Viel Effekt, wenig Aufwand: Vandemoortele zeigt, wie Bäcker und Konditoren schnell fantasievolle Kreationen für die Feiertage zaubern können.
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IN ALLEN GEBÄCKEN SOLL LIEBE DRIN STECKEN

Muttertag und Vatertag sind fest etablierte Feiertage, die prädestiniert dafür sind, sie in der Bäckerei mit süßen und deftigen Snacks zu begleiten. Auch wenn sich die Bedeutung der Tage im Lauf der Jahre gewandelt hat: SnäckerMeister zeigt, wie Sie mit wenig Aufwand das Thema gewinnbringend für sich nutzen.

Früher wurde Mutter- und Vatertag in der Gesellschaft noch eine andere Gewichtung zugespro-chen. Während Muttertag quasi verpflichtete, sich mit Mama zur feiertäglichen Sahnetorte an den Kaffeetisch zu setzen, gehörte der Ausflug mit dem Bollerwagen ins Grüne am Vatertag zum gesetzten Programm. Heute sind diese Traditionen nicht nur aufgeweicht, sondern zu großen Teilen ganz verschwunden. Doch was bleibt, ist die Präsenz in unseren Köpfen, zumal die

meisten schon von Klein auf darauf konditioniert worden sind, Mutter und Vater an diesem Tag mit einer Kleinigkeit zu bedenken. Doch welches Mitbringsel könnte es bloß sein? Hier sind Bäcker und Konditoren die perfekten Problemlöser: Denn kleine Geschenke aus der Bäckerei sind nicht nur originell, hübsch anzuschauen und erschwinglich – sie stehen auch nachher nicht als Staubfänger in der Ecke, weil man sie verputzen kann! Und geht Liebe nicht von jeher durch den Magen?

KLEINE GESCHENKARTIKEL

Umso klüger also sind jene Unternehmer, die sich hierfür ein paar ausgefallene Kleinigkeiten überlegen, bei denen den Kunden schon beim Anblick das Herz aufgeht. Dass sich viel Aufmerksamkeit auch mit wenig Aufwand generieren lässt, zeigen die liebevollen Ideen von Vandemoortele. Mit ein paar Kniffen wird das Plunderteilchen zum gebackenen Herzen, das vermittelt: „Schön, dass es Dich gibt!“ und die Laugenstange wird mit wenigen Griffen und passendem Storytelling zum witzigen Wanderstock für Papas (symbolische) Vatertagstour. Auch, wenn diese kleinen Backwaren natürlich schlussendlich zum Verzehr gedacht sind; sie sind mehr als das: Es sind kleine, feine Geschenkartikel vom Bäcker. Hier steckt eine enorme Umsatzchance für backende Betriebe, die vielerorts noch viel zu wenig genutzt wird. In einer Konsumgesellschaft, in der sich gefühlt jeder alles kaufen kann und die Dimensionen von Geschenken oft in Maßlosigkeit übergehen, erleben solche süßen Kleinigkeiten eine enorme Aufwertung. Denn sie zeigen: Es braucht nicht viel, um jemandem zu sagen, dass man ihn gern hat oder an ihn gedacht hat!

Liebesbotschaft im Glas

St. Allery Cake“, Wasser und Kakaopulver unter Rühren aufkochen, anschließend abkühlen lassen. Zucker, Mehl, Backpulver und Salz vermischen, Eier und Schmand unterlaufen lassen. Anschließend alles unter die Masse geben und die Kirschen vorsichtig unterheben. Masse (120 g) mit einem Spritzbeutel in die Gläschen füllen (Glas 120 ml). Aus Alufolie ca. 4 cm lange (Durchmesser 1 cm) „Röhrchen“ formen und in die Mitte des Glases stecken. Dieses dient zur Platzhaltung der Liebesbotschaft, die der Kunde im Laden z. B. selber schreiben kann. Nach dem Backen die „Röhrchen“ entfernen und gegen Papierröllchen (ggf. leicht abgeflammt am Rand) austauschen.
Backtemperatur Masse: ca. 190 °C
Backzeit: ca. 40 Minuten

 

Zutaten
für CA. 30 STÜCK

400 g „St. Allery Cake“ mit 25% Frischbutteranteil
von Vandemoortele
400 g Wasser
90 g Kakaopulver
700 g Zucker
500 g Weizenmehl Type 550
10 g Backpulver
200 g Eier
300 g Schmand
  Salz
1 000 g Kirschen
Gesamt 3 600 g

 

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Foto: Vandemoortele

ADRETT ANZUSEHEN

Allerdings: Die Optik muss stimmen, die vermittelte Botschaft (die mittels Zuckerschrift, Schokoladenaufleger oder mit einem schlichten Liebessymbol in Herzform zusätzlich unterstrichen werden kann) auch. Bei der „Liebesbotschaft im Glas“ ist es Michael Nemeyer, Fachberater bei Vandemoortele, sogar gelungen, ein kleines Backwerk zu entwerfen, das der Kunde unkompliziert individualisieren kann. Die kleine Papierrolle bietet genügend Platz für ein paar Zeilen, die von Herzen kommen; für erste, selbst hingekritzelte Worte des Sprösslings oder für ein selbst gemaltes Bild. Denn Muttertags- oder Vatertagsgeschenke eignen sich sowohl für die großen als auch für die ganz kleinen Kinder. Wie schön, wenn man gemeinsam beim Bäcker etwas entdeckt, mit dem man der daheim gebliebenen Mama oder dem Papa eine Freude machen kann!

Michael
Nemeyers

Favoriten

Michael Nemeyer ist
Fachberater bei
Vandemoortele.

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Michael Wieland

Manche Feiertage eignen sich besonders gut, um emotionale Themen in die Backstube zu bringen. Dazu gehören auch der Muttertag und Vatertag, an denen Gebäcke zum Thema „Liebe“ und „Dankesagen“ besonders geschätzt und nachgefragt werden. So ähnlich die Botschaft auch ist, umso unterschiedlicher können die Gebäcke an den zwei Tagen ausfallen: Für die Mama ist eine Herzensbotschaft wohl die häufigste und beliebteste Wahl, sei es in Form des Gebäcks selbst oder als Dekoration. Donuts eigen sich z .B. hervorragend als Liebesbote, aber auch Plundergebäcke, die in Herzform angeboten werden. Besonders schön sind handgeschriebene Botschaften, wo der Kunde seinen individuellen Dankesgruß selbst verfassen kann (siehe Rezept „Liebesbotschaft im Glas“). Für die Väter hingegen darf es etwas deftiger sein, vor allem für den Vatertagspaziergang. Hier gilt: Je themenspezifischer und ausgefallener, desto besser. Schließlich ist nur einmal im Jahr Vatertag. Ein Laugenwanderstock symbolisiert z. B. die beliebte Aktivität der „Bollerwagenwanderung“ sehr schön und ist ein herzhafter, praktischer Snack für unterwegs. Auch der „Bacon-Egg-Donut“ eignet sich hervorragend für ein Vatertagsfrühstück, da er die beliebte Kombination Spiegelei–Speck einfach mal auf einem ganz anderen Produkt als einem Brötchen zeigt, nämlich einem Donut (Natur): ein völlig neues und auch für uns verblüffend leckeres Geschmacksergebnis, das wir einfach nur durch Neugier und Ausprobieren geschaffen haben. Das ist auch ein Alltagstipp an die Bäcker, nicht nur für Feiertage: Einfach mal ausprobieren und kreativ sein. Manchmal kommen wahre Wunderwerke heraus, die es vorher so noch nicht gab. Uns z. B. hat der „Bacon-Egg-Donut“ so gut gefallen, dass wir ihn spontan als Rezept mit auf die Internorga genommen haben.

Lovely Donuts

Den „Naturdonut“ auftauen lassen und durchschneiden. Dann in weiße oder rosafarbige Kuvertüre tauchen. Mit der jeweils anderen Farbe den Donut abspinnen. Zum Schluss mit Zuckerherzen oder Fruchtgummiherzen dekorieren.

Zutaten
für 1 DONUT

1 „Naturdonut“
  weiße oder rosafarbige Kuvertüre
  Zucker- oder Fruchtgummiherzen

 

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Foto: Vandemoortele

ANDREAS
VOGTs

Favoriten

Andreas Vogt ist
Snackberater bei der
BÄKO West.

Foto: BÄKO-magazin
Michael Wieland

Mutter- und Vatertag haben nach meiner Einschätzung nicht mehr so die große Bedeutung wie früher – dennoch sind sie gute Anlässe für Zusatzverkäufe. Ich rate dazu, sich ähnlich wie beim Valentinstag vor allem auf leicht veränderte Artikel aus dem Stammsortiment zu beschränken, denn es soll sich alles ja rechnen. Ich denke da spontan an Plunder- oder Makronenherzen mit frischen Erdbeeren, Hefeteigherzen mit rosa Glasur, Amerikaner mit Herzdekor oder auch Minikuchen (Muffins) mit Herz-Dekor-Einsteckern. Diese Kreationen sollten so ausgestaltet werden, dass sie wie kleine essbare Geschenkartikel für den Spontankauf wahrgenommen werden. Für solch kleinen ausgefallenen Mitbringsel sind die Kunden nämlich noch bereit, deutlich mehr Geld auszugeben. Ein wertig ausdekoriertes Plunderherz für 3,50 Euro ist durchaus denkbar. Oder aber man schafft es, mit einem Produkt einen kleinen Gag zu verbinden, der gefällt und dadurch einen hohen Preis rechtfertigt. Ideen hierzu könnten beispielsweise sein: „Ein Kätzchen für mein Schätzchen“ (Hefeteigkatze mit rosa Schleife und einem Mon Cheri für Mama), „Ein Kater für den Vater“ (Hefeteigkatze mit einem kleinen Schnaps für Papa), „Hans-Wurst“ (ein Stutenkerl aus pikantem Hefeteig mit kleiner Mettwurst statt Pfeife zum Vatertag) oder ein Spazierstock aus Brezelteig geformt mit kleinem Schnapsanhänger zum Vatertag. Für diese Ideen bietet es sich auch an, ein oder zwei davon in den freien Verkauf zu geben und weitere per Vorbestellung zu verkaufen: Dann steht ein Muster an der Kasse und die Kunden können namentlich und gegen Vorkasse vorbestellen – so bleiben Retoure und Risiko gering.

Bacon-Egg-Donut

Den „Naturdonut“ auftauen lassen und durchschneiden und die Unterseite mit BBQ-Sauce bestreichen. Dann zuerst ein Spiegelei, dann eine Scheibe Schmelzkäse auflegen. Die zwei Streifen gebratenen Bacon und 20 g gebratene Zwiebeln darauf platzieren. Auf die Zwiebeln einen Klecks BBQ-Sauce geben, Deckel auflegen und den Donutburger für ca. 30 Sekunden bei 190 °C im Kontaktgrill erhitzendem Papa eine Freude machen kann!

Zutaten
für 1 DONUT

1 „Naturdonut"
15 g BBQ-Sauce
50 g Spiegelei
20 g Schmelzkäse
20 g gebratener Bacon
20 g gebratene Zwiebel

 

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Plunderherzen mit Fruchtfüllung

Aus allen Zutaten einen mittelfesten Teig herstellen (Knetzeit ca. 2 + 4 Minuten, Teigtemperatur ca. 24 °C). Nach kurzer Entspannung die „St. Allery-Croissantplatte“ mit drei einfachen Touren einziehen (Ausrollstärke ca. 3,5, Einteilung: 12 x 12 cm). Die Plunderquadrate mit Ei einstreichen. Die Fruchtfüllung und Kaltcreme in Tupfen in die Mitte dressieren und als Dreieck einschlagen. Die beiden äußeren Spitzen zusammendrücken. Bei 3/4-Gare abbacken. Nach dem Backen mit Zierschnee absieben oder aprikotieren und mit weißem und rosafarbigen Fondant glasieren. Zum Schluss mit Weingummiherzen oder Schokoplättchen dekorieren.
Backtemperatur Masse: ca. 210 °C
Backzeit: ca. 18 Minuten

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Zutaten
für 60 STÜCK

2 000 g Weizenmehl Type 550
400 g „Gold Cup Hefeteigkrem“
250 g Eier
30 g Salz
120 g Hefe
800 g Wasser
  Aroma/Gewürze
1 000 g „St. Allery-Croissantplatte“
Gesamt 4 600 g
   
1 200 g Fruchtfüllung (z. B. Kirschen)
1 200 g Kaltcreme
Gesamt 7 000 g

 

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Foto: Vandemoortele

WENIG RISIKO, KAUM KOSTEN

Damit am Ende wirklich alle glücklich sind – auch der Bäcker! – muss die Rechnung aufgehen. Bei komplizierteren und kostenintensiveren Kreationen rät Andreas Vogt, Snackberater der BÄKO West, daher dazu, mit der Möglichkeit der Vorbestellung zu arbeiten. Neue Produkte zu entwickeln, ist für je nur einen Abverkaufstag ggf. zu aufwendig. Aber das ist auch gar nicht nötig: Wer sich mit ein wenig Fantasie sein eigenes Portfolio ansieht, wird schnell das ein oder andere entdecken, das sich mit einer neuen Optik oder einer mutigen, neuartigen Kombinationsmöglichkeit schnell, völlig risikofrei und mit viel Effekt in etwas ganz Neues verwandeln lässt. So zaubert Michael Nemeyer von Vandemoortele mit wenigen Zutaten etwa aus dem hauseigenen Naturdonut einen saftigen Snack aus dem Kontaktgrill und stellt damit wieder einmal unter Beweis, dass die Vandemoortele-Donuts sich auch hervorragend in die kräftig-deftige Schiene einreihen können. Und wer weiß – am Ende schmeckt die als Vatertagssnack ausgelobte Kreation der Kundschaft vielleicht so gut, dass sie einen festen Platz im Sortiment bekommt?
| Andrea Diener |

Wanderstocklauge

Die Laugenstange einfach auftauen lassen und zu einem Wanderstockformen. Mit Saaten/Hagelsalz bestreuen und wie gewohnt backen.

Zutaten
für 1 STANGE

1 „Laugenstange“
  Salz/Saaten nach Belieben

 

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