Wie der „Payment Report Deutschland“ des Paytech-Unternehmens Nexi berichtet, kaufen 61% der deutschen Verbraucher insgesamt primär per Smartphone, bei den unter 30-Jährigen sind es sogar 83%. Bei der Auswahl von Zahlungsmethoden setzen sie überwiegend auf vertraute und kontrollierbare Lösungen. Online dominieren E-Wallets (52%) und Kauf auf Rechnung (32%), gefolgt von Kreditkarten (29%). Entscheidend ist dabei nicht Innovation um ihrer selbst willen, sondern der Nutzen. Ist der Mehrwert eindeutig, nutzen die Deutschen auch innovative Lösungen. Die Anzahl möglicher Customer Journeys ist durch die Digitalisierung exponentiell gestiegen – von Click & Collect via Self-Service-Terminals, QR-Codes bis zu klassischem POS oder reinem Online-Kauf.
Einfachheit schlägt Innovation
65% der Befragten nennen Einfachheit als wichtigsten Faktor bei der Wahl der Zahlart. Entsprechend wirkt sich das Zahlungsangebot direkt auf die Conversion aus: 56% brechen Onlinekäufe ab – bei 18% liegt der Grund dafür bei nicht passenden oder fehlenden Zahlarten.
Trotz hoher digitaler Affinität bleibt der stationäre Handel zentral für Alltags- und Nahversorgungskäufe. Digitale Lösungen ergänzen auch hier dann, wenn sie Effizienz schaffen. Self-Checkout-Kassen werden bereits von 35% genutzt (davon 14% regelmäßig). 36% nutzen Mobile Payment im Geschäft – vor allem aus Bequemlichkeit, um Bargeld und Karten nicht mitführen zu müssen. Gleichzeitig bevorzugen 61% der Nicht-Nutzer weiterhin klassische Zahlverfahren.










