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BÄKO-magazin Titel Ausgabe 7-26
Fernsehtipps

Die TV-Tipps der Woche

Nicht verpassen! Hier finden Sie die aktuellen branchenrelevanten Fernsehtipps vom 11. bis 18. Juli.

Sebastian Lege deckt auf

Die Lebensmittelindustrie nutzt immer wieder Gesetzeslücken aus. Mit wenig Wareneinsatz will sie maximalen Profit erzielen. Sebastian Lege analysiert beliebte Produkte aus dem Supermarkt und zeigt, wie dabei Verbraucher getäuscht werden. Toastbrot gibt es als Butter-, Vollkorn- oder Körnerbrot überall billig zu kaufen. Kein Wunder, denn Toastbrot ist das beliebteste Brot der Deutschen. Doch anstatt guter Zutaten und viel Handarbeit stecken Zusatzstoffe, Backtriebmittel und ein perfekt ausgeklügelter maschineller Backprozess dahinter. Vor allem bedient die Lebensmittelindustrie sich einer günstigen Zutat: Sebastian Lege zeigt, wie so viel Luft wie möglich in unser Toastbrot kommt.

Bei Mortadella läuft einem das Wasser im Mund zusammen: Das hochwertige italienische Feinkostprodukt gibt es natürlich auch als Billigvariante im Supermarkt in unterschiedlichsten Variationen. Die Preisunterschiede zum Original sind erschreckend und Verbraucherschützer alarmiert. Denn die Fleischindustrie bedient sich eines Wundermittels mit dem Namen „Globoost“. Sebastian Lege weiß, wie damit richtig viel Wasser in unsere Wurst kommt. Quetschbeutel sind pürierter Fruchtbrei in bunten Verpackungen, die es in jedem Drogerie- und Supermarkt gibt. Sie werden mit tollen Versprechen beworben und erwecken den Eindruck, dass sie vitaminreich und gut für die Verbraucher sind. Doch die „Quetschies“ bestehen aus einem billigen Streckmittel.

Sebastian Lege zeigt, wie die Lebensmittelindustrie die Produkte mit günstigem Apfel herstellt, richtig viel Geld verdient und dabei noch der Umwelt schadet. Veganer Sahneersatz ist der nächste große Hype nach veganen Milchalternativen. Den Trend, nachhaltig einzukaufen, nutzen Hersteller geschickt, indem sie aus billigem Soja einen Ersatz für die klassische Kochsahne kreieren. Dazu nutzt die Industrie eine der günstigsten Zutaten überhaupt. Sebastian Lege weiß, wie mit richtig viel Wasser und lauter Zusatzstoffen eine Fake-Sahne entsteht, die trotzdem schön cremig und lecker ist.
Dienstag, 14. Juli, ZDFinfo, 9 Uhr

 

Usbekistan: Durdonas Honigkuchen

In Samarqand bäckt Durdona für ihre Kinder Bärenkuchen, das Dessert der Frauen des Zaren. Für den Teig des Schichtkuchens erhitzt Durdona Honig, Hefe, Essig und Butter und vermischt alles mit Eiern und Mehl. Anschließend schichtet sie abwechselnd Teig und Konditorcreme und dekoriert den Kuchen mit Teigkrümeln.
Mittwoch, 15. Juli, arte, 12.25 Uhr

 

Hawaii: Tammys Bananenbrot

40 Jahren ist es her, dass Tammy auf Hawaii ihr erstes Bananenbrot zubereitet hat – inzwischen beherrscht sie das Rezept aus dem Effeff: Zuerst zerdrückt sie die geschälten Bananen und vermischt den Brei mit Mehl, Zucker, Backpulver und einer ordentlichen Portion Butter. Nach einer knappen Stunde holt sie den Kuchen aus dem Ofen – goldbraun und saftig.
Mittwoch, 15. Juli, arte, 13.10 Uhr

 

Deutschland: Mit Brot wird nicht gespaßt

Brot darf auf keinem deutschen Speisezettel fehlen: Ob Butter-, Pausen- oder Abendbrot – ein Tag ohne Brot ist für manche ein verlorener Tag. Es gibt Brot mit harter oder weicher Kruste, Schwarzbrot, Graubrot, Weißbrot … und angeblich kennt das Bäckerhandwerk in Deutschland weit über 3.000 verschiedene Sorten. Die Brotvielfalt der Deutschen ist ihr ganzer Stolz und geht auf regionale Traditionen zurück, denn ein einheitliches deutsches Staatsgebiet gibt es erst seit Ende des 19. Jahrhunderts. Brot ist mehr als ein Nahrungsmittel, es ist ein Stück deutscher Identität. Für dieses Erbe, das von der Massenproduktion bedroht wird, gilt es zu kämpfen – bis zum letzten Krümel.
Donnerstag, 16. Juli, arte, 13.10 Uhr

 

Die Nordreportage: Milch mal anders – Eis vom Bauernhof

Die Milchpreise sind im Keller, wachsende Existenzsorgen bei Milchviehbetrieben. Wie viele Höfe im Norden stand auch der Familienbetrieb von Sina und Erik Steensen vor einem Wendepunkt. Doch statt aufzugeben, wagte die Familie aus Trollebüll in Nordfriesland einen Neuanfang: Aus ihrer Milch macht sie jetzt Eis – selbst produziert, selbst vermarktet. Entstanden ist eine der nördlichsten Eiscremestraßen Deutschlands und eine ganz neue Perspektive für den Hof. 1.200 Liter Eis produziert die Familie wöchentlich auf ihrem Hof, alles in Handarbeit. Vom Tüfteln an neuen Sorten über das Verpackungsdesign bis hin zum Ausliefern: Jeder Handgriff liegt in Familienhand. Die vier Töchter Nane, Beeke, Enke und Teda sind längst Teil des Traums und machen das Eis zu einem echten Gemeinschaftsprojekt.

Wird das hofeigene Eis bei den Menschen in der Region gut ankommen? Genau diese Frage stellten sich Sina und Erik Steensen, als sie vor zwei Jahren alles auf eine Karte setzten und ihr zweites Standbein aufbauten. Mittlerweile ist das Eis nicht nur eine wirtschaftliche Stütze für den Betrieb, sondern ein Familienprojekt geworden, in dem jede Generation ihren eigenen Platz gefunden hat.
Freitag, 17. Juli, NDR Fernsehen, 14.30 Uhr

 

Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

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