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Erwerbstätigkeit in Zahlen (Bild: Pixabay)
Marktforschung

Anhaltender Anstieg

Laut vorläufigen Berechnungen setzt sich der Anstieg der Erwerbstätigkeit fort. Im Jahr 2019 ist dieser um 0,9% gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Im Jahresdurchschnitt 2019 waren rund 45,3 Mio. Personen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag die Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2019 um 402.000 Personen oder 0,9% höher als im Vorjahr. Im Jahr 2018 hatte die Zuwachsrate noch 1,4% betragen. Damit setzte sich der nun seit 14 Jahren anhaltende Anstieg der Erwerbstätigkeit weiter fort, allerdings mit abgeschwächter Dynamik. Eine gesteigerte Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung sowie die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte überwogen die Effekte des demografischen Wandels, sodass im Jahr 2019 die höchste Erwerbstätigenzahl seit der Wiedervereinigung im Jahr 1991 erreicht wurde.
Dienstleistungsbereich überdurchschnittlich
In den Dienstleistungsbereichen gab es 2019 mit +319.000 Personen oder +1% gegenüber dem Vorjahr den stärksten Anstieg bei der Zahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland. Im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2019 um 59.000 Personen (+0,7%).
Mehr Arbeitnehmer, weniger Selbstständige
Entscheidend für die positive Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt war die Zahl der Arbeitnehmer, die im Jahresdurchschnitt 2019 um 475.000 Personen (+1,2%) wuchs. Während die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten weiter anstieg, war die Zahl der marginal Beschäftigten (darunter geringfügig Beschäftigte) weiter rückläufig. Die Zahl der Selbstständigen (einschließlich mithelfender Familienangehöriger) sank im selben Zeitraum um 73.000 Personen (–1,7%) auf 4,15 Mio. Zuletzt hatte es im Jahr 2003 weniger Selbstständige (4,13 Mio.) gegeben.
Die Zahl der Erwerbslosen (nach international vergleichbarer Definition) in Deutschland sank nach vorläufigen Schätzungen auf Basis der Arbeitskräfteerhebung im Jahresdurchschnitt 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 96.000 Personen (–6,5 %) auf 1,37 Mio.

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