Der Messeauftritt der Innungsbäcker auf der IGW in Berlin hat sich als wichtige Plattform für Dialog und Interessenvertretung etabliert: „Gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Situation ist der direkte Austausch mit der Politik unverzichtbar“, betont Roland Ermer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks. „Die Messe bot uns die Möglichkeit, politischen Entscheidungsträgern die Bedeutung unseres Handwerks zu vermitteln und zentrale Themen wie ein modernes Arbeitszeitrecht, Bürokratieabbau, Fachkräftesicherung zu adressieren. Die Grüne Woche ist dabei wichtiger Ausgangspunkt für die weitere Zusammenarbeit.“
Der Anschnitt des Roggenbrots als „Brot des Jahres 2026“ mit Bundesernährungsminister Alois Rainer und der Backwarengipfel mit weiteren Verbänden der Backwaren-Wertschöpfungskette erzeugten viel Aufmerksamkeit und boten Gelegenheit, die dringenden Anliegen des Bäckerhandwerks über viele Medien zu formulieren.
Viel Politprominenz
Am Stand begrüßte der Zentralverband neben Bundesernährungsminister Rainer zahlreiche weitere Vertreter der Bundesregierung und der Landesregierungen, so etwa Bundesforschungsministerin Dorothee Bär, Bundesbildungsministerin Karin Prien, den regierenden Bürgermeister von Berlin Kai Wegner, den niedersächsischen Ministerpräsident Olaf Lies, Landwirtschaftsminister Till Backhaus aus Mecklenburg-Vorpommern, den bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, die Berliner Arbeitssenatorin Cansel Kiziltepe sowie den amtierenden Brotbotschafter, ZDH-Präsident Jörg Dittrich. Aus Brüssel kamen unter anderem EU-Landwirtschaftskommissar Christophe Hansen sowie Vertreter des EU-Parlaments in der Schaubackstube vorbei. Auch Ron Prosor, Botschafter des Staates Israel in Deutschland, besuchte den Stand des Bäckerhandwerks und ließ sich dort in der Kunst des Brezelschlingens unterweisen.










