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Im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse findet auch die „Food & Life" statt, die sich u.a. der Backkultur widmet.
© IHM
Titelbild BÄKO-magazin Ausgabe 10/26
Messen

Neue Perspektiven

Vom 4. bis 8. März 2026 bietet die Internationale Handwerksmesse (IHM) der jungen Generation einen Panoramablick über die Vielfalt der Handwerksberufe: spannende Wettbewerbe und Challenges, Kontakte mit Profis und die Chance, selbst Hand anzulegen.

In weniger als zwei Wochen wird das Messegelände München zum Mitmach-Ort für Handwerk, Gestaltung und Zukunft. Die Internationale Handwerksmesse 2026 (IHM) bringt vom 4. bis 8. März Jugendliche, Eltern und Betriebe zusammen – und macht Perspektiven greifbar. Wie sieht der Jobmarkt der Zukunft aus? Welchen Status wird die KI im Arbeitsalltag haben? Welche Bereiche werden dadurch umso wichtiger? Das Handwerk bietet für junge Menschen einen Anker in dieser Zeit der Unbeständigkeit und Unsicherheit. Die IHM zeigt nachfolgenden Generationen und Quereinsteiger/innen, wie groß die Chancenvielfalt, wie leidenschaftlich und zukunftsorientiert das Arbeiten im Handwerk ist und welche Karriere- und Verdienstmöglichkeiten sich bieten.

 

Leidenschaft entdecken

Auf der „Macher gesucht!“-Fläche, ehemals YoungGeneration, können bei einer BerufeRallye 23 Gewerke ausprobiert werden (Halle C1, Stand C1.170). Hämmern, backen, nähen, biegen und verzieren: Eine Fläche, um seine Leidenschaften zu entdecken. Jugendliche, Studienabbrecher, Quereinsteiger und alle, die sich für eine Karriere im Handwerk interessieren, kommen hier in den direkten Austausch mit Azubis und Profis. Neben den 23 Innungen vor Ort informiert die Handwerkskammer für München und Oberbayern darüber hinaus über 130 weitere Berufe.

Das Handwerk geht in diesem Jahr neue, digitale Wege und macht sie direkt erlebbar. Zwei Highlights stehen bei dem Stand „Das Handwerk” (C1.548) des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) im Mittelpunkt: Die Handwerk Heroes, eine App, die junge Menschen intuitiv mit dem Handwerk in Kontakt bringt. Daneben lädt das Monument der Zuversicht zum Entdecken ein: In einer eigens entwickelten Handwerksstadt im Minecraftuniversum kann die Welt des Handwerks interaktiv erkundet werden – Schritt für Schritt, Beruf für Beruf. Ein Stand, der zeigt, wie Handwerk junge Menschen abholt, neue Perspektiven eröffnet und Lust auf Zukunft macht.

 

Konditoren-Innung Bayern präsentiert Tortengala

Das Material, aus dem Kunst entsteht ist vielfältig. Marzipan, Nougat, Creme, Sahne oder Schokolade schafft die süßesten Meisterwerke. Am Freitag, dem 6. März 2026, wird die Tortengala in Halle B3.780 zum Schaufenster zeitgenössischer Konditorenkunst. Präsentiert von der Konditoren-Innung Bayern in Zusammenarbeit mit der Münchner Meisterschule für das Konditorenhandwerk, versammelt sie 250 Torten, die handwerkliche Technik, gestalterisches Gespür und Präzision verbinden. Die gezeigten Arbeiten stammen von angehenden Konditormeister(inne)n, die sich derzeit im Meisterkurs auf den Schritt in die Selbstständigkeit vorbereiten. Vor Ort geben sie Einblicke in Ausbildung, Arbeitsweise und Perspektiven des Konditorenhandwerks. Die ausgestellten Torten werden im Rahmen einer Tombola für 6 Euro pro Los verlost. Der Erlös kommt sozialen Zwecken zugute.

 

 

Vielfalt der Backkunst wird erlebbar

Während Jugendliche ihre Stärken entdecken, wird die IHM auch für Erwachsene zu einem Ort voller Ideen und Inspiration. Zwischen Wohn- und Einrichtungskonzepten, besonderen Unikaten bei „Handwerk & Design“, kulinarischer Vielfalt auf der „Food & Life“ und Impulsen für Garten, Balkon und Terrasse entsteht ein Messeerlebnis für die ganze Familie. So wird auf der Kochbühne der „Food & Life“ die Vielfalt der Backkunst erlebbar.

Ein großes Highlight ist dabei der Wettbewerb „Bayerns schnellster Bäcker”, der am Donnerstagnachmittag ausgetragen und vom Landesinnungsverband des bayrischen Bäckerhandwerks organisiert wird. Außerdem bietet das Kochbühnen-Programm Einblicke in aktuelle Trendthemen wie Sauerteig oder Gluten. So backt etwa Landfrau Ingrid Lokotsch aus Niederbayern glutenfreies Haferbrot. Den Geschmack der Toskana bringt „Tuttobono” auf die Bühne, mit der italienischen Interpretation von Teig in Form von Pizza und Pasta.

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