on on on
Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks
© Logo: ZV
Zentralverband

Protestaktionen im ganzen Land

Am Mittwoch treffen sich in mehreren deutschen Städten Bäckerinnen und Bäcker zu Protestaktionen, um auf die schwierige Situation in der Energiekrise hinzuweisen und ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

In Hannover, Düsseldorf, München, Magdeburg, Siegen und weiteren Städten haben Bäcker Aktionen dazu angekündigt. Das Bäckerhandwerk fordert, dass die Härtefallregelung für KMU schnellstmöglich umgesetzt und mit ausreichend finanziellen Mitteln ausgestattet wird. Auch Betriebe, die andere Energieträger als Gas nutzen, benötigen dringend Unterstützung und dürfen nicht vergessen werden.

Viele Betriebe sind aufgrund der steigenden Energiekosten teilweise in eine existenzbedrohende Lage geraten. „Die bislang vorgesehene Entlastung der Betriebe ist richtig und wichtig, lässt aber leider einige Betriebe des Bäckerhandwerks außen vor“, bringt es Michael Wippler, ZV-Präsident, auf den Punkt. „Kein Betrieb darf auf der Strecke bleiben und wegen der explodierenden Energiekosten durch das Raster fallen. Es kann zudem nicht sein, dass Bäcker, die ihre Öfen mit Öl oder Pellets betreiben, vergessen werden. Die Hilfsmaßnahmen müssen so ausgeweitet werden, dass auch unsere Bäckereien ihren Betrieb fortsetzen können und nicht alleine gelassen werden“, erklärt Wippler weiter.

Von Berlin bis nach München

Am Mittwoch haben daher bundesweit Bäcker zu Protestaktionen aufgerufen. In Hannover, Düsseldorf, München, Magdeburg, Siegen und weiteren Städten wird mit Plakaten, Transparenten und anderen öffentlichkeitswirksamen Aktionen auf die schwierige Situation der Handwerksbäcker hingewiesen. Das Präsidium des Zentralverbands trifft sich in der Hauptstadt Berlin und wird erneut auf die Forderungen des Zentralverbandes hinweisen. In Düsseldorf werden 5.000 frisch gebackene Berliner an Passanten verteilt, um die Ampel-Regierung in der Hauptstadt an die Probleme des Bäckerhandwerks zu erinnern und zu schnellem Handeln zu bewegen.

„Für die Betriebe, die von den bisher vorgesehenen Maßnahmen nicht profitieren, muss schnellstmöglich eine Lösung geschaffen werden”, mahnt auch ZV-Hauptgeschäftsführer Daniel Schneider. „Die Härtefallregelungen, die vom Bund, aber auch auf Ebene der Bundesländer auf den Weg gebracht werden sollen, müssen rasch konkretisiert, effektiv und unbürokratisch ausgestaltet, mit ausreichend finanziellen Mitteln ausgestattet und schnell in Kraft gesetzt werden.“ Der Zentralverband appelliert dringend an das Bundeswirtschaftsministerium und die Wirtschaftsminister der Bundesländer, die Ausarbeitung der Härtefallregelungen voranzubringen, um existenzbedrohende Situationen der Betriebe zu verhindern. Zudem fordert der Verband die Anpassung der Strombremse für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), um eine Ungleichbehandlung von Industriekunden und mittelständischen Unternehmen zu verhindern, die Schließung der „Winterlücke” für Gaskunden sowie weitere Entlastungen.

PolitikStrompreiseZentralverband

Mehr zum Unternehmen

Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks

Neustädtische Kirchstrasse 7a
10117 Berlin
Deutschland

Marktplatz Digital

Das könnte Sie auch interessieren