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Die Bäcker-Innung Köln protestiert gegen die Gebührenerhebung für Lebenskontrollen in NRW. Die Gebühren führten schnell zu einem Kostenmehraufwand von Beträgen im vierstelligen Bereich.
© Im Rahmen der jüngsten Brot- und Brötchenprüfung kritisierte die Bäcker-Innung für die Stadt Köln und den Rhein-Erft-Kreis eine Änderung in NRW „auf´s Schärfste": „Klammheimlich" habe Verbraucherschutzminister Remmel beschlossen, bei vorgeschriebenen Hygienekontrollen ab sofort Gebühren von mindestens 80 Euro zu erheben – gleichgültig, ob Mängel vorliegen oder nicht.  Die Innung sieht in der Entscheidung des Ministers mit Blick auf den mäßigen Wirtschaftserfolg und die hohen bürokratischen Hürden in NRW eine Verschlechterung einer ohnehin schon „deprimierenden Situation". Für Bäckereien, die viele Filialen haben, werde dies pro Jahr „einige Tausend Euro Zusatzgebühren" bedeuten.
BÄKO-magazin Titel E-Paper Ausgabe 6-26
Innungen

Klares „Nein“ zur Pflichtgebühr

Die Bäcker-Innung Köln protestiert gegen die Gebührenerhebung für Lebenskontrollen in NRW. Die Gebühren führten schnell zu einem Kostenmehraufwand von Beträgen im vierstelligen Bereich.

Im Rahmen der jüngsten Brot- und Brötchenprüfung kritisierte die Bäcker-Innung für die Stadt Köln und den Rhein-Erft-Kreis eine Änderung in NRW „auf´s Schärfste": „Klammheimlich" habe Verbraucherschutzminister Remmel beschlossen, bei vorgeschriebenen Hygienekontrollen ab sofort Gebühren von mindestens 80 Euro zu erheben – gleichgültig, ob Mängel vorliegen oder nicht. 
Die Innung sieht in der Entscheidung des Ministers mit Blick auf den mäßigen Wirtschaftserfolg und die hohen bürokratischen Hürden in NRW eine Verschlechterung einer ohnehin schon „deprimierenden Situation". Für Bäckereien, die viele Filialen haben, werde dies pro Jahr „einige Tausend Euro Zusatzgebühren" bedeuten.

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