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Warten auf die nächste Ernte. (Foto: curmet/pixabay 2016)
Branche aktuell

Blick auf die Ernte

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Bezug auf die Herbstaussaat mitteilt, bleibt die Aussaat von Wintergetreide nahezu unverändert.

Wintergetreide wurde für die Ernte 2022 auf 5 Mio. Hektar ausgesät. Damit bleibt die Aussaatfläche für Wintergetreide zur Ernte 2022 gegenüber den Anbauflächen 2021 nahezu unverändert (–0,7% beziehungsweise –34.300 Hektar). Zum Wintergetreide zählen Winterweizen, Wintergerste, Roggen und Wintermenggetreide sowie die Weizen-Roggen-Kreuzung Triticale.
Aussaat im Detail
Die Aussaatfläche von Winterweizen, der flächenmäßig bedeutendsten Getreideart in Deutschland, steigt gegenüber 2021 voraussichtlich nur geringfügig um 10.500 Hektar auf 2,9 Mio. Hektar. Bei der Aussaatfläche von Roggen und Wintermenggetreide wird von einer Abnahme um knapp 6% auf 593.300 Hektar ausgegangen. Das sind 37.100 Hektar weniger als 2021. Die Aussaat von Triticale erfolgte auf 323.900 Hektar, was einem geringen Rückgang von 4.200 Hektar gegenüber der Anbaufläche 2021 entspricht. Beim Anbau von Wintergerste sind mit einer Aussaatfläche von 1,2 Mio. Hektar kaum Veränderungen zum Vorjahr festzustellen.
Im Herbst 2021 haben die landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland auf 1,1 Mio. Hektar Ackerland Winterraps für die Ernte 2022 ausgesät. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, liegt die Aussaatfläche von Winterraps für die kommende Ernte damit um 86.700 Hektar (+8,7%) über den Anbauflächen von 2021. 

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