Der Landesinnungsverband des Konditorenhandwerks Baden-Württemberg lädt Auszubildende im zweiten und dritten Ausbildungsjahr dazu ein, sich vom 24. bis 27. Oktober im Rahmen der südback 2026 dem Nachwuchswettbewerb zu stellen. Der Carlo-Wildt-Pokal bietet dem Berufsnachwuchs eine besondere Bühne: Die Auszubildenden können zeigen, was sie in ihrer Ausbildung bereits gelernt haben, sich mit anderen Nachwuchskräften messen und den aktuellen Stand ihrer Fähigkeiten erkennen.
Gleichzeitig ist der Wettbewerb eine Gelegenheit, neue Motivation für die weitere Berufsausbildung zu sammeln und die eigene Begeisterung für das Konditorenhandwerk sichtbar zu machen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Bewertung, sondern auch der Spaß an der Arbeit und am gemeinsamen fachlichen Austausch.
Carlo-Wildt-Pokal zeigt Vielfalt des Konditorenhandwerks auf
„Der Carlo-Wildt-Pokal bringt die Vielfalt unseres Handwerks unmittelbar auf die Messe. Die Auszubildenden können ihre Ideen verwirklichen, ihr Können vor Fachpublikum zeigen und erleben, wie viel Freude handwerkliche Präzision und Kreativität machen. Solche Erfahrungen stärken das Selbstvertrauen und geben Motivation für den weiteren Weg in der Ausbildung“, sagt Klaus Vollmer, Landesinnungsmeister des Landesinnungsverbands des Konditorenhandwerks Baden-Württemberg.
Die Wettbewerbsaufgabe besteht darin, eine kleine Torte bzw. Tortenattrappe mit einem Durchmesser von 20 Zentimetern zu dekorieren und zu garnieren. Die Torte muss mit Fondant, Marzipan oder Kuvertüre überzogen sein. Sämtliche Materialien für den Dekor sind von den Teilnehmenden selbst mitzubringen. Die Wettbewerbsarbeit entsteht während des Wettbewerbs. Alle Dekorteile müssen grundsätzlich vor Ort gefertigt werden. Teilnehmer, die aus technischen Gründen einzelne Dekorteile vorgefertigt mitbringen, müssen diese während der vorgegebenen Herstellungszeit in derselben Anzahl erneut anfertigen und der Jury zur Bewertung vorlegen. Für die Fertigstellung stehen jeweils 1,5 Stunden zur Verfügung.
Für die Arbeit erhalten die Teilnehmenden eine Marmorplatte mit einer Größe von 0,40 mal 0,80 Metern sowie ein Induktionskochfeld. Eine Kühl- und Tiefkühlmöglichkeit und ein Mikrowellenherd stehen zur gemeinsamen Nutzung bereit. Alle weiteren benötigten Arbeitsgeräte bringen die Teilnehmer selbst mit.
Fachjury beurteilt Arbeiten nach Punktesystem
Eine hochkarätig besetzte Fachjury bewertet nach einem Punktesystem die Sauberkeit der Ausführung, das Erscheinungsbild, die Farbharmonie, die handwerkliche Qualität sowie eine dem Thema entsprechende Garnierung. Damit bildet der Wettbewerb möglichst umfassend ab, worauf es im Konditorenhandwerk ankommt: eine sichere Technik, eine klare gestalterische Idee, sorgfältiges Arbeiten und die Fähigkeit, ein Thema überzeugend umzusetzen.
Die Wettbewerbsarbeiten werden während der gesamten südback 2026 am Stand des Landesinnungsverbands des Konditorenhandwerks Baden-Württemberg öffentlich ausgestellt. So können die Teilnehmenden ihre Arbeiten einem breiten Fachpublikum zu präsentieren und Rückmeldungen aus der Branche sammeln.
Anmeldeschluss rückt näher
Teilnahmeberechtigt sind Auszubildende im Konditorenhandwerk, die sich im Wettbewerbsmonat im zweiten oder dritten Ausbildungsjahr befinden. Die Teilnahmeberechtigung wird durch den Landesinnungsverband des Konditorenhandwerks Baden-Württemberg in Rücksprache mit der jeweils zuständigen Innung geprüft. Die Einteilung auf die einzelnen Wettbewerbstage erfolgt durch den Landesinnungsverband. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Zum Wettbewerb ist vollständige Berufskleidung zu tragen: Konditorenhose, Konditorenjacke, Kopfbedeckung und Schürze. Da die Arbeiten live vor Publikum entstehen, ist eine Teilnahme ohne ordnungsgemäße Berufskleidung nicht möglich. Umkleidemöglichkeiten stehen vor Ort zur Verfügung.
Die Anmeldung muss schriftlich mit dem vorgesehenen Anmeldeformular erfolgen. Anmeldeschluss und zugleich letzter Zahlungstermin für die Meldegebühr ist Montag, der 5. Oktober 2026.
Attraktive Preise für die Bestplatzierten
Die drei bestplatzierten Arbeiten werden mit dem Carlo-Wildt-Pokal und einem Preisgeld ausgezeichnet: Der erste Platz erhält 250 Euro, der zweite Platz 200 Euro und der dritte Platz 150 Euro. Zusätzlich erhalten alle Teilnehmenden und Preisträger/innen Sachpreise der Partnerunternehmen sowie eine Urkunde.
Die Siegerehrung findet am Dienstag, 27. Oktober 2026, um 15.30 Uhr im Konditoren-Trend-Forum auf der südback 2026 statt. Auch bei der Siegerehrung ist Berufskleidung zu tragen. Die Wettbewerbsarbeiten müssen nach der Siegerehrung am letzten Messetag mitgenommen werden; eine spätere Abholung ist nicht möglich.
Wettbewerb bereitet auf bevorstehende Gesellenprüfung vor
„Magie des Handwerks“ steht beim Carlo-Wildt-Pokal nicht einfach für eine abstrakte Idee, sondern für das, was das Konditorenhandwerk auszeichnet: Aus Rohstoffen, Erfahrung und einer eigenen gestalterischen Handschrift entstehen Produkte, die Menschen ansprechen und begeistern. Der Wettbewerb macht diese Verbindung von Können, Kreativität und Freude am Beruf für Fachbesucher/innen unmittelbar erlebbar. Das Thema ist zudem für die Winterprüfung Februar 2027 und Sommerprüfung Juli 2027 bundesweit festgelegt und für alle Auszubildenden im dritten Ausbildungsjahr gedacht. Der Wettbewerb bietet damit die Möglichkeit, sich mit dem Thema (Motto) auf die bevorstehende Gesellenprüfung vorzubereiten.










