„Der Anfang ist gemacht“ titelt die schwarz-rote Bundesregierung und zieht – traditionell nach 100 Tagen im Amt – eine erste Bilanz ihres Handelns. Dr. Henning Bergmann, Hauptgeschäftsführer des Mittelstandsverbunds, sagt dazu: „Die neue Bundesregierung ist mit großen Ambitionen gestartet. Doch nach 100 Tagen zeigt sich: Die anfängliche Dynamik droht nachzulassen. Jetzt zählt vor allem eines: Ankündigungen müssen konkrete Ergebnisse bringen, sonst verpufft der Aufbruch. Dabei bremst vor allem unnötige Bürokratie die Unternehmen im kooperierenden Mittelstand aus. Das bedroht auch den Wirtschaftsstandort Deutschland.“
Ballast abwerfen
Es gelte, Ballast abzuwerfen und Wachstumspotenziale zu entfesseln, appelliert Dr. Henning Bergmann und führt aus: „Denn unser kooperierender Mittelstand ist mehr als ein Fundament – er lebt eine Haltung: Verantwortung, Zusammenhalt und Innovationskraft. Gerade jetzt, unter den heutigen wirtschaftlichen Herausforderungen, beweisen viele Mittelständler, dass sie ihrem Standort treu bleiben und ihn zugleich aktiv mitgestalten. Die Politik muss Leistung, Eigenverantwortung und Unternehmertum wieder stärker wertschätzen. Und wenn sie in der nächsten Legislaturperiode wirklich einen Politik- und Stimmungswechsel vollziehen will, muss sie mehr Mut zum Dialog mit der Wirtschaft aufbringen.“
Konkrete Erwartungen
Anlässlich der 100-Tage-Bilanz formuliert der Mittelstandsverbund konkrete Erwartungen an die Bundesregierung:
- Spürbarer Bürokratieabbau als „Wachstumsprogramm zum Nulltarif“
- Steuer- und Abgabenpolitik, die echte Entlastung bringt – statt neuer Belastung
- Gestaltung einer mittelstandsgerechten Wettbewerbsfähigkeit – national wie europapolitisch
Bergmann betont: „Zuversicht ist gefragt – aber wir dürfen uns dabei nicht auf das Prinzip Hoffnung verlassen. Der Mittelstand braucht endlich gute Rahmenbedingungen: Rückenwind statt Bremsklotz, Freiraum statt Regulierungsdschungel.“










