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Bis 2025 will der Schokoladenproduzent Barry Callebaut seinen Plan umsetzen, Schokolade zu 100% aus nachhaltigem Anbau herzustellen. Auf dem Weg dahin hat er sich viele Ziele gesetzt.
© Barry Callebaut hat seine neue Nachhaltigkeitsstrategie „Forever Chocolate“ vorgestellt. Sie soll nachhaltig produzierte Schokolade in weniger als zehn Jahren vom Nischenprodukt zur Norm machen. Derzeit beziehe der Schokoladenproduzent bisher nur 23% der für die Produkte benötigten Kakaobohnen nachhaltigem Anbau, erklärt Antoine de Saint-Affrique, Callebauts CEO. Nun habe sich Callebaut vier konkrete Ziele bis 2025 gesetzt:
  1. Verdrängung von Kinderarbeit aus der eigenen Beschaffungskette,
  2. Befreiung von mehr als 500 Tsd. Kakaobauern aus der Armut,
  3. positive Bilanz in puncto CO2-Emissionen und Entwaldung,
  4. 100% nachhaltig erzeugte Zutaten in allen Produkten der Gruppe.
Die Ziele sind nicht zuletzt an die Beteiligung der Regierungen, NGOs, Konsumenten und Kunden gebunden. Doch die Marschrichtung ist klar: „Ohne Nachhaltigkeit gibt es kein Wachstum“, erklärt Saint-Affrique. Callebaut werde künftig diese Herausforderungen für die Industrie annehmen und von Erfahrungen bereits laufender Nachhaltigkeitsprojekte profitieren.
BÄKO-magazin Titel E-Paper Ausgabe 6-26
Unternehmen

Callebaut lanciert Nachhaltigkeitsstrategie

Bis 2025 will der Schokoladenproduzent Barry Callebaut seinen Plan umsetzen, Schokolade zu 100% aus nachhaltigem Anbau herzustellen. Auf dem Weg dahin hat er sich viele Ziele gesetzt.

Barry Callebaut hat seine neue Nachhaltigkeitsstrategie „Forever Chocolate“ vorgestellt. Sie soll nachhaltig produzierte Schokolade in weniger als zehn Jahren vom Nischenprodukt zur Norm machen. Derzeit beziehe der Schokoladenproduzent bisher nur 23% der für die Produkte benötigten Kakaobohnen nachhaltigem Anbau, erklärt Antoine de Saint-Affrique, Callebauts CEO. Nun habe sich Callebaut vier konkrete Ziele bis 2025 gesetzt:

  1. Verdrängung von Kinderarbeit aus der eigenen Beschaffungskette,
  2. Befreiung von mehr als 500 Tsd. Kakaobauern aus der Armut,
  3. positive Bilanz in puncto CO2-Emissionen und Entwaldung,
  4. 100% nachhaltig erzeugte Zutaten in allen Produkten der Gruppe.

Die Ziele sind nicht zuletzt an die Beteiligung der Regierungen, NGOs, Konsumenten und Kunden gebunden. Doch die Marschrichtung ist klar: „Ohne Nachhaltigkeit gibt es kein Wachstum“, erklärt Saint-Affrique. Callebaut werde künftig diese Herausforderungen für die Industrie annehmen und von Erfahrungen bereits laufender Nachhaltigkeitsprojekte profitieren.

Nachhaltigkeit
Zu sehen ist eine Luftaufnahme des Werks von Barry Callebaut im belgischen Wieze.

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