Der 25. Sächsische Gründerpreis wurde zum ersten Mal in drei Kategorien verliehen: „Newcomer des Jahres“, „Start-up des Jahres“ sowie „Skalierung & Gesellschaftlicher Impact“. Zudem wurden erstmals Sonderpreise für „Social Entrepreneurs“ – innovative, wirtschaftlich tätige Sozialunternehmen – und die „Next Gen“ vergeben. Insgesamt 99 Einreichungen aus den drei sächsischen Großstädten und dem ländlichen Raum gingen für den Sächsischen Gründerpreis ein. Eine Fachjury aus 150 Expert(inn)en wählte insgesamt 30 Nominierte und daraus die überzeugendsten Ideen, Innovationen und Transferprojekte aus.
Gemeinschaftlich backen
Den diesjährigen Sonderpreis „Social Entrepreneurs“ gewann die Bäckerei Ge:Bäck – Solidarische Bäckerei aus Leipzig. Die Bäckerei backt Sauerteigbrot nach dem Konzept der solidarischen Landwirtschaft. Die Bäckerei wird finanziell und ideell von der Gemeinschaft getragen. Auf ihrer Website beschreibt die Bäckerei ihr Konzept wie folgt: „Mitglieder bekommen wöchentlich einen Anteil Brot, das aus regionalem und biologisch angebautem Getreide handwerklich hergestellt wird. Geliefert wird an in der Stadt verteilte Abholstationen, wo das Brot abgeholt werden kann.“ Die Bäckerei möchte nachhaltige und kleinbäuerliche Landwirtschaft, regionale Wertschöpfungsketten und resiliente (Ernährungs-)Netzwerke stärken. Handwerkliche Brotherstellung soll gefördert sowie faire und selbstbestimmte Arbeitsbedingungen von der Landwirtschaft bis zum Backhandwerk gewährleistet werden. Das überzeugte die ehrenamtliche Jury des 25. Sächsischen Gründerpreises.
Bewerbung für 2026 möglich
Das sächsische Wirtschaftsministerium (SMWA) wird auch im Jahr 2026 innovative Geschäftsideen und erfolgreiche Gründungskonzepte mit dem Sächsischen Gründerpreis prämieren. Gesucht werden Vorhaben, die bereits am Markt umgesetzt sind oder noch realisiert werden. Das Online-Bewerbungsportal ist bis zum 25. Februar 2026 geöffnet. Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen, Gründungsteams und Unternehmen, die ihren vorhandenen oder geplanten Unternehmenssitz in Sachsen haben. Die Unternehmensgründung muss nach dem 1. Januar 2016 erfolgt sein. Die sächsische Innovationsplattform futureSAX organisiert den Wettbewerb im Auftrag des SMWA. Der Sächsische Gründerpreis wird zum 26. Mal ausgeschrieben und am 17. Juni 2026 anlässlich der Sächsischen Innovationskonferenz in Dresden verliehen. Die Bewertung erfolgt nach den drei Kriterien Kundennutzen und Innovationsgehalt, Teamkonstellation und Umsetzbarkeit sowie Kommerzialisierungs- und Marktpotenzial.










