Für Nachtarbeitende – 9,3% der 42,6 Mio. Erwerbstätigen arbeiten zumindest gelegentlich zwischen 23 Uhr und 6 Uhr – bedeutet die bevorstehende Umstellung auf Sommerzeit am 29. März eine Stunde weniger Arbeit. Der Anteil der nachts arbeitenden Erwerbstätigen war laut Mikrozensus unter Männern (11,7%) fast doppelt so hoch wie bei Frauen (6,5%). Zudem ist Nachtarbeit bei Erwerbstätigen im jungen Alter (bis 34 Jahre: 10,6%) und im mittleren Alter (35 bis 54 Jahre: 9,6%) verbreiteter als bei denjenigen ab 55 Jahren (7,4%).
Vor allem: Verkehr, Produktion, Gesundheit
Wie viele Erwerbstätige nachts arbeiten, hängt stark von der Branche ab. Am weitesten verbreitet war Nachtarbeit 2024 mit einem Anteil von 42,6% der Erwerbstätigen in der Luftfahrt. Dahinter folgten Wach- und Sicherheitsdienste sowie Detekteien (40,2%) und die Metallerzeugung und -bearbeitung (31,1%). Weitere große Branchen mit überdurchschnittlich vielen Erwerbstätigen in Nachtarbeit waren etwa die Lagerei und sonstigen Verkehrsdienstleistungen (18,6%), das Gesundheitswesen (17,6%) sowie die Gastronomie (13,9%), unter der hier wohl auch die Bäckereien subsummiert sind.










