Stimmung Ahoi
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Stimmung Ahoi

Diese Ausgabe des SnäckerMeisters widmet sich dem Urlaubsfeeling – und wie es schmackhaft dank frischem, kreativem Backwerk transportiert werden kann. Unsere Experten geben Tipps und Tricks für wahre Gaumenfreuden und das begleitende, marketingstarke Verkaufsmanagement.
Sommer, Sonne, Strand … Urlaubsfeeling liegt in der Luft. Mehr noch: Gemeinsam Feiern! Nach Monaten der Entbehrung suchen die Menschen wieder Großveranstaltungen auf und möchten sich und das Leben feiern! Und wo Menschen zusammenkommen, da lässt auch das gemeinsame Essen nicht lange auf sich warten. Der aktuelle SnäckerMeister hat es sich zur Aufgabe gemacht, für die
(Urlaubs-)Stimmung eine Lanze zu brechen. Ein Stück vom Glück, ganz gleich wie herausfordernd manche Umstände doch sind: Das kann der genussvolle Biss ins Sahnetörtchen sein, die herzhafte Pizzaschnecke oder das noch warme Croissant. Das richtige Topping und der Einsatz von knackfrischem Obst beispielsweise streut dann das glitzernde Urlaubsfeeling auf.

Neue Ideen, bewährte Backwerke

Beim Sortiment einer Bäckerei lässt kann man im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Vollen schöpfen. Das Basissortiment bietet bereits die beste Ausgangslage, um eine Vielzahl an Verbrauchern zu erreichen. Manchmal reicht schon die „Anwesenheit“ eines Croissants für den gewünschten Kaufimpuls. Ein Schippchen mehr erreicht man mit dem Duft, den das frisch gebackene Croissant im Laden und vielleicht sogar noch über die Ladentür hinaus verströmt. Der wahre SnäckerMeister setzt jetzt noch was obendrauf und macht aus seinem Croissant ein Unikat dank besonderer Füllungen, Toppings oder Rohstoffe – z. B. auch für Veganer geeignet, wie in unserem Rezeptbeispiel. Der „Vegane Blaubeer-Croissant-Auflauf“ kann zu einem echten Partykracher werden! So suchen viele Verbraucher nach neuen, kreativen Mahlzeiten und wollen doch nicht auf die lieb gewonnen Produkte (hier das Croissant) verzichten. Hübsch ausdekoriert sorgt der Auflauf zudem für Aufsehen. Der noch leicht warme, duftende Croissant-Auflauf wird bestimmt schnell zum Lauffeuer. Und natürlich können auch andere Früchte oder Füllungen zum Einsatz kommen. Der Clou: Für diesen Bäckersnack kann nicht nur auf das vorhandene Sortiment zurückgegriffen werden, sondern er dient mit dem Einsatz von Vortagsware auch der Nachhaltigkeit! Das Tellergericht startet die Gedankenreise: Nach einem langen Badetag bequem im Strandkorb sitzend, schick serviert im Straßencafé der Urlaubsregion oder am üppigen Buffettisch einer Beachparty in der City … jetzt ein Stück Blaubeer-Croissant-Auflauf und das Urlaubsfeeling ist perfekt. Wie bei diesem Beispiel, so auch bei den folgenden sollte zudem kräftig die Werbetrommel gerührt werden und mit diesen stimmungsvollen Kopfbildern gearbeitet werden. Da kommt (Vor-)Freude auf!

Veganer-Blaubeer-Croissant-Auflauf

Seidentofu, Maisstärke und Hafermilch mit dem Mixer pürieren bis eine glatte Masse entsteht. Zucker, Vanillearoma und Zitronenabrieb unterrühren. Croissants klein schneiden und in die Formen legen. Masse in die Formen gießen. Topping mit dem Spritzbeutel aufspritzen und mit Blaubeeren bestreuen. Backen bei ca. 200 °C (Ober-Unterhitze) für ca. 30 Minuten. Nach dem Backen mit Zierschnee abstauben.

Zutaten

8-10 gebackene vegane Croissants, z. B. von Vandemoortele (ideal sind auch welche vom Vortag)

Für die Masse

460 g Seidentofu
80 g Maisstärke
480 ml Hafermilch
130 g Zucker
8 g Vanillearoma
Abrieb von einer unbehandelten Zitrone

Für das Topping

240 g veganer Frischkäse
40 g Zucker
10 g Vanillearoma
250 g Blaubeeren

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Vegan
Foto: Vandemoortele

Handlich kommt, immer an

Ein weitere Meilenstein, aus dem französischen Bäckerhandwerk stammend und längst aus unseren Bäckereien nicht wegzudenken, ist das Baguette. Es passt in den unterschiedlichsten Variationen mit Kräutern, Oliven oder besonderen Mehlen hervorragend in den Sommer und läutet obendrein fast jedes Grillevent ein. Der Klassiker hier ist mit Sicherheit das Kräuterbutterbaguette. Insbesondere wegen seiner Handlichkeit ist es ein beliebtes Mitbringsel zur Party. Ein Stück Brot, das sich ganz einfach für viele teilen lässt: So wird also gemeinsam ein Backwerk zelebriert! Die Handlichkeit spielt gerade bei Events, Festen oder auch dem Straßenverkauf (To-Go-Geschäft) eine zentrale Rolle. Der Verbraucher möchte sein erworbenes Gebäck in vollen Zügen genießen. Er fühlt sich gut als Kunde aufgehoben, wenn der Verkäufer/die Bäckerei oder Konditorei an die Gabel zum Kuchen oder den Löffel zum Bäckermüsli gedacht hat (eine Serviette ist selbstverständlich). Ist das heiß ersehnte Gebäck entsprechend gut verpackt, damit Kaltes kalt und Warmes warm bleibt, dann gibt es nicht zu vernachlässigende Treuepunkte vom Gast.

Kräuterbaguette

„Steinofenbaguette Parisienne“ von Vandemoortele auftauen lassen. Butter mit Salz verrühren, alle weiteren Zutaten dazugeben, vermischen und abschmecken. Baguette zu ¾ einschneiden und mit Kräuterbutter (ca. 120 g pro Baguette) füllen. Mit Öl bestreichen, groben Salz bestreuen und anschließend wie gewohnt backen.

Zutaten

1000 g weiche Butter
15 g Salz
10 g gehackte Zwiebeln
10 g gehackte Petersilie
10 g gehackter Dill
10 g feingeschnittener Schnittlauch
1/2 zerdrückte Knoblauchzehe
Zitronensaft

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Vegan
Foto: Vandemoortele

Michael
Nemeyers

Favoriten

Michael Nemeyer ist
Fachberater bei
Vandemoortele.

Foto: Vandemoortele
Michael Wieland
Sonne, Strand – und gutes Essen. Das Wetter hat uns dieses Jahr jetzt schon des Öfteren seine sonnige, wärmende Seite gezeigt und das macht Lust auf mehr/Meer. Genau hier kann der Bäcker helfen und den Leuten den Strandbesuch, Festivalgang oder das kleine Picknick am See angenehmer, kreativer und vor allem genussvoller „zubereiten“. Die Devise sollte dabei stets lauten: einfach zu transportieren, einfach zu teilen, einfach zu essen und einfach lecker! Heißt: Kleine Snacks und gut verpackte Backwaren sind das A und O, wie man am Beispiel unserer Mini-Burger oder beim Schüttelsalat sehen kann. Einfach im Weckglas (hier ist immer ein Pfandsystem sinnig) oder in einer kleinen To-Go-Box nehmen sie keinen großen Platz im Strandkorb ein, bieten aber mit verschiedenen Belägen (mit Lachs oder Frikadellen) oder auch anderen Dressings (beim Salat) eine große Vielfalt an Geschmack. Die Bedürfnisse sollten auch bei jedem gestillt werden, ob herzhaft, wie mit unserem knusprigen Kräuterbaguette, welches man im Handumdrehen teilen und wieder in der Tüte verstauen kann, oder süß, wie mit unserem fruchtigen, veganen Blaubeer-Croissant-Auflauf. Es gehört für jeden Wunsch etwas dazu – bei kleineren Portionen sollte dies auch kein Problem sein. Hier ist vor allem Kreativität gefragt – also rein in die Backstube und denkt darüber nach, was Ihr in Eurem Strandkorb nicht vermissen möchtet!
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Dagmar
Webers

Favoriten

Dagmar Weber ist
Anwendungsberaterin
Snack/Verkauf bei der
BÄKO Berg + Mark.

Foto: Vandemoortele
Michael Wieland
Jetzt endlich dürfen wir wieder auf Festivals, in den Biergarten oder auch einfach am Strand in einem Strandkorb sitzen und das Leben wieder genießen. Egal, ob wir es ruhig oder eher lebhaft mögen, irgendwann kommt der Hunger. Wir essen gerne in Gesellschaft und es macht Spaß Neues auszuprobieren. Wir freuen uns auf salzige bis feurige und süße bis fruchtige Snacks, die nicht kleben und nicht schmelzen. Und die einfach aus der Hand zu essen sind. Ich denke da an Laugengebäcke überbacken mit Saaten und/oder gefüllt mit Frischkäse – das kommt immer gut an. Toll sind auch Käsebällchen oder Blätterteigstangen (mit Speck eingerollt), die zudem gut zu dem Gläschen Wein im Strandkorb passen. Kleine Quiches oder Pizzen beispielsweise können auch kalt gegessen werden. Und wer es gerne etwas süßer mag, greift vielleicht zu einer mit Obst gefüllten Blätterteigtasche, begleitend zum (Eis-)Kaffee. Hier am besten den Fondantüberzug aussparen, dann klebt nichts an den Händen und die Tasche kann frisch-fruchtig genossen werden. Ihre Kundschaft genießt den Ausflug bei schönem Wetter und postet vielleicht sogar einen Schnappschuss vom leckeres Bäckersnack auf Instagram!

Snacking weiter gedacht

Anhand diverser Verordnungen muss sich der Bäcker/ Konditor zunehmend mit dem Thema Verpackung beschäftigen. Eine clevere und nachhaltige Idee kann der Einsatz von Glasbehältern im Mehrwegsystem sein. Die Gläser haben viele Vorteile: So bieten sie direkt den uneingeschränkten Blick auf die bereitstehende Mahlzeit und können wie in unserer aktuellen Rezeptidee „Schüttelsalat mit Croûtons“ noch mit einer lustigen Aktivität verbunden werden … der Kunde wird aktiviert. Der knackige Salat ist ohnehin ein Sommer-Allrounder und findet mit den ebenfalls knackigen Croûtons seinen idealen Partner. Es versteht sich von selbst, dass hier Croûtons aus dem Gebäcksortiment verwendet werden: also Brot oder Brötchen im Allgemeinen. Vielleicht findet sich ja auch einmal ein Variante „Süßen Salat“ mit einer Art Croûtons aus Croissants … In die Gläschen gefüllt und portioniert lässt sich eine breite Vielzahl von Snacks präsentieren, die vor allem im Außer-Haus-Geschäft Eindruck macht. Hier können neben Salaten, Müsli, Joghurt- und Quarkspeisen auch Dessertcremes, Pudding oder (gebackene) Kuchenvariationen ein (vorläufiges) Zuhause finden. Und das sieht meist auch noch fantastisch aus! Also warum nicht gleich ein hübsches Foto vom „Sommer, Sonne, Super-Laune-Angebot“ posten?

Schüttelsalat mit Croûtons

„Korn Fossette“ auftauen lassen bzw. bereitstellen und in kleine Würfel schneiden. Anschließend in der Pfanne mit etwas Öl zu Croûtons rösten. Gemüse der Saison (vorrätig) zu einem Salat vermischen und anschließend das Essig-Öl-Dressing herstellen. Weckgläser (Größe entsprechend der gewünschten Menge) mit Dressing befüllen, anschließend zu drei Vierteln mit Salat befüllen und abschließend die Croûtons darüber streuen. Tipp: Mit Gabel anbieten und wenn möglich Pfandsystem einrichten

Zutaten

„Korn Fossette“ von Vandemoortele
Öl & Essig
Gemüse der Saison

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mit Croûtons
Foto: Vandemoortele

Fastfood? Schnell, aber gut!

Auch im Sommer kommen wir einfach nicht am Burger vorbei. Er ist und bleibt ein beliebter Klassiker der schnellen Küche. Aber man kann vom negativen Beispiel wie in fett schier ertränkten Burgern lernen und es besser machen. Was der Bäcker bereits tut, so er seine eigenen Brötchen verwendet. Auch hier kann so gut wie jedes Backwerk in Einsatz kommen, wobei das Croissant wohl hier noch keinen Auftritt hatte. Wohl aber verstärkt Mini-Brötchen, aufgrund ihrer Handlichkeit! Aufgeschnitten werden dann diverse Fleisch- und Wurstspezialitäten eingelegt sowie vermehrt vegetarische oder vegane Alternativen. Geschmacklich runden Saucen, Gemüse und feine Gewürze den Bürger ab. Mit diesen Anregungen an der Hand geht es Richtung Sommer, Sonne, Strand … Urlaubsfeeling, frisch vom SnäckerMeister!. | Stephanie Prieß-Klein |

Mini-Burger

Brötchen wie gewohnt backen und nach dem Auskühlen belegen. Dazu das Brötchen aufschneiden, Deckel und Boden mit Sauce bestreichen, Boden mit Salat belegen und auf den Salat zwei Mini-Frikadellen (durchgeschnitten) setzen. Darauf Tomaten, Gurke und Zwiebeln legen, zum Schluss den Deckel auflegen und mit einem Pikser fixieren. Tipp: Es gelingen auch tolle Kreationen mit Lachs oder Geflügel.

Zutaten

1 Mini-Brötchen, z. B. von Vandemoortele
10 g Sauce („Risso Hannibal“)
5 g Salat
30 g Mini-Frikadellen
10 g Tomate
5 g Gurke
5 g Zwiebeln

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mit Croûtons
Foto: Vandemoortele

Andreas
Vogt

Favoriten

Konditormeister Andreas Vogt ist
Betriebs- und Snackberater der BÄKO West.

Foto: BÄKO-magazin
Michael Wieland
Endlich … es geht wieder! Ausgehen mit Freunden! Und die Voraussetzungen sind gut: Samstagabend, gutes Wetter, also nichts wie ab zum Streetfood-Festival in der Innenstadt. Bei guter Musik mit netten Freunden den Abend verbringen und … klar: essen, schlemmen, probieren. Ist das lecker – und sauteuer: Der vegane Burger vom Grill kostet 12,90 Euro, der Hotdog spezial 8,50 Euro und obendrauf noch ein Smoothie aus exotischen Früchten, natürlich vor den Augen frisch zubereitet. Dafür ruft die nette Dame hinter der Theke schlappe 5,50 Euro auf …aber was soll‘s! Wie schaffen die Streetfood-Worker in ihren bunten Kisten das nur, soooo viel Geld für ihre Produkte zu bekommen, während wir Bäcker bei der Preisschwelle von 5 Euro schon Schweißperlen auf der Stirn bekommen? Das Erfolgsrezept heißt Emotion und hat vier Säulen:

  • Weniger ist mehr – konzentriere Dich auf Deine Stärken!
  • Zeig, was Du drin und drauf hast! Wertigkeit der Produkte ausloben!
  • Sehen, hören, riechen, schmecken – die Sinne beim Verkauf ansprechen.
  • Und: Wer selbst nicht brennt, kann keinen anstecken!

Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter! Alles, was die Streetfood-Worker können, beherrschen Sie auch – probieren Sie‘s aus!