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Vom 13. bis 17. März lockte die Internorga 2026 zahlreiche Fachbesucher nach Hamburg.
© BÄKO-magazin
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher strömen dem Eingang Mitte der Hamburger Messehallen zur Internorga 2026 entgegen.
BÄKO-magazin Titel Ausgabe 4-26
Messen

Internorga setzt Wachstumskurs fort

Mehr Fläche, über 1.200 Ausstellende und rund 85.000 Besucher: Die Internorga 2026 in Hamburg hat ihre Rolle als wichtige Plattform für Hospitality und Foodservice weiter ausgebaut. Vom 13. bis 17. März setzte die Fachmesse damit ein klares Aufbruchssignal für die Branche.

Volle Hallen, intensiver Austausch und zahlreiche Neuheiten prägten von Beginn an das Bild auf der Internorga. Unter dem Motto „Wo Trends laufen lernen“ präsentierten mehr als 1.200 Ausstellende (Vorjahr: 1.125) eine Fülle an Trends und Impulsen – darunter auch viele Konzepte und Produkte, die für das backende Handwerk relevant sind und das Außer-Haus-Geschäft ankurbeln können. Laut Hochrechnung der veranstaltenden Hamburg Messe und Congress besuchten rund 85.000 Besucher (Vorjahr: 83.704) an den fünf Tagen die Fachmesse, die auf erweiterten Flächen (plus >2.000 m² netto) zahlreiche frische Konzepte bot.

 

Neue Hallenstruktur überzeugte

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der neu strukturierten Halle B5. Erstmals seit sechs Jahren präsentierten sich hier wieder Ausstellende aus dem Bereich Startups & Drinks sowie die Newcomers Area, der Trendbereich Future Food und die „What the Food! – by foodlab“-Bühne. Ergänzt wurde das Angebot durch die Themen Robotics und der Deep Dive Area sowie die Afterwork-Lounge OFF THE RECORD, die an drei Abenden zusätzliche Networking-Möglichkeiten bot. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie stark sich die ‚neue‘ Halle innerhalb von so kurzer Zeit entwickelt hat. Die Mischung aus Startups, Newcomern, Drinks, Future Food und Zukunftsthemen wie Robotics hat eine Dynamik erzeugt, die perfekt zur Internorga passt“, sagt Matthias Balz, Director Internorga. „Für mich ist das in diesem Jahr ganz klar ein Sinnbild für Innovationskraft, Aufbruchsstimmung und die enorme Energie, die diese Messe und die gesamte Branche auszeichnet.“

 

Zahlreiche Impulse

Mit der Neustrukturierung der Ausstellungsbereiche gewann Living & Dining deutlich an Fläche und war 2026 erstmals in fünf Hallen vertreten. So erhielten Einrichtung, Ausstattung und zukunftsweisende Hospitality-Konzepte noch mehr Aufmerksamkeit, flankiert von der neuen Green Hospitality Conference zu nachhaltigen Ansätzen. Auch das Thema Wein erhielt in diesem Jahr eine deutlich größere Bühne. Neben dem Wine Tasting by Pese-Wein, das professionelle Verkostungen und fachlichen Austausch bot, feierte die neue WeinWelt Premiere. Dort präsentierten rund 30 Winzerinnen und Winzer ihre Kollektionen und trafen auf reges Interesse der Besuchenden. Im Trendforum „Pink Cube“ in Halle A3 informierten Trendforscherin und Foodspezialistin Karin Tischer vom Forschungs- und Entwicklungsinstitut food & more aus Kaarst und ihr Team über angesagte Konzepte. Die ebenfalls in Halle A3 gelegene Back Stage der Konditoreninnung Hamburg ließ die Besuchenden die Welt der Konditorkunst hautnah erleben. Das Repertoire reichte von filigraner Zuckerkunst über Bonbon-Workshops bis hin zum Schokoladentasting mit Schokoladensommelier, Bäckermeister und Konditor Kevin Lühmann. Beim „Horst Kannapin Cup“ bewies der Nachwuchs handwerkliches Können.

 

Positive Resonanz

Die starke Nachfrage und der intensive Austausch in den Hallen spiegelten sich auch bei den Ausstellenden wider: „Für uns als Ausstellende war die Internorga 2026 erneut ein Erfolg. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen haben wir nicht nur eine stabile Messe, sondern auch eine hohe Qualität der Gespräche erlebt, sowie eine Resonanz, die unsere Erwartungen tatsächlich übertroffen hat. Die Atmosphäre war geprägt von echten Zukunftsfragen und einem inspirierenden Miteinander – genau das macht die Internorga für uns so wertvoll“, sagt Christian Strootman, Vorsitzender des Internorga-Messebeirats und Managing Director bei Zwiesel Fortessa AG. Nach den ersten Ergebnissen eines unabhängigen Marktforschungsinstituts kam die Internorga auch bei den Besuchenden sehr gut an: 92% der Befragten waren mit dem Messeangebot sehr zufrieden, 94% würden die Fachmesse weiterempfehlen.

 

Hamburg als internationales Drehkreuz

Die internationale Reichweite der Internorga ist 2026 gestiegen: Mit vier Nationenpavillons und einem Ausstelleranteil von 25% aus dem Ausland unterstrich die Fachmesse ihre gewachsene internationale Bedeutung. „Die globale Beteiligung zeigt, wie relevant die Internorga weit über Deutschland hinaus ist“, freut sich Heiko M. Stutzinger, CEO der Hamburg Messe und Congress, und ergänzt: „Sie verbindet weltweite Perspektiven mit der besonderen Atmosphäre Hamburgs – einer Stadt, die seit jeher Austausch und Offenheit lebt. Genau diese Mischung macht die Internorga zu einem Ort, an dem Zukunft gestaltet werden kann.“

Die nächste Internorga ist für den Zeitraum 12. bis 16. März 2027 bereits angekündigt. Einen Überblick zu spannenden, auf der Internorga 2026 gezeigten Trends für den Außer-Haus-Markt finden Sie in der Mai-Ausgabe des BÄKO-magazins.

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