt
Branche aktuell

Weniger Umsatz für Ernährungsindustrie

Aufgrund der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie erwartet die Ernährungsindustrie über alle Teilbranchen hinweg nach ersten Prognosen einen Umsatz von 184,7 Milliarden Euro, was einem leichten Minus von 0,3% entspräche.
Sorge um das Auslandsgeschäft
Sorge bereitete der Branche die Entwicklung im Auslandsgeschäft. Nach einer kurzzeitigen Erholung im Jahr 2019 gingen hier die Umsätze 2020 mit 61,3 Milliarden Euro um 1,9 Prozent zurück. Das Inlandsgeschäft konnte hingegen ein leichtes Plus von 0,4 Prozent erwirtschaften.
Dazu erklärt BVE-Geschäftsführerin Stefanie Sabet: "Trotz des stabilen Ergebnisses haben das Wegbrechen der Absätze im Außer-Haus-Markt, das gedämpften Kaufverhalten der Verbraucher, aber auch die schwache globale Nachfrage im Exportgeschäft, die hohen Krankenstände und nicht zuletzt der durch die Lockdown-Maßnahmen entstandene Druck auf die Lieferketten die Unternehmen im vergangenen Jahr auf eine harte Belastungsprobe gestellt."
Nachhaltige Produktion bleibt Ziel
Nichtsdestotrotz würden laut Sabet die Lebensmittelhersteller in Deutschland weiter am Ziel einer "nachhaltigen Transformation der Lebensmittelproduktion" festhalten. Allerdings habe die Corona-Pandemie mehr denn je verdeutlicht, dass diese Transformation nur gelingen könne, "wenn sie Hand in Hand mit der wirtschaftlichen Machbarkeit erfolgt".

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