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IT´S TEA TIME!

Tee und Snacks – eine herrliche Kombination und eine mit langer Tradition. Allerdings sind tolle Kombiangebote zur Tea Time beim Bäcker oder Konditor derzeit noch Mangelware. Dabei ließe sich das einfach, schnell und mit unglaublich interessanten Margen umsetzen – wie auch der aktuelle SnäckerMeister mit kreativen Ideen von Vandemoortele zeigt.
In welcher Nation sind die meisten Teetrinker zu finden? Nein – es sind nicht die Briten. Auch, wenn wir bei Tee automatisch an die „Good Old Tea Time“ denken müssen: Die Realität sieht ganz anders aus. Die Türkei zählte mit einem durchschnittlichen Absatz von rund 2,9 Kilogramm Tee pro Kopf im Jahr 2023 zu den größten Teekonsumenten der Welt. Auf Platz Zwei der Teetrinker: Brasilien, gefolgt von China, Sri Lanka, Russland, Saudi Arabien … Das Vereinigte Königreich reiht sich hier mit ca. 1 Kilogramm Tee pro Kopf im Jahr erst auf Platz 12 ein. Und der Teeabsatz deutscher Verbraucher summierte sich in diesem Jahr auf lediglich rund 320 Gramm pro Kopf! Und genau das birgt die Chance für Bäcker und Konditoren. Denn oft scheitert es eben gar nicht an der mangelnden Lust am Tee, sondern am entsprechenden Angebot.
Warum also nicht mal peppige Teesorten auf die Getränkekarte  bringen – mit wohlklingenden Namen und wohlschmeckendem Aroma? Denn Kunden von heute achten dabei auf das Detail. Nicht zuletzt deswegen kommen die sinnhaften Sprüche, die mittlerweile zahlreiche Anbieter quasi als kleines Orakel auf die Pappanhänger der Teebeutel drucken lassen, bei Kunden so gut an. Für sie sind Dinge wichtig wie:

  • Aus welchem Material ist der Teebeutel?
  • Wie hochwertig wirkt die Verpackung?
  • Und wie ansprechend wird der Tee serviert?
  • Bekomme ich ein Kännchen Wasser dazu – oder nur eine kleine Pfütze in einer Tasse?

Patisserie du Chef

Die Bars leicht antauen lassen und in beliebige Formen schneiden: Quadrate, Streifen, Dreiecke, Rauten. Im Anschluss etwa mit frischem Obst oder gerösteten Nüssen veredeln.

 

Zutaten

  Fantasie de Chocolat“
  und
   „La vie Rouge“ von Vandemoortele

 

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Foto: Vandemoortele

Michael
Nemeyers

Favoriten

Michael Nemeyer ist
Fachberater bei
Vandemoortele.

Foto: Vandemoortele
Michael Wieland
Die Tage werden kürzer, die Temperaturen klettern nach unten. Mit dem Winter wird das Bedürfnis nach Dingen, die einen von innen wärmen wieder größer. Was wäre besser geeignet dafür als der gute, alte Tee? Gesund, vielseitig und ein warmer Begleiter an kalten Tagen. Auch in den Bäckereibistros sollte dieses Getränk im Winter auf der Karte stehen. Dazu bieten sich natürlich tolle Snacks an. Typisch englische Snacks wie Biscuits, Scones oder kleine Küchlein sind beliebt und um dem Zuckerschock vorzubeugen, sollten diese mit kleinen, pikanten Leckereien kombiniert werden. Als Portionsgröße gilt: klein, aber fein. Und das Schöne: Tea Time kann zu jeder Tageszeit zelebriert werden, ob vormittags, am frühen Nachmittag oder traditionell gegen 17 Uhr. Hier ein süßer Vorschlag, der schnell und einfach in die Auslage gebracht werden kann: Die kleinen Kuchen von La Patisserie du Chef sind besonders praktisch, da die lange, tiefgefrorene Kuchenstange individuell eingeteilt werden kann und somit nach kurzer Antauzeit kleine, optisch exzellente Kuchenhäppchen entstehen – ganz im englischen Stil. Kleine Sandwiches sind auch immer beliebt. Hierfür einfach ein normal belegtes Sandwich in vier Teile teilen und Pikser rein – fertig. Oder wie wäre es mit einer Blätterteigtarte mit Spinat und Ei? Mal was anders und sehr lecker zu einem warmen Teegetränk.

Spinat Blätterteigtarte mit Ei

Zubereitung: Schalotten und Knoblauch fein würfeln. In der „St. Allery Revolution“ (Buttermelange) andünsten. Den aufgetauten Spinat dazugeben. Mit Salz und Muskat abschmecken und alles einmal aufkochen, dann abkühlen lassen. Anschließend Ricotta, Semmelbrösel, Parmesan und die Eier unterrühren. Die Masse auf die aufgetaute geigelte Blätterteigplatte aufstreichen. Einen Rand von ca. 2 cm frei lassen. Diesen Rand mit Eigelb einpinseln und einklappen, andrücken und stippen. Im vorgeheizten Ofen (Etage) bei 220 °C für ca. 20 Minuten backen.
Nach dem Auskühlen in Dreiecke schneiden und mit gekochten Eiern und Kresse dekorieren.

Zutaten
FÜR  1 PLATTE

200 g Schalotten
1 Zehe Knoblauch
400 g Spinat (TK)
40 g „St.Allery Revolution"
  Salz
  Muskat
550 g Ricotta
80 g Semmelbrösel
80 g Parmesan, gerieben
2 Eier
1 Eigelb
  gekochte Eier
  Kresse

 

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Foto: Vandemoortele

TEE NUR MIT SNACK

Bäcker und Konditoren sind gut beraten, ihren Kunden kleine, private Teezeremonien zu bieten. Denn das Umsatzpotenzial ist hier enorm, wenn das Thema richtig angegangen wird. Dazu gehört aber nicht nur der Tee und die Art und Weise, wie er dem Kunden serviert wird. Es gehört auch der passende kleine Snack dazu! Denn anders als bei einer Kaffeespezialität mit Milch oder einer heißen Schokolade schlägt der Tee an sich ja nicht mit Kalorien zu Buche: Hier ist also deutlich mehr Platz für eine passende süße oder auch herzhafte Kleinigkeit. Tee und Snacks – das passt nicht nur hervorragend, das hat auch eine lange Tradition. Denn es geht auf die klassische Tradition des Afternoon Tea zurück. Diese soll Lady Bedford, Hofdame von Königin Victoria, einst begründet haben. Es heißt, sie habe in den Nachmittagsstunden immer einen kleinen Hunger verspürt, weil man nur sehr leicht zu Mittag und erst spät zu Abend aß. So entschloss die Hofdame, sich jeden Nachmittag eine Tasse Tee mit einem kleinen Imbiss bringen zu lassen und genoss diese Zwischenmahlzeit auch gerne mit Freunden – was diese begeisterte und was sie dann später übernahmen: Lady Bedfords Afternoon Tea wurde bald ein beliebtes Event des britischen Adels. Übrigens: Der klassische Afternoon Tea mit Scones, Schlagsahne und Gurkensandwiches, die auf einer Etagere gereicht werden, hat auch hierzulande zahlreiche Fans. Nur wird er sehr selten angeboten – vor allem Luxushotels bieten diesen Service. Spannend: Fans sind gerne bereit, hier sehr tief in die Tasche zu greifen. Ein vergleichsweise „günstiges“ Teearrangement liegt nämlich nicht unter 30 Euro; vielmehr schlagen teils 60, 70 Euro pro Person für eine schön inszenierte Tea Time zu Buche. Warum also nutzen Bäcker nicht die Gelegenheit, um diese schöne Tradition für ihr Portfolio passend zu machen?

 

MARTIN
RÖßLERs

Favoriten

Martin Rößler ist
Konditormeister und u. a. aus zahlreichen
TV-Auftritten im BR bekannt

Foto: Vandemoortele
Martin Rößler Konditormeister

Für mich gehören zum Tee immer kleine Köstlichkeiten. Als Konditor denke ich da natürlich vor allem an den süßen Bereich – ganz klassisch wären hier Petit Fours. Aber auch kleine Plätzchen passen hervorragend. Oder Teegebäck! Der Name kommt da nicht von ungefähr … Auch Dauergebäck oder Mürbegebäck mit Marzipan ist ideal. Wichtig ist in jedem Fall, dass es immer etwas elaborierter ist, gerne etwas edler daherkommt in Verarbeitung, Zutat und Aufmachung. Kleine Baumkuchenspitzen passen beispielsweise auch hervorragend, wenn man Tee in der kalten Jahreszeit serviert. Überhaupt ist alles, was mit Schokolade verarbeitet ist, ein hervorragender Begleiter zum Tee. Nicht nur, dass die Bitteraromen in Tee und Schokolade sich ähneln und gut im Mund harmonieren. Durch den heißen Tee wird ein warmes Mundgefühl erzeugt, bei dem die Schokolade noch ein bisschen schneller und besser schmilzen kann als ohne Tee – so entfaltet sich ihr Aroma noch mal viel intensiver!

FOODPAIRING IST GEFRAGT

Eine Idee also könnte es sein – als saisonales oder punktuelles Angebot etwa – eine klassische Tea Time nach englischem Vorbild auf die Karte zu setzen. Aber auch das alltägliche Kännchen Tee beim Bäcker lässt sich deutlich besser inszenieren als dies bisher vielfach geschieht. Kombiangebote gibt es beim Mittagssnack, beim Frühstück, bei Kaffee und Kuchen: Aber wo bleibt die Kombination mit Tee, etwa in Form einer Reihe an Leckereien auf der Karte, die speziell als „passend zum Tee“ angepriesen werden? Oder in Form von Foodpairing: Da Tee, anders als Kaffee, je nach Sorte die unterschiedlichsten Aromen aufweist, kann man die Kombiangebote so zusammenstellen, dass Tee und Snack in ihrer Aromatik harmonieren. Ein zarter Darjeeling passt etwa gut zu einem zuckrigen Gebäck aus Blätter- oder Plunderteig; ein kräftiger Assam dagegen rundet die Würze von Minisandwiches mit deftigem Aufstrich ab oder verlängert das schokoladige Aroma einer dunklen Tarte. Wer die besten Kombis nicht selbst beim Verkosten herausschmecken möchte, kann sich einfach in die einschlägigen Tipps von Teesommeliers einlesen.

„Fossette Cheddar“

Zubereitung: „Fossettes“ ca. 8 Minuten bei 190 °C backen und auskühlen lassen. Durchschneiden und die untere und obere Seite mit Kräuterfrischkäse bestreichen. Anschließend die untere Seite belegen – mit Salat, Cheddar, Tomaten und Kresse.

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Zutaten
FÜR 10 STÜCK

 

10 „Fossettes“
400 g Kräuterfrischkäse
200 g Salat
20 Scheiben Cheddarkäse
500 g Tomaten
50 g Kresse

 

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Foto: Vandemoortele
Anzeige Vandemoortele SnäckerMeister

EFFEKTVOLLER GRUSEL

Die Ideen von Vandemoortele zeigen: Effektvolles kann auch schnell gehen! Hier sind Bäcker und Konditoren gut beraten, auf die Unterstützung der Zulieferindustrie zu nutzen und diese mit eigenen Produkten zu kombinieren. Durch möglichst hohen Conveniencegrad der zugekauften Teile bleibt dem Bäcker ausreichend Zeit, in der Umsetzung des Gesamtkunstwerks der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen. Natürlich muss ein Halloweenartikel in erster Linie schmecken – er muss aber vor allem neugierig machen, ein echter Hingucker sein und dabei so reizvoll, dass der Kunde gar nicht umhinkommt, zuzugreifen. Halloween lässt sich sowohl im süßen als auch im deftigen Bereich gut umsetzen. Hier sollte der Bäcker immer kleine Portionsgrößen im Blick haben – denn diese werden zu solchen Anlässen besonders gerne gekauft und eignen sich gut als kleines Geschenk zum Anlass oder für die Party. Rote Saucen, Cremes und Gels wirken wie Blut, Gummitiere und Gummiaugen hauchen den Muffins, Amerikanern, Donuts oder Berlinern ein schaurig-tierisches Eigenleben ein. Aber auch grelles Monstergrün oder Fledermausschwarz, bzw. Gespensterweiß macht sich gut. Neben den witzig- kreativen Ideen spielt kulinarisch immer wieder der Kürbis eine wichtige Rolle. Er ist ein vielfältiges Lebensmittel, das sich problemlos in süße wie deftige Kreationen einbauen lässt. Und neben den Rezeptideen, die die Blicke auf sich ziehen, gibt es rund um Halloween natürlich auch etwas schlichtere Einsatzmöglichkeiten: als cremige Kürbissuppe für den Mittagstisch beispielsweise. Aber auch Puddingteilchen mit Kürbiscreme, Kürbistarte, Kürbisbrot, Pizza mit Kürbis, Apfel und Feta … Eine gute Idee kann es übrigens sein, die Azubis und die ganz jungen Mitarbeiter mit der Ideenfindung rund um Halloween zu betreuen. Denn meist sind sie diejenigen, die bei Trendinszenierungen in den Sozialen Medien – ein überbordendes Füllhorn an internationalen Halloweenideen – am sattelfestesten sind. Und vermutlich hoch motiviert, hier ihre eigenen Kreationen umzusetzen. Je liebevoller und detailverliebter diese nämlich umgesetzt werden und desto mehr sie sich vom Standard abheben, den die Kundschaft in den vergangenen Jahren schon in Bäckereien zu Gesicht bekommen hat, desto größer ist auch die Chance, dass der Kunde sie für seine eigene und ganz persönliche Inszenierung dieses Festes ersteht: ob nun als große Halloween-Party oder als kleinen, intimen Gruselmoment auf der Couch.
| Andrea Diener |

 

„Korn-Fossette Lachs"

Zubereitung: „Korn-Fossette“ ca. 8 Minuten bei 190 °C backen und auskühlen lassen. Durchschneiden und die untere und obere Seite mit Frischkäse bestreichen. Anschließend die untere Seite belegen – mit Salat, Lachs, Gurke und Kresse.

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Zutaten
FÜR 10 STÜCK

 

10 „Korn-Fossettes“
400 g Frischkäse
200 g Salat
700 g Lachs
400 g Gurke
  Kresse

 

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Foto: Vandemoortele

DIE PORTION MUSSSTIMMEN

Es lohnt sich: Denn die Marge, die hier abgeschöpft werden kann, ist sehr groß! Wer sich dieser Thematik ernsthaft annimmt und sie professionell umsetzt, kann gutes Geld damit verdienen. Denn das entsprechende Angebot am Markt ist noch so dünn, dass aufallend positive Beispiele aus dem Markt mit zahlreichem Zuspruch goutiert werden. Was immer auch dazu gehört: Die Wassermenge muss stimmen – sie macht im Wareneinsatz nichts aus, aber sie ist so entscheidend für den Kunden! Wer nur den schnöden Tee wie eh und je serviert – eine halbvolle kleine Kaffeetasse mit lieblosem Teebeutel und ohne Süßungsauswahl (Zucker, Kandis, Honig …) und obendrein ohne passendes Snackangebot zum Tee –, der wird dadurch wohl auch keine neuen Mehrumsätze generieren und unter seinen Kunden keine neuen Teetrinker gewinnen. Umdenken und Andersmachen heißt also die Devise! Dass das mit wenigen kleinen Veränderungen zu stemmen und alles andere als zeitaufwendig ist, das zeigen die pfiffigen Snackideen von Vandemoortele. Sowohl süß als auch herzhaft passen die Snackrezepte wunderbar zur Tea Time beim Bäcker und sind dabei ebenso leicht und schnell umzusetzen wie auch effektvoll in ihrer Wirkung. Auf dass das Teegeschäft wieder neu ins Fließen kommt …
| Andrea Diener |