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Pistor meldet für das Geschäftsjahr 2025 gestiegene Umsätze.
© Pistor
Männer verladen Palletten mit Waren in einem großen Verladebereich mit mehreren Andockstationen in bereitgestellte Lastkraftwagen. Auf dem vorderen Fahrzeug ist der Schriftzug „Pistor“ zu lesen.
BÄKO-magazin Titel Ausgabe 4-26
Unternehmen

Pistor steigert Umsatz

Die Schweizer Großhändlerin Pistor AG meldet für das Geschäftsjahr 2025 einen um 3,7% gestiegenen Umsatz gegenüber dem Vorjahr. Umsatztreiber war vor allem die Belieferung der Gastronomie.

Die im schweizerischen Rothenburg ansässige Bäckerei-, Gastronomie- und Gesundheitsmarkt-Zulieferin Pistor AG steigerte ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2025 auf 857,8 Mio. Franken. Während sich das Geschäft mit Bäckereien-Confiserien um 1,3% steigerte, erwirtschaftete Pistor mit der Versorgung von Gastronomiebetrieben 5,8% mehr Einnahmen. Damit macht die Gastronomie nach Unternehmensangaben 54% des Gesamtumsatzes aus. Pistor-CEO Patrick Lobsiger zeigt sich mit dem Resultat zufrieden: „Wir haben unsere Wachstumsziele erreicht und konnten uns finanziell stabil entwickeln. Indem wir auf unterschiedliche Geschäftsfelder setzen, schaffen wir eine breit abgestützte Basis für die Zukunft.“

 

Digitales B2B-Netzwerk wächst

Eines der Geschäftsfelder der Pistor AG ist der B2B-Online-Marktplatz Mercanto, der laut Mitteilung des Unternehmens deutlich an Schwung aufnimmt. Mittlerweile stünden dort 77.000 Artikel verschiedenster Food- und Non-Food-Anbieter im Angebot – ein Plus von 47.000 gegenüber dem Vorjahr. „Pistors Erfolg basiert auf einer hocheffizienten Lieferkette, unserer Zuverlässigkeit und auf digitaler Innovation“, erläutert Lobsiger. „Da wir in allen Belangen stetig Fortschritte machen, schauen wir zuversichtlich in die Zukunft.“

 

Investitionen in Infrastruktur beeinflussen Gewinn

Pistor investiert seit mehreren Jahren in ihre logistische und digitale Infrastruktur. 2025 hat die Großhändlerin eine neue Verteilzentrale in Sennwald eröffnet, von der aus sie die Ostschweizer Kundschaft effizienter, schneller und nachhaltiger beliefern kann. Außerdem wurden am Hauptsitz in Rothenburg das Kleinteilelager modernisiert, die Dächer großflächig mit Solarpanels bestückt, sieben neue Elektrolastwagen in die Flotte aufgenommen und mehrere Software-Projekte umgesetzt. Die entsprechenden Aufwände hatten Auswirkungen auf den Gewinn: Er lag mit 26,2 Mio. Franken leicht unter dem Vorjahr (26,8 Mio. Franken). „Dank unserer genossenschaftlichen Struktur können wir als Unternehmen langfristig denken und handeln“, unterstreicht Patrick Lobsiger und ergänzt: „Wir reinvestieren unsere Erträge in den Ausbau unserer Kundenvorteile. Genau das macht Pistor langfristig erfolgreich.“

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