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Energiesparen für Bäcker

Der Mittelstandsverbund startet mit „Klimaprofi für den Mittelstand“ ein Förderprojekt maßgeschneidert für den Bäcker. Die Erkenntnis: Energieeffiziente Maßnahmen können den Eigenverbrauch um bis zu 30% senken.

Energiesparen wird immer noch unterschätzt, obwohl die Kosten neben Miete und Personal zu den größten Kostenfaktoren im Unternehmen zählen. Oft fehlt es an Know-how und Zeit, um sich mit dem Klimaschutz auseinander zu setzen. Deshalb hat der Mittelstandsverbund das neue Förderprojekt „Klimaprofi für den Mittelstand“ ins Leben gerufen. Das vom Bundesumweltministerium geförderte Projekt richtet sich an die backende Branche.
Nur Mut zum Energiesparen
„Das Investitionsvolumen für neue Technik ist hoch. Deshalb verfolgen viele Betriebe das Thema mit angezogener Handbremse“, erklärt Projektleiter Ernst Panse. Gemeinsam mit anderen Experten berät er Bäcker kostenlos vor Ort rund um den Energieverbrauch und die Fördermöglichkeiten. Bei der Klimaschutzberatung, die aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert wird, nehmen die Berater den Betrieb genau unter die Lupe. Wie ist der Umgang mit Ressourcen? Lohnt es sich, Temperaturen anders einzustellen? Wo die Hebel anzusetzen sind, um den Verbrauch nachhaltig zu senken, analysieren die speziell für das Bäcker- und Fleischerhandwerk geschulten Berater vor Ort. Ob der Backofen und die Kühlraumaggregate, die Lüftungsanlage oder die Beleuchtung.
Zuschüsse beantragen
„Schon mit kleinen Investitionen lässt sich eine Menge Geld sparen“, erklärt Panse. Und auch Veränderungen im Arbeitsablauf, etwa Temperaturbegrenzungen oder zeitgenaues Ein- und Ausschalten der Technik sei ein erster Schritt zur Reduzierung der Energiekosten. Mit den richtigen Maßnahmen kann der Energieverbrauch um bis zu 30%t reduziert werden. Welche Zuschüsse dafür beantragt werden können, wird ebenfalls im Rahmen der Klimaschutzberatung beantwortet. Weitere Infos gibt es hier.

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