Der wichtigste Tagesordnungspunkt auf der Jahreshauptversammlung der Bäckerinnung Allgäu war die Neuwahl der Vorstandschaft. Erwin Weber (Frauenzell) stellte sich für eine weitere Amtsperiode als Obermeister zur Verfügung. Unterstützt wird er weiterhin von Andreas Speiser als stellvertretender Obermeister (Kempten). Neu als stellvertretender Obermeister ist Philipp Reitberger (Betzigau), der bereits Erfahrung als Vorstandsmitglied und Lehrlingswart mitbringt. Dieses Amt wird er auch beibehalten. Ansonsten bleibt der Vorstand mit den bewährten Mitgliedern besetzt: Robert Härle (Blaichach), Johann Baldauf (Scheidegg), Michael Hauber (Röthenbach), Cornelius Einsiedler (Haldenwang), Roland Görner (Stiefenhofen) und Sonja Göhl (Maierhöfen).
Projekt Sanierung
Derzeit steht ein großes Projekt vor letzten Entscheidungen, die die Innungsversammlung noch beschließen und billigen muss. Das im Besitz der Bäckerinnung stehende Gebäude am Standort Kempten muss mit erheblichem Aufwand saniert werden. Geplant ist ein hocheffizientes Gebäude, das in zwei Abschnitten gebaut werden soll. Bereits vor drei Jahren war der Vorstand mit dem Sanierungsprojekt beauftragt worden. Nach einer aufwändigen Planungsphase konnten Obermeister Erwin Weber und Geschäftsführer Gottfried Voigt nun von einer positiven Entwicklung berichten: „Alles ist auf gute Wege gebracht.“
Nachwuchs als Chance
Was Obermeister Erwin Weber sehr am Herzen liegt, ist die Gewinnung von Fachkräften. Dieses Projekt will er in der aktuellen Amtsperiode aktiv angehen. Denn dass mehr Jugendliche eine Ausbildung in Berufen des Bäckerhandwerks anstreben, sei laut Weber „eine Chance, die wir uns nicht entgehen lassen dürfen“. Sein Appell: Die Innungsbetriebe müssten starke Akzente setzen, um für den Nachwuchs attraktiv zu sein.










