Am 1. Oktober übergab Olaf Nolte, Inhaber der Feinbäckerei Nolte, eine Spende in Höhe von 1.400 Euro an Annika Sauer, Mitarbeiterin der Stiftung „Hospital Bad Hersfeld“, und Bürgermeisterin Anke Hofmann. Die Spendensumme stammt aus dem Verkauf der „Stiftskruste“ – einem Brot mit Geschichte und sozialem Zweck. Pro verkauftem Laib werden 50 Cent an die Stiftung weitergegeben.
Die „Stiftskruste“ ist in den Filialen an der Breitenstraße und der Dreher Straße in Bad Hersfeld sowie in Obergeis und Kirchheim erhältlich – immer dienstags, donnerstags und samstags. Zusätzlich sorgen Sonderaktionen in der Innenstadt für besondere Verkaufserfolge. So waren bei der letzten Aktion im Juli dieses Jahres ingesamt 250 Brote innerhalb von nur drei Stunden ausverkauft. Unterstützt wurde die Aktion unter anderem von Ehrenamtlichen und den Bad Hersfelder Mönchen.
Brot mit Geschichte
Entwickelt wurde die „Stiftskruste“ 2019 zum Hessentag in Bad Hersfeld. Sie greift historische Bezüge zur Stadt und ihrem Stiftsbezirk auf. Damals recherchierte der Ehrenamtliche der Stiftung Hospital Hans-Heinrich Jäger sowie die Mitarbeiterinnen der Stiftung Hospital Annika Sauer und Brigitte Wiegand gemeinsam mit dem Archivar Gerhard Kraft und dem städtischen Mitarbeitenden Wilfried Herzberg zur Geschichte der Brotausgabe durch Benediktinermönche an bedürftige ältere Menschen. Die Verbindung zur Feinbäckerei Nolte kam durch Stadtrat Hans Vierheller zustande.
Dank des Engagements von Bäckerei, Stadt und Stiftung lebt diese Tradition heute in moderner Form weiter. Der Erlös aus dem Brotverkauf kommt erneut hilfsbedürftigen Senior(inn)en in Bad Hersfeld zugute – ein gelungenes Beispiel für gelebte Solidarität mit lokalem Bezug.










