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Bundeskanzler Friedrich Merz: Übergabe eines Brotkorbes durch den Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V.
© Steffen Kugler /ZV
Bäckerpräsident und Kanzler mit Brotkorb
BÄKO-magazin Ausgabe 5-26 Titelblatt
Zentralverband

Brot für den Kanzler

Roland Ermer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks, überbrachte Bundeskanzler Friedrich Merz anlässlich des "Tag des Deutschen Brotes" einen reich gefüllten Brotkorb als Symbol für die einzigartige deutsche Brotkultur und die Leistungen des Bäckerhandwerks.

Am 5. Mai feiern die Deutschen Innungsbäcker landesweit den „Tag des Deutschen Brotes“. Traditionell wird dem Bundeskanzler zu diesem Anlass ein Brotkorb überreicht.  Der Kanzler zeigte dabei ein offenes Ohr für die Anliegen des Bäckerhandwerks und würdigte die Bedeutung des Bäckerhandwerks: „Unsere Brotkultur ist ein Stück Identität unseres Landes. Das Bäckerhandwerk verbindet Tradition mit Zukunft und ist eine starke Säule des Mittelstands. Zugleich leistet die Branche eine beeindruckende Ausbildungsarbeit, dafür verdienen die Bäckerinnen und Bäcker große Anerkennung“, so Bundeskanzler Friedrich Merz.

Beim Besuch im Bundeskanzleramt präsentierte Präsident Roland Ermer zugleich aktuelle Zahlen zur Ausbildungsstatistik im Bäckerhandwerk. Demnach sind die Zahlen der Auszubildenden der Bäcker/innen um 12,1% auf 4.593 gestiegen. Auch im Bereich Bäckereifachverkauf ist die Zahl um 11,8% auf 6.668 Auszubildende gestiegen. Insgesamt befanden sich damit 11.389 junge Menschen in einer Ausbildung im Bäckerhandwerk. Mit diesem Wachstum stehen die Ausbildungsberufe im Bäckerhandwerk gegen den bundesweiten Trend, nach dem die Zahl der Ausbildungsverträge um insgesamt – 2,1% abnahm. „Die Trendwende bei den Ausbildungszahlen im Bäckerhandwerk setzt sich erfreulicherweise fort – das ist eine sehr gute Nachricht für das Bäckerhandwerk und zeigt, dass unsere Branche gerade bei jungen Menschen attraktiv ist. Dieser Erfolg ist kein Zufall, sondern das Ergebnis kontinuierlicher Arbeit, starker Ausbildungsbetriebe und eines großartigen Engagements vieler Ausbilderinnen und Ausbilder für Ausbildung und Zukunft“, betonte Roland Ermer.

 

Viele Azubis aus dem Ausland

In den vergangenen Jahren haben der Zentralverband und seine Landesverbände im Bereich Nachwuchs- und Fachkräftesicherung ein umfangreiches Maßnahmenpaket gestartet: Dazu zählen vor allem eine intensive Öffentlichkeitsarbeit für das Bäckerhandwerk und seine Berufe und Karrierechancen, darunter die Kampagne „Back Dir Deine Zukunft“ und der Azubi-Campus, aber auch die deutliche Erhöhung der Ausbildungsvergütungen sowie die Rekrutierung von Auszubildenden aus dem Ausland, insbesondere aus Vietnam. Besonders dynamisch entwickelte sich die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge: Mit insgesamt 5.463 Neuverträgen lag sie um 14,3% über dem Vorjahr. Im Bereich Bäcker wurden 2.235 Neuverträge abgeschlossen, was einem Plus von 17,9% entspricht. Auch im Bereich Bäckerei-Fachverkäufer/in zeigt sich ein klares Wachstum: Die Neuverträge legten um 11,7% auf 3.163 zu.

Ein Blick in die Statistik zeigt zugleich, dass sich die Ausbildungsstruktur der jungen Menschen im Bäckerhandwerk differenziert entwickelt: Während der Anteil von Auszubildenden ohne Hauptschulabschluss leicht zunahm, stieg zugleich der Anteil der Abiturienten. Dies zeigt die wachsende Attraktivität des Bäckerhandwerks in allen Bildungsgruppen. „Die aktuellen Zahlen zeigen: Das Bäckerhandwerk gewinnt wieder an Attraktivität und bleibt ein zentraler Pfeiler der beruflichen Bildung in Deutschland. Dem Bäckerhandwerk ist es gelungen, das vorhandene Nachwuchspotenzial in Deutschland stärker zu mobilisieren und zusätzlich die Chancen des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes für sich zu nutzen“, sagte Ermer abschließend.

PolitikTag des deutschen Brotes

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