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Zentralverband

Gemeinsam Interessen vertreten

„Brot & Bier“: Der erste gemeinsame Parlamentarische Abend des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks und des Deutschen Brauer-Bundes in Berlin war ein großer Erfolg.

Die Präsidenten der beiden Verbände, Michael Wippler (Bäcker) und Dr. Hans-Georg Eils (Brauer), begrüßten am 18. Oktober mehr als 150 Gäste aus Politik und Wirtschaft, Gesellschaft und Medien im Restaurant „Meisterstück“ am Gendarmenmarkt. Unter den Gästen waren der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt (CSU), der Vorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Cem Özdemir, der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Volker Kauder (CDU), der Vizepräsident des Deutschen Bundestages, Johannes Singhammer (CSU) sowie zahlreiche Vertreter aus Bundestag und Bundesregierung, allen voran die Staatsekretäre Hermann Onko Aeikens (Ernährung und Landwirtschaft), Florian Pronold (Umwelt) und Emily Haber (Inneres).
Kommunikation und Kooperation
„Eine einzigartige Brotkultur und eine einzigartige Bierkultur, das zeichnet unser Land aus“, sagte ZV-Präsident Michael Wippler. „Unsere beiden Verbände arbeiten daran, dieses Kulturgut in seiner regionalen Vielfalt zu fördern und zu erhalten. Wir sind dankbar, dass uns die Politik dabei unterstützt.“ Folgerichtig wurden in Gesprächen mit den anwesenden Fachpolitkern aktuelle Themen angesprochen, die für das Bäckerhandwerk wichtig sind:

  1. Keine staatliche Regulierung für Salz im Brot: Die Politik verfolgt eine Reformulierungsstrategie, um gezielt Fett, Salz und Zucker in verarbeiteten Lebensmitteln zu reduzieren. Das Bäckerhandwerk ist für dieses Thema sensibilisiert, lehnt jedoch eine staatliche Regulierung von Rezepturen ab.
  2. Keine Verschärfungen des „Registrierkassengesetzes“: Derzeit durchläuft ein „Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen“ das parlamentarische Verfahren. Der ZV teilt das damit verfolgte Ziel, gegen Steuerbetrug vorzugehen. Bei den Beratungen im Bundestag und Bundesrat wurden nun jedoch Verschärfungen des Gesetzes gefordert, die unverhältnismäßige Belastungen und zusätzliche Bürokratie für die Unternehmen des Bäckerhandwerks bedeuten würden.
  3. Überarbeitung des „Gesetzes zur Neuregelung des Mutterschaftsrechts“: Derzeit befindet sich ein entsprechender Gesetzentwurf im parlamentarischen Verfahren. Aus Sicht des ZV sind mehrere der geplanten Regelungen verfehlt und überflüssig, da sie für Unternehmen lediglich zusätzliche bürokratische Belastungen mit sich bringen, das Mutterschutzniveau aber in keiner Weise erhöhen.

Überzeugen durch Qualität
Durch das Menü des Abends führten Brotsommelier Holger Schüren und Biersommelier Markus Raupach: Die beiden Genussexperten nahmen die Gäste mit in die Welt der Brot- und Bierspezialitäten und hatten eigens für diesen besonderen Anlass aus erlesenen Broten und hochwertigen Bieren sowie Spezialitäten vom Grill eine Abendkarte zusammengestellt.

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