Aufbruch, Frische, Natürlichkeit, Vitalität – dafür stehen Frühling und Sommer. Was transportiert das besser als saftiges Grün und belebendes Gelb? Wie man die Farben geschickt in süßen und herzhaften Angeboten einsetzt, zeigt der neue SnäckerMeister von Wolf ButterBack. Das sorgt für ansprechende Eyecatcher in der Theke!
Wenn die Sonnenstrahlen wieder mehr Wärme bringen, Blumen und Blätter sprießen, Vögel munter zwitschern und sich das Leben allmählich nach Draußen verlagert, ändern sich die Gefühle der Menschen – und damit auch ihre Bedürfnisse. „Das Auge isst mit“ ist eine altbekannte Weisheit. Farben spielen dabei eine zentrale Rolle. Farben werden schnell erfasst, geben Orientierung, erzeugen Erwartungen an Geschmack und Textur. Farben wecken und unterstützen Emotionen. Sich nicht nur in Sachen Geschmack, sondern auch farblich saisonal zu orientieren, ist ein Erfolgsrezept. Mithilfe des gezielten Einsatzes farbiger Zutaten kann die Kundschaft in ihrer Grundstimmung abgeholt werden. Positive Gefühle werden verstärkt, Kaufanreize geschaffen und der Geschmack unterstützt. Die Farben Grün und Gelb sind bestens geeignet, frühlingshafte und sommerliche Akzente in die Auslage zu bringen.
NATÜRLICHES GRÜN
Im Zuge des gestiegenen Gesundheitsbewusstseins der Verbraucher ist Grün bei Lebensmitteln und Getränken zur Trendfarbe geworden. Grün wird mit Frische, Natürlichkeit, Gesundheit und Nachhaltigkeit verbunden. Avocado in Stücken oder als Aufstrich erfreut sich ungebrochener Beliebtheit zum Frühstück oder als Snack. Schon in den 2010er-Jahren gingen Avocado-Toasts auf Social Media viral. Wie man diesen anhaltenden Trend bedient und zugleich moderner und kerniger gestalten kann, zeigt der von den Anwendungsberatern von Wolf ButterBack entwickelte Avocado-Bagel. Neben der Avocado eignen sich viele weitere Zutaten dazu, Grün in und auf frühlingshaft belegte Backwaren zu bringen: klassischerweise die Gurke (besonders reizvoll, wenn sie selbst eingelegt wurde), aber auch Salate, grüner Spargel, grüner Paprika, Spinat (etwa als Aufstrich mit Frischkäse, Feta und Knoblauch), Oliven, Jalapeños, Pesto u. v. m. Auch beim Feingebäck ist Grün derzeit schwer angesagt. Limette sorgt für feinbalancierte Säure, Limettenzesten erzeugen einen Frischekick. Kiwi, grüner Apfel, Birne und Waldmeister bringen Farbe und spannenden Geschmack in Cremes und Törtchen. Pandan aus Südostasien sorgt für sattes Grün sowie ein vanilleähnliches Aroma mit einer nussigen Note. Die Pistazie ist spätestens seit dem Hype um Schokolade im Dubai-Style auf der Beliebtheitsskala der Kunden ganz weit oben – und hat den Hype erfolgreich überdauert. Allem voran ist hier allerdings Matcha anzusiedeln. Der zu Pulver vermahlene japanische Grüntee gibt nicht nur trendigen Getränken (wie Iced Matcha Latte) einen intensiv grünen Geschmack und entsprechende Farbe, sondern kann auch in Form von Cremes, Glasuren oder Toppings Feine Backwaren veredeln.
Avocado-Bagel
Zubereitung:
Das Laugen-Croguette vollständig auftauen lassen, in die Länge ziehen und die Enden so zusammendrücken, dass ein Kreis entsteht. Auf Wunsch in eine Körnermischung drücken und wie angegeben backen. Nach dem Abkühlen die Unterseite mit Avocadocreme bestreichen. Avocado und Ei fächerartig auflegen. Mit Kresse garnieren.
Zutaten
FÜR 10 STÜCK
| 10 | Laugen-Croguettes |
| von Wolf ButterBack | |
| 300 g | Avocadocreme |
| 600 g | Avocado, in Scheiben |
| 600 g | hartgekochtes Ei, in Scheiben |
| 50 g | Kresse |
| Körner nach Belieben | |
| etwas Zitronensaft |

Limetten-Croissant
Zubereitung:
Für die Limettencreme 600 g „Schokobella Lime“, Frischkäse und Limettenabrieb 3 Minuten aufschlagen. Das gebackene Croissant aufschneiden und mit der Creme füllen. Die restliche „Schokobella Lime“ auflösen, damit das Croissant abfilieren und mit den Limettenzesten verfeinern.
Zutaten
FÜR 10 STÜCK
| 10 | ungefüllte Croissants, z. B. |
| „Croissant Royal“ von Wolf ButterBack | |
| 1,1 kg | Limettencreme, z. B. |
| „Schokobella Lime“ von Martin Braun | |
| 600 g | Frischkäse |
| 20 g | Limettenabrieb |
| 20 g | Limettenzestern |

VOLLE KRÄUTERPOWER
Frische Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Bärlauch, Dill, Basilikum oder Kresse heben herzhafte Snackkreationen geschmacklich und optisch auf ein neues Niveau. Beginnt man damit, empfiehlt es sich zunächst, auf gängige Kombinationen zu setzen (etwa Tomate, Mozzarella und Basilikum oder Schnittlauch und Ei). Wer sich im Markt abheben möchte, sollte auch ungewöhnlichere Kombinationen wagen. So passen etwa Dill und Petersilie sehr gut zu diversen Käsesorten im Brötchen, Minze verleiht Feta-Aufstrich ein frisches Aroma, Basilikum harmoniert mit Erdbeeren und mild-süßliche Erbsenkresse mit Mango und Mozzarella (wie bei der Mango-Mozzarella-Maisecke von Wolf ButterBack). Da Geschmack und Farbe von frischen Kräutern relativ flüchtig sind, ist es je nach Verwendung ratsam, diese mithilfe von Fett zu konservieren. Das funktioniert z. B. in Form von Kräuterbutter. Schnittlauch oder Bärlauchbutter auf frischem Brot sind schon für sich genommen eine Wucht! Viel mehr Zutaten braucht es für Frühlingsgenuss kaum. Vielleicht noch eine Prise Salz. Optional können weitere Aromaten wie Zitronenabrieb und -saft, Knoblauch, Pfeffer oder Chili hinzugefügt werden. Für maximale Cremigkeit und mehr Volumen kann die Butter bei Zimmertemperatur aufgeschlagen werden – das ist gerade schwer angesagt. Eine weitere Möglichkeit der Konservierung ist die Herstellung von grünem Kräuteröl. Aufgrund seiner Aromen- und Farbintensität ist es seit Jahren ein Dauerbrenner in der gehobenen Gastronomie. Dafür werden die frischen Kräuter der Wahl gewaschen, ein bis zwei Minuten in Salzwasser blanchiert, eiskalt abgeschreckt, trockengetupft und zusammen mit etwa 70 °C heißem neutralen Speiseöl püriert. Anschließend wird das nun intensiv grüne Öl passiert und sofort wieder auf Eis gestellt, um es schnell abzukühlen. Das Kräuteröl ist im Kühlschrank zwei bis drei Tage haltbar und kann als Aromen- und Farbgeber für Snacks und Dips (z. B. vermengt mit Hummus oder Frischkäse), aber auch direkt in und auf Backwaren eingesetzt werden (z. B. auf lauwarmer Focaccia). Verbindet man beide Methoden und gibt Kräuteröl zu aufgeschlagener Butter, erhält man einen trendig-grünen Aufstrich – im Mitnahmeschälchen übrigens auch eine glänzende Ergänzung zu Brotchips, falls Sie diese im Angebot haben.
Matcha-Quark-Bällchen
Zubereitung:
Die Quarkbällchen auftauen, bis sie Raumtemperatur haben und nicht mehr feucht sind. Puderzucker und Matchapulver mischen und die Bällchen darin wälzen.
Zutaten
FÜR 10 STÜCK
| 10 | Quarkbällchen |
| von Wolf ButterBack | |
| 100 g | Puderzucker |
| 30 g | Matcha (Instantpulver) |

Strawberry-Matcha-Plunder
Zubereitung:
Den Teigling wie gewohnt backen und abkühlen lassen. „Schokobella“ schmelzen und mit dem Matchapulver vermengen. Den Plunder entweder damit bestreichen oder abfilieren und mit Erdbeeren dekorieren.
Zutaten
FÜR 10 STÜCK
| 10 | Erdbeerplunder, z. B. Sweet Heart |
| Erdbeer-Vanille oder Erdbeer-Quark-Körbchen | |
| von Wolf ButterBack | |
| 400 g | Joghurtcreme, z. B. „Schokobella Joghurt“ |
| von Martin Braun | |
| 50 g | Matcha (Instantpulver) |
| 20 | Erdbeeren, halbiert |

Thomas
Links
Favoriten
Thomas Link ist
Anwendungsberater
bei Wolf ButterBack.
Foto: Wolf ButterBack
Für frische Frühjahrs‑ und Sommerimpulse in der Theke eignen sich vor allem farbenfrohe Veredelungen, die sofort ins Auge fallen und sich ohne großen Aufwand in den Arbeitsalltag integrieren lassen. Grün und Gelb sind dafür ideal – sie wirken sommerlich, leicht und hochwertig. Besonders Matcha bietet viele Einsatzmöglichkeiten: Ob in Cremes, Glasuren, Rührteigen oder Toppings – die Verarbeitung ist unkompliziert und das Ergebnis optisch wie geschmacklich modern. Wichtig ist eine gute Qualität, damit das Aroma angenehm bleibt und nicht zu „grasig“ wird. Hat man das richtige Produkt, ist Matcha eine schnelle Möglichkeit, Klassikern ein zeitgemäßes Upgrade zu geben. Ein zusätzlicher Vorteil: Matcha lässt sich hervorragend mit fruchtigen Komponenten vereinen – und gerade „Matcha Strawberry“ zählt laut aktuellen Trendanalysen zu den beliebtesten Geschmackskombinationen. Ebenso spannend sind Zutaten wie Limette oder Avocado, die sich besonders im Frühling und Sommer vielseitig einsetzen lassen und Rezepten eine frische und moderne Note verleihen. Mit ihrer gelben Farbe sind Mangos, Ananas oder Curry echte Eyecatcher. Mango und Ananas lassen sich ohne großen Zusatzaufwand in fruchtige Schnitten, leichte Törtchen oder Joghurtprodukte integrieren – perfekt für warme Tage. Mangoombinationen funktionieren aber auch gut im Snackbereich: Belegte Brötchen oder Sandwiches können damit schnell in etwas Besonderes verwandelt werden. Praktisch: Mit dem Mango-Curry-Snack von Wolf ButterBack steht ein Artikel bereit, der ohne zusätzlichen Aufwand Sommerakzente in die Snack-Range bringt. Am Ende geht es darum, Thekenprodukte zu schaffen, die optisch ansprechend sind. Solche Artikel verkaufen sich nicht nur gut – sie bringen auch frischen Wind ins Sortiment.
Pineapple-Coconut-Croissant
Zubereitung:
Kokosmilch mit Kaltcreme und „Royal Batida de Côco“ 3 Minuten aufschlagen. Das gebackene Croissant aufschneiden und mit der Kokoscreme füllen. „Schokobella Ananas-Kokos“ schmelzen, damit das Croissant abfilieren und mit Ananasstückchen und Kokoschips verfeinern.
Zutaten
FÜR 10 STÜCK
| 10 | ungefüllte Croissants, z. B. |
| „Croissant Royal“ von Wolf ButterBack | |
| 700 g | Kokosmilch (mind. 80% Kokosanteil) |
| 250 g | Kaltcreme Vanille |
| 20 g | „Royal Batida de Côco“ von Martin Braun |
| 50 g | Ananas-Kokos-Creme, z. B. „Schokobella |
| Ananas-Kokos“ von Martin Braun | |
| 80 g | Ananas in feinen Stücken |
| 20 g | Kokoschips |
Mango-Curry-Twister mit Black Sesame
Zubereitung:
Den Teigling mit der bestreuten Seite auf einem mit Backpapier belegten Blech für 20 bis 30 Minuten auftauen lassen. Anschließend die unbestreute Seite in Sesam tauchen und die Stange zweimal drehen/twisten. Laut Anleitung backen.
Zutaten
FÜR 10 STÜCK
| 10 | Mango-Curry-Snacks |
| von Wolf ButterBack | |
| 80-100 g | schwarzer Sesam |

Mango-Mozzarella-Maisecke
Zubereitung:
Den gebackenen Teigling aufschneiden und auf die Ober- und Unterseite Mango-Curry-Aufstrich verteilen. Mozzarella und Mango fächerartig auflegen. Mit Erbsenkresse und Sesam garnieren.
Zutaten
FÜR 10 STÜCK
| 10 | Maisecken mit Dekor |
| von Wolf ButterBack | |
| 250 g | Mango-Curry-Aufstrich |
| 400 g | Mozzarella, geschnitten |
| 200 g | Mango, geschnitten |
| 30 g | Erbsenkresse (Erbsensprossen) |
| 20 g | schwarzer Sesam |

MICHAEL
WIELANDS
Favoriten
Michael Wieland ist
Teamleitung der Anwendungsberater
bei Wolf ButterBack.
Foto: Wolf ButterBack
Im Frühjahr und Sommer lohnt es sich für Bäcker, Farbe in die Auslage zu bringen – gerade kräftiges Grün und warmes Gelb sprechen nicht nur das Auge an, sondern auch das Bedürfnis der Kunden nach Frische, Energie und guter Laune. Farbenfrohe Backwaren sorgen für Aufmerksamkeit und eignen sich hervorragend für Social Media. Matcha ist dafür ein echter Gamechanger: Er liefert einen natürlichen Energiekick, steckt voller Antioxidantien und passt perfekt zum Trendthema Achtsamkeit. Viele jüngere Kunden schätzen Matcha als Kaffee‑Alternative – weniger Stress, mehr Balance. Und: Das satte Grün ist sofort erkennbar und extrem „instagrammable“. Wer es frischer möchte, setzt auf Limette: leicht sauer, sommerlich, und hervorragend kombinierbar mit Butter, Sahne oder Frischkäse – eine ideale Alternative zu Matcha. Mango und Curry bieten sich ebenfalls an. Mango steht für Urlaubsgefühle und gute Laune, ist fruchtig‑süss, aber nicht aufdringlich. Sie ist exotisch, aber dennoch für viele Verbraucher eine bekannte Geschmacksrichtung. In asiatischen Foodtrends spielt sie seit Jahren eine große Rolle – in Getränken ebenso wie in Speisen. Diese Trends sind auch bei uns in den Sozialen Medien immer präsenter. Curry punktet mit spannenden Aromen von würzig-scharf bis mild‑sus und verbindet Weltoffenheit mit echtem Comfort‑Food‑Charakter. Farbe verkauft sich – und unsere Rezepte machen es leicht, genau davon zu profitieren.
ERFRISCHENDES GELB
Gelbe Komponenten stehen für Fruchtigkeit, Frische, Leichtigkeit, Cremigkeit und eine ausbalancierte Kombination von Süße und Säure. Das Spiel mit verschiedenen Säurenoten hebt den Geschmack und liefert spannende Akzente im Snackbereich – sowohl im herzhaften als auch im süßen Segment. Neben Zitronen und Orangen (kaum etwas anderes steht so für sommerlichen Geschmack) setzen weitere Zitrusfrüchte wie Yuzu und Pampelmuse oder süß-saure Früchte wie die Kapstachelbeere (Physalis) oder die Ananas abwechslungsreiche Säureakzente. Der Einsatz von gelben Früchten liefert nicht nur ansprechende Farbe, sondern birgt einen weiteren Vorteil: Die Früchte bringen eine natürliche Balance aus Süße und Fruchtsäure mit – die Säure ist sozusagen von Haus aus harmonisch eingebunden. Aprikose, Pfirsich, Quitte und Mirabelle können bekanntermaßen als heimische Farb- und Aromageber vielfältig eingesetzt werden. Maracuja, Mango und Ananas punkten mit fruchtigem Geschmack und exotischer Frische. Kombiniert mit weiteren Aromen wie Kokos, Ingwer, Vanille oder auch einem Hauch Chili laden sie förmlich zum geschmacklichen Kurzurlaub ein. Sie können nicht nur in süßen, sondern auch in herzhaft-würzigen Snacks überzeugen – wie der „Mango-Curry-Snack“ von Wolf ButterBack beweist. Neben Curry können auch das farbgebende Kurkuma oder Safran in Form von Aufstrichen (etwa mit Kürbis) oder süß-sauren Chutneys eingesetzt werden. Natürlich eignen sich beide Gewürze auch als Beigabe zu Backwaren und färben diese in knalliges Gelb. Kreativ angewandt, wird die Auslage so im Handumdrehen mit sommerlichen Snacks bereichert.
| Wenzel Seibold |






