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Blick auf die Werteskala (Symbolbild: geralt/pixabay 2019)
Marktforschung

Leichter Aufschwung

Die Großhandelsunternehmen in Deutschland haben im Juni kalender- und saisonbereinigt real 3,4% und nominal 4% mehr Umsatz erwirtschaftet als noch im Mai.

Das ist das vorläufige Ergebnis des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Im Vergleich zum Juni 2019 war der Großhandelsumsatz real (preisbereinigt) 6,8% und nominal (nicht preisbereinigt) 3,3% höher. Allerdings liegt der Umsatz im Großhandel damit immer noch 3,9% unter dem Niveau vom Februar, dem Monat vor Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie.
2. Quartal im Vergleich
Im 2. Quartal 2020 setzten Großhandelsunternehmen real 2,6% und nominal 6,2% weniger um als im 2. Quartal 2019. Der Großhandel mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen (Produktionsverbindungshandel) setzte im 2. Quartal 2020 real 3,4% und nominal 10,3% weniger um als im Vorjahresquartal. Ein Grund für den starken nominalen Rückgang beim Produktionsverbindungshandel sei u.a. ein Preisverfall im Großhandel mit Mineralölerzeugnissen: Im 2. Quartal 2020 lagen hier die Preise um 27,2% unter denen vom 2. Quartal 2019. Der Großhandel mit Konsumgütern (Konsumtionsverbindungshandel) setzte im 2. Quartal 2020 real 2% und nominal 1,2% weniger um als im 2. Quartal 2019.

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