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Ein Symbol des Sommers: die Sonnenblume. (Bild: pixabay/ulleo 2016)
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Aufwind für die Sonnenblume

Die Sonnenblume ist immer häufiger auf deutschen Äckern zu finden. Die Anbaufläche stieg gegenüber dem Vorjahr um 25%.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, werden im Jahr 2020 nach ersten vorläufigen Ergebnissen Sonnenblumen auf einer Gesamtfläche von 28 100 Hektar angebaut (+5.700 Hektar gegenüber Vorjahr). Bei dem aktuellen Ergebnis handelt es sich um den höchsten Wert in den letzten zehn Jahren. Die Anbaufläche für Sonnenblumen im Jahr 2020 liegt um 6.600 Hektar (+31 %) über dem 10-jährigen Durchschnitt von 21.500 Hektar.
Vertretene Kulturpflanzen
Gleichwohl bleibt die Sonnenblume damit eine Seltenheit unter den Kulturpflanzen und ist ähnlich häufig vertreten wie Süßlupine (21.900 Hektar Anbaufläche) oder Sojabohne (32.900 Hektar). Winterraps, der wie Sonnenblumen zu den Pflanzen für industrielle Verarbeitung zählt, hat demgegenüber im Jahr 2020 fast die 35-fache Anbaufläche (954.200 Hektar). Der Winterweizen, die in Deutschland am häufigsten angebaute Kulturpflanzenart, wird sogar auf 2.757.700 Hektar angebaut – und damit fast 100-mal mehr als die Sonnenblume.
Im europäischen Vergleich machten die Sonnenblumen aus Deutschland im Jahr 2019 mit 22.500 Hektar nur 0,5% der EU-Gesamtanbaufläche aus. Die meisten Sonnenblumen innerhalb der Europäischen Union baute Rumänien an (1.306.500 Hektar).

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