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Ein Bündnis aus 29 Verbänden fordert ein modernes Arbeitszeitrecht mit mehr Flexibilität für Unternehmen und Mitarbeitende.
© Susanne Plank/Pixabay
TITEL BÄKO-magazin 1-26
Zentralverband

Modernes Arbeitszeitrecht gefordert

Ein starkes Verbändebündnis fordert von der Bundesregierung eine Modernisierung des Arbeitszeitrechts: Die tägliche Höchstarbeitszeit soll einer wöchentlichen Regelung weichen, um Flexibilität und Arbeitnehmerschutz miteinander zu vereinen.

Ein starkes Bündnis aus 29 Verbänden appelliert an die Bundesregierung, die gesetzlich geregelte tägliche Höchstarbeitszeit durch eine wöchentliche Höchstarbeitszeit zu ersetzen, und damit das im Koalitionsvertrag vereinbarte Ziel in die Tat umzusetzen. Die rechtlichen Voraussetzungen hierfür müssten nun zeitnah geschaffen werden. Die europäische Arbeitszeitrichtlinie biete den notwendigen Rahmen, um Flexibilität und Arbeitnehmerschutz miteinander zu vereinen.

 

 

Mehr Flexibilität für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Die Verbände machen deutlich, dass Unternehmen wie auch Beschäftigte angesichts des Wandels der Arbeitswelt mehr Flexibilität brauchen und wünschen. Mit der Umstellung auf wöchentliche Höchstarbeitszeiten können Unternehmen beispielsweise besser auf Produktionsspitzen oder unvorhersehbare Arbeitsbelastungen reagieren. Beschäftigte erhalten bei gleichbleibende Stundenzahl u.a. mehr Zeitautonomie und persönliche Freiräume. Dies fördere maßgeblich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, so das Verbändebündnis. Es liege nun in der Verantwortung der Bundesregierung, die deutsche Arbeitszeitgesetzgebung entsprechend zu modernisieren und praxisnahe und zukunftsfähige Regelungen umzusetzen.

 

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