Die Grüne Woche (16.–25. Januar 2026) feiert dieses Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. In der Halle des Erlebnisbauernhofes der internationalen Leitmesse zeigt der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) mit seiner Schaubackstube Präsenz. Von drei Seiten einsehbar wird hier gerührt, geknetet, geformt und gebacken. Die Mitglieder der deutschen Bäcker-Nationalmannschaft, die Fachkräfte der lokalen Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Berlin-Brandenburg (ADB) sowie zahlreiche Auszubildende packen gemeinsam an. Es gibt u.a. Roggenbrot mit Saaten, Weizenbrötchen, Schwarzbierstangen, Zimtschnecken und Hefezöpfe. Einiges wird von den Erwerbern gleich an Ort und Stelle verzehrt, anderes findet in großen Beuteln den Weg nach Hause. ZV-Präsident Roland Ermer ist an mehreren Tagen zugegen und freut sich über das positive Feedback der Besucher.
Kreative Brote
Die Offerten der Bäcker und Konditoren in Eigeninitiative können ebenfalls für Aufsehen sorgen. Nicht selten wird zu diesem Anlass experimentiert, neue Produkte werden auf Kundenakzeptanz getestet. Exemplarisch seien Kichererbsen- und Ackerbohnenbrot (Bäckerei Plentz, Schwante), Glühwein- und Algenbrot (Handwerksbäckerei Hannes Behrens, Plau am See) oder das Buttermilchbrot (Bäckerei Exner, Beelitz) erwähnt. Über 300.000 Besucher, Verbraucher und Fachpublikum gleichermaßen, werden an den zehn Veranstaltungstagen erwartet. Anlass genug auch für die Verantwortlichen aus Fachwelt und Politik, Präsenz zu zeigen. Der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, sowie der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, haben bereits ihre Aufwartung gemacht, die Messe am ersten Tag eröffnet.










