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Marktforschung

Wertschätzung für Lebensmittel

Die Deutschen schätzen ihre persönliche Finanzlage besser ein als noch vor fünf Jahren. Es wird mehr Geld für Lebensmittel, weniger zum Ausgehen ausgegeben. Premiumprodukte haben die Nase vorn.

39% und damit ein Großteil der Bundesbürger geben an, dass ihre finanzielle Situation sich zwischen 2013 und 2018 verbessert hat. Nur jeder fünfte Deutsche sagt, dass es ihm im Zeitvergleich mit dem Blick aufs Bankkonto schlechter geht. Das ist das Ergebnis der aktuellen Wohlstands-Studie zur finanziellen Lage der Verbraucher von Nielsen.
Über die Hälfte der Verbraucher können ihr Geld außerdem ohne größere Bedenken ausgeben. 23% der Befragten hierzulande können Ausgaben sorglos tätigen, weitere 41% sehen sich in einer komfortablen Ausgabesituation. 36% geben jedoch auch an, dass ihre finanziellen Mittel eher nur für die Grundlagen reichen. „Die positive Lage unserer Wirtschaft, der Tiefstand der Arbeitslosigkeit und steigende Löhne sorgen dafür, dass die Deutschen in der Regel einen relativ zuversichtlichen Blick auf ihr Bankkonto werfen können. Im Vergleich zu den letzten fünf Jahren ist die finanzielle Zufriedenheit bei den Deutschen aktuell deutlich höher“, sagt Fred Hogen, Handelsexperte bei Nielsen Deutschland. „Das zeigen auch das bewusste Ausgabe- und Einkaufsverhalten der Bundesbürger.“
Mehr Geld für Lebensmittel, weniger zum Ausgehen
Denn im Vergleich zu vor fünf Jahren geben die Deutschen 2018 an, mehr Geld für Lebensmittel auszugeben. 31% der Verbraucher sagen, dass ihre Ausgaben in diesem Bereich deutlich gestiegen sind – nur 16% geben hier im Zeitvergleich weniger aus. Einsparungen machen die Konsumenten hierzulande beim Ausgehen. Für z.B. Restaurantbesuche gibt fast ein Drittel (28%) der Deutschen weniger Geld aus als noch vor fünf Jahren. „Die Deutschen legen viel Wert auf Lebensmittel und geben ihr Einkommen entsprechend dafür aus. Das hängt auch damit zusammen, dass viele Verbraucher qualitätsbewusst einkaufen. Sie möchten sich nicht nur etwas gönnen, sondern auch Aspekte wie Bio, Nachhaltigkeit oder Tierwohl spielen in den letzten Jahren beim Shoppen eine immer größere Rolle. Hier kommen jedoch auch steigende Preise insbesondere für Lebensmittel, Mieten und Versorgungskosten hinzu, die die Verbraucher im Vergleich zu vor fünf Jahren in Kauf nehmen müssen“, sagt Fred Hogen.
Zudem zeigen die Zahlen: 29% der Verbraucher in Deutschland geben an, vor allem wegen einer höheren Qualität und einem hohen Sicherheitsstandard zu teureren Premiumprodukten zu greifen. 25% der Konsumenten kaufen diese Produkte, weil sie stark auf Inhaltsstoffe achten. Für 23% spielt das Thema Nachhaltigkeit eine Rolle bei der Kaufentscheidung.

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