Der kooperierende Mittelstand sieht sich nach Angaben des BKM einer wachsenden Regulierungsdichte gegenüber. Vorgaben aus Berlin und Brüssel würden zunehmend komplexer und bänden erhebliche personelle sowie finanzielle Ressourcen in den Unternehmen. Um in dieser Dynamik den Überblick zu behalten, hat der Verband nun den BKM-Regulierungsmonitor als kompaktes und praxisnahes Instrument entwickelt.
Drei strategische Kernziele
Der Monitor bündelt laut BKM die wichtigsten laufenden Regulierungs- und Gesetzgebungsvorhaben, bewertet deren konkrete Auswirkungen und ordnet ihre Relevanz für den kooperierenden Mittelstand ein. Der Verband verfolgt dabei nach eigenen Angaben drei strategische Kernziele: Zum einen soll das Instrument Orientierung schaffen und einen strukturierten Überblick über relevante regulatorische Entwicklungen bieten. Zum anderen sollen die Auswirkungen einzelner Vorhaben für den kooperierenden Mittelstand klar eingeschätzt werden. Als drittes Ziel nennt der BKM die Interessenvertretung: Der Monitor gebe Einblicke in die politische Arbeit des Verbandes und in die Positionen, die im engen Austausch mit der Praxis in Berlin und Brüssel vertreten würden.
Die Dynamik politischer Entscheidungsprozesse mache es oft schwer, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Auch die rechtzeitige Einschätzung der Auswirkungen werde zunehmend komplexer, heißt es vom Verband. Hier solle das neue Instrument Abhilfe schaffen.
Priorisierung nach mittelstandspolitischer Relevanz
Der BKM begleitet regulatorische Entwicklungen nach eigener Darstellung nicht nur passiv, sondern will Gesetzgebungsprozesse im Sinne seiner Mitglieder aktiv und frühzeitig mitgestalten. Ziel bleibe eine praxistaugliche Regulierung, die politische Ziele erreiche, ohne den Mittelstand durch unverhältnismäßige Bürokratie zu überfordern oder seine Wettbewerbsfähigkeit zu beeinträchtigen.
Die Priorisierung im Regulierungsmonitor orientiere sich daher an der mittelstandspolitischen Relevanz sowie an den spürbaren Auswirkungen auf die wirtschaftliche Praxis, die Investitionsbedingungen und die Bürokratiebelastung in den Verbundgruppen und ihren angeschlossenen Unternehmen. Der Monitor sei zudem als „work in progress“ angelegt und werde fortlaufend aktualisiert.
Exklusiver Zugang für Mitglieder
Das Instrument ist laut BKM ein exklusiver Service für das eigene Netzwerk. Der Regulierungsmonitor steht demnach ausschließlich Mitgliedern des BKM sowie Partnern der ServiCon zur Verfügung. Interessierte können den Monitor direkt bei der Geschäftsstelle des Verbandes unter der Adresse buero@bkm-verband.de anfordern.










