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© Grafik: NIQ Geomarketing
Deutschlandkarte bunt eingefärbt je nach verfügbarer Kaufkraft
Titelseite BÄKO-magazin Ausgabe 3-26
Marktforschung

Kaufkraft ist sehr heterogen

Wie steht es um die regionale Verteilung der Kaufkraft in Deutschland? Im ersten Monat ist diese im Vergleich zum Vorjahr deutlich gewachsen – aber unheitlich. Am höchsten liegt sie in Starnberg.

Die Kaufkraft der Deutschen wächst 2026 deutlich: Mit durchschnittlich 31.193 Euro pro Kopf liegt sie 5% über dem Vorjahr, was einem Plus von 1.466 Euro entspricht. Regional zeigt sich jedoch ein sehr heterogenes Bild: Unter allen 400 Stadt- und Landkreisen ist Starnberg der unangefochtene Spitzenreiter. Dort stehen den Menschen im Schnitt 42.751 Euro für Konsumausgaben, Wohnen, Freizeit oder zum Sparen zur Verfügung.

Größter Gewinner ist der Landkreis Lichtenfels. Mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 27.926 Euro liegt der oberfränkische Kreis zwar immer noch gut 10% unter dem bundesweiten Durchschnitt, allerdings konnte er sich im nationalen Vergleich am stärksten verbessern und klettert um 2,6 Indexpunkte nach oben.

In der Pfalz liegt der höchste Bundesdurchschnitt

Den Bundesdurchschnitt repräsentiert der Stadtkreis Landau in der Pfalz: Dort stehen den Menschen durchschnittlich 31.207 Euro für ihre Ausgaben und zum Sparen zur Verfügung. Den letzten Platz belegt wie in den Vorjahren der Stadtkreis Gelsenkirchen. Mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 24.538 Euro fällt das verfügbare Nettoeinkommen der Gelsenkirchener mehr als 21% niedriger aus als das des Durchschnittsbürgers.

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