Valora, die europäische Retaileinheit von FEMSA (Fomento Económico Mexicano), konnte den Betriebsgewinn nach dem Rekordjahr 2024 erneut deutlich steigern. Das operative Ergebnis erhöhte sich von 97 auf CHF 105,5 Millionen CHF. Der gruppenweite Außenumsatz lag mit 2,9 Mrd. CHF auf Vorjahresniveau.
Starke Entwicklung im Retail
Das Wachstum wurde insbesondere durch die positive Entwicklung des Schweizer Conveniencegeschäfts mit den Formaten „avec“ und „k kiosk“ erzielt. Parallel dazu konnte Valora die Expansion des Convenienceformats „avec“ im deutschen Markt weiter vorantreiben. Die im Jahr 2025 gestartete Umwandlung von rund 90 ServiceStore DB-Verkaufsstellen in „avec“-Stores an deutschen Bahnhöfen schreitet voran und soll im Laufe des aktuellen Jahres abgeschlossen werden.
Trotz herausfordernder Kundenfrequenzen in den Kernmärkten Schweiz und Deutschland sowie anhaltender Bauaktivitäten im deutschen Schienennetz habe der Food Service B2C-Bereich mit Formaten wie BackWerk, Ditsch und Brezelkönig im vergangenen Jahr eine gute Entwicklung im operativen Ergebnis erzielt. Die Brezelbäckerei Ditsch, weltweite Marktführerin im Laugenbackwarengroßhandel, erreichte im deutschen Markt ein stabiles Ergebnis. In den USA konnte sie die Kapazitäten der Ende 2024 eröffneten zweiten Produktionsstätte im Jahresverlauf schrittweise ausbauen.
Weiterentwicklung der „Foodvenience“
Angesichts der hohen Nachfrage nach frischer Verpflegung für unterwegs entwickelte Valora ihr Food to Go-Angebot konsequent weiter. Ende 2025 eröffnete der erste „avec“-Store nach dem neuen Konzept in Hamburg, in dem mehrfach täglich frische Speisen zubereitet werden und der als Referenzformat für zukünftige Standorte dient. Im Bereich Food Service setzte Ditsch seine internationale Expansion fort. Anfang Jahr 2025 wurde am Hauptbahnhof Wien die erste Filiale in Österreich eröffnet.
Zur weiteren Umsetzung der „Foodvenience“-Strategie führt Valora bis Mitte 2026 die Bereiche Retail und Food Service B2C organisatorisch in eine gemeinsame Einheit zusammen. Durch die Bündelung der Kompetenzen sollen Synergien stärker genutzt und die Entwicklung integrierter Convenience- und Food-Angebote weiter vorangetrieben werden.













