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Viele neugierige Blicke und hohe Handwerkskunst: Die Schaubäckerei der Innungsbäcker auf der Grünen Woche ist bei den Besuchern und bei den politischen Vertretern ein beliebter Treffpunkt.
© Zentralverband
TITEL BÄKO-magazin 1-26
Messen

Das Bäckerhandwerk in Berlin

2026 präsentiert sich das deutsche Bäckerhandwerk erneut auf der Grünen Woche (16. bis 25. Januar 2026) in Berlin. Neben der Vermittlung der Handwerkskunst steht auch politischer Dialog auf der Agenda.

Als größte Messe der Ernährungswirtschaft ist die Grüne Woche jährlich ein Publikumsmagnet. Dieses Jahr feiert die Messe ihr 100-jähriges Bestehen. Das Bäckerhandwerk präsentiert sich wie in den vergangenen Jahren mit seiner Schaubackstube im Erlebnisbauernhof in Halle 3.2. Dort zeigen erfahrene Bäckermeister/innen aus dem gesamten Bundesgebiet ihr Können, geben Einblicke in Herstellungsprozesse und informieren über die Vielfalt des Bäckerhandwerks. Am Dienstag, den 20. Januar um 10.30 Uhr stellen Bundesernährungsminister Alois Rainer und Roland Ermer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV), in der BMLEH-Halle 23a dem Messepublikum erstmals das „Brot des Jahres 2025“ vor.

 

Politischer Austausch

Die Schaubackstube auf der Grünen Woche bietet neben spannenden Einblicken auch einen zentralen Anlaufpunkt für politische Gäste, die sich ein direktes Bild von der Bedeutung des Bäckerhandwerks für die Deutschen Brotkultur, aber auch für Versorgungssicherheit und regionale Wertschöpfung machen können. „Am Stand der Innungsbäcker steht auch 2026 der intensive Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Fachpolitik im Fokus. Wir erwarten zahlreiche Politiker an unserem Messestand und haben mit dem Backwarengipfel ein echtes Highlight zu bieten“, kündigt Roland Ermer an. Der ZV nutzt als Interessenvertretung des Bäckerhandwerks die Messe, um zentrale Anliegen des Bäckerhandwerks deutlich zu adressieren. Dazu gehören verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen, ein modernes Arbeitszeitrecht, bezahlbare Energie, der Abbau bürokratischer Belastungen sowie tragfähige Konzepte gegen den anhaltenden Fachkräftemangel. „Die Grüne Woche bietet hierfür eine ideale Plattform, da hier das politische Fachpublikum und das Lebensmittelhandwerk gleichermaßen vertreten sind“, erklärt Ermer.

 

Das Lebensmittelhandwerk im Gespräch

Gute Interessenvertretung braucht enge Verbündete: Die Grüne Woche bietet auch eine Plattform, um den Schulterschluss mit anderen Gewerken und Fachverbänden zu stärken. Besonderes Highlight wird dabei ein Empfang des Lebensmittelhandwerks am 22. Januar sein: In einer Podiumsdiskussion mit Spitzenvertretern des Fleischer-, Konditoren- und Bäckerhandwerks werden aktuelle Themen der mittelständisch geprägten Branchen diskutiert und politische Forderungen formuliert. Bereits am 20. Januar um 13.30 Uhr wird am Stand der Innungsbäcker zudem mit dem Backwarengipfel eine hochkarätig besetze Podiumsdiskussion von Vertretern der Getreidewertschöpfungskette (Mühlen-, Backzutatenhersteller, Konditoren und Bäcker) stattfinden. Diese stellt die aktuellen Herausforderungen der Ernährungswirtschaft in den Fokus.

 

Den Nachwuchs im Blick

Auch im Bereich Nachwuchsförderung und Ausbildung setzt der ZV auf der Grünen Woche Akzente: Am Messestand absolvieren Berliner Azubis aus dem Bereich Bäckereifachverkauf Teile ihrer überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung. Gleichzeitig informieren erfahrene Brotexperten und Fachkräfte über Berufsbilder und Karrierewege im Bäckerhandwerk – ein wichtiges Signal an die Politik, die Nachwuchssicherung im Handwerk gezielt zu unterstützen. Am benachbarten Stand der i.m.a. (Stand 101) werden an den Messetagen Grundschulkinder und Oberschüler zu einem Frühstück erwartet: Mit frischen Backwaren für einen gesunden Start in den Tag machen Brotexperten den Jüngsten das Bäckerhandwerk schmackhaft.

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