In Zusammenarbeit mit dem Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München, der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Kreisverband München Stadt und dem Institut für Personaltraining und Beratung (IPB) in München hat die Bäckerinnung München, Landsberg und Erding im Schulterschluss mit der Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks die Ausschreibung des Europäischen Sozialfonds Plus für das innovativste Konzept im Bereich der beruflichen Qualifizierung für sich ausmachen können. Das Projekt „MCQ – Mehr Chancen durch Qualifizierung“ richtet sich an Langzeitarbeitslose, die mit einem sechsmonatigen Lehrgang fit für den Bereich Fachverkauf im Lebensmittelhandwerk SP Bäckerei gemacht werden. Die Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks in Lochham unterrichtet die entsprechenden Module mit ihren Fachlehrern, die Bäckerinnung vermittelt die Teilnehmer für dreiwöchige Praktika in die Betriebe. Unterstützung erfahren diese zudem in Form einer durchgängigen Betreuung durch die AWO und das IPB.
Begeisterung geweckt
Die Begeisterung für das Bäckerhandwerk konnte im Zuge der Besichtigung der Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks sowohl bei der AWO als auch dem IPB geweckt werden, teilt die Bäckerinnung mit. Die hervorragende Ausbildung durch die Fachlehrer vor Ort, als auch das modernste Equipment bilden die grundlegende Basis, um den Projektteilnehmern berufliche Schlüsselqualifikationen in Anlehnung an den Ausbildungsrahmenplan zu vermitteln. Die Bäckerinnung München, Landsberg und Erding bekundet, sich gerne bei der Förderung der aktiven Inklusion zu beteiligen und sieht auch gute Chancen, die Projektteilnehmer im Anschluss in Betriebe vermitteln zu können.
Eine soziale Innovation
Die Projektbeteiligten arbeiten eng zusammen. Das Pilotprojekt wird zudem in strategischem Austausch und mit fachlicher Unterstützung des Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramms (MBQ) des Referats für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München durchgeführt und steht für nachhaltige Arbeitsmarktintegration. Das Projekt versteht sich als soziale Innovation, da es Qualifizierung, Vielfaltssensibilität und generationsübergreifende Ansätze kombiniert. Empowerment, Abbau von Hemmschwellen und Selbstwirksamkeit stehen laut Beschreibung der AWO München im Fokus.










