Von Kaisersemmerln, Salzstangerln und Mohnflesserln
Der Film von Anita Lackenberger führt in die Welt der österreichischen Traditionsgebäcke. Mit großem handwerklichem Geschick werden herzhaft-knusprige Köstlichkeiten geformt und geflochten. Noch gibt es die große Handwerkskunst in Österreichs Backgewerbe. Auch wenn vielerorts die handgefertigten Semmerln verschwinden, so werden sie doch andernorts weiterhin von Traditionsbäckern hergestellt oder von „jungen Wilden“ neu interpretiert. Immer wichtiger werden den Backkünstlern Themen wie Nachhaltigkeit und regionale Zutaten, die aus biologischer Landwirtschaft stammen. Aber wo gibt es nun die Teige, die nicht aus Backmischungen angerührt, sondern lange geführt und Stück für Stück geknetet und zurechtgebogen werden? Anita Lackenberger besucht eine Bäckerei in Lech am Arlberg, die schon in dritter Generation betrieben wird. Ein typisches Vorarlberger Traditionsgebäck ist das „Schild“. Es besteht aus einem Semmelteig, der in viereckiger Form gern für Familien gekauft wird und vor allem früher nie auf dem Sonntagstisch fehlen durfte. Die „Bosniaken“ werden aus einer ausgewogenen Roggen- und Weizenmehlmischung mit ausgewählten Gewürzen und einer Extraportion Kümmel hergestellt. Wer geflochtenes Gebäck liebt, ist mit einem „Sesamzöpfle“ gut versorgt. In Südtirol sind das „Vinschgerl“ und das lang haltbare „Schüttelbrot“ typisch. Früher wurde es auch auf den Bauernhöfen gebacken. Eine Bäckerei in Bruneck produziert diese Köstlichkeiten aus Roggenmehl. Wer Kaisersemmerln und Salzstangerln genießen möchte, so wie sie schon in der Monarchie gebacken worden sind, findet diese in Groß Enzersdorf östlich von Wien. Das feine Weizenmehl aus dem Marchfeld, verbunden mit einer einzigartigen Verarbeitung des Teigs, schafft diese zeitlosen Gaumenfreuden, ohne die ein „Wiener Frühstück“ nicht vorstellbar wäre. Ganz im Norden Österreichs, im Waldviertel, werden bei einem „Slow Food“-Bäcker aus Leidenschaft „Mohnflesserln“ hergestellt. Der Mohn kommt aus der Region. Durch das Flechten des Teigs entsteht ein einzigartiger Geschmack. Nicht jeder beherrscht diese Kunst noch. Die „Wachauer Laberln“ aus Dürnstein, Niederösterreich, sind weit über ihre Ursprungsregion hinaus bekannt. Erfunden wurden sie bereits 1905 von Richard Schmidl. Sie sind ein Graugebäck und bestehen aus einer Mischung aus Roggen- und Weizenmehl. Bei einem Besuch in Pinkafeld im Burgenland entdeckt Anita Lackenberger die „Grammelpogatscherln“. Als lokale Spezialität, herzhaft und deftig, passen sie wunderbar zum burgenländischen Wein. Und dann gibt es noch die „Langsemmeln“, die in einigen Regionen statt „normaler“ runder Semmerln gegessen werden. In den meisten Gegenden sind sie jedoch bereits verschwunden – und damit ist überall dort auch die „Kinderfreude“ Vergangenheit, aus einem Gebäck zwei machen zu können, wenn man eine Langsemmel in der Mitte – ebenfalls längs – teilt.
Samstag, 4. April, 3sat, 10.00 Uhr
Pinzen, Fladen, süße Zöpfe – Osterzauber in Europa
Nicht nur Weihnachten ist ein Anlass zum Backen: Auch zu Ostern gibt es in ganz Europa traditionelles Backwerk. Religiöse Unterschiede und regionale Eigenheiten sorgen dabei für Vielfalt. Doch eine Zutat steht zu Ostern besonders im Mittelpunkt: die Hefe. Der Pilz, in Österreich auch Germ genannt, macht den Teig flaumig. Ohne ihn wären Osterspezialitäten wie die Pinze oder der Kärntner Reindling undenkbar. Ein süßer Hefeguglhupf, gefüllt mit Zucker, Zimt und oft auch geriebenen Nüssen, dient als Unterlage für herzhaften Osterschinken und scharfen Kren: Was für Nicht-Kärntner nach einer gewagten kulinarischen Kombination klingt, ist in Österreichs südlichstem Bundesland Standard – keine traditionelle Osterjause ohne Reindling. Und wie bei jedem Traditionsgebäck hat jede Familie ihr eigenes Rezept, ihre ganz persönlichen, geheimnisvollem Mischverhältnisse von Zutaten und Gewürzen. Diesen Back-Geheimnissen geht Anita Lackenberger in ihrer Dokumentation „Pinzen, Fladen, süße Zöpfe – Osterzauber in Europa“ auf den Grund. Sie entdeckt auch die Königin der slowenischen Osterspezialitäten, die Potica – ebenfalls gefüllter Germteig, allerdings in Form eines Strudels. Auch eine andere typische Osterspezialität, die Pinze, stammt aus dem Raum Südösterreich, Slowenien, Kroatien. Der Name stammt vom italienischen „pinza“, zu Deutsch „Schere“ oder „Zange“, und weist auf eine Besonderheit dieses Hefegebäcks hin: Der Teigballen wird vor dem Backen mit einer Schere eingeschnitten, und so erhält die Pinze ihre charakteristische Form. Anita Lackenberger reist auf der Suche nach den traditionsreichsten Rezepten quer durch Europa und erzählt dabei auch ein Stück europäischer Kulinarik-Geschichte. Im Norden Deutschlands gibt es an den Osterfeiertagen Osterfladen, die zum Frühstück und/oder zum Nachmittagstee gereicht werden. Der Osterfladen ist vor allem in der protestantischen Ostertradition verankert und erinnert an die Matzen – das ungesäuerte Brot – des jüdischen Pessachfestes. In Bayern hingegen werden aus Hefeteig wahre Kunstwerke geformt. Osterhase und Osterlamm sind nur zwei Varianten der in Süddeutschland gebräuchlichen österlichen Gebildebrote. Die deutschen Backtraditionen zeigen auch die historisch gewachsenen Kulturunterschiede zwischen dem evangelischen Norden und dem katholischen Süden. In Ligurien darf auf keinen Fall die Ostertorte, die Torta pasqualina, fehlen, die mit Artischocken und Eiern gefüllt wird – ein würzig-herzhaftes Rezept. Auch in der Schweiz findet man einen Osterfladen. Die Schweizer Version jedoch hat eine ganz besondere süße Füllung. Zum Abschluss geht es noch in ‚das Osterland‘ Europas: nach Polen. Dort gibt es eine besondere Vielfalt an Osterrezepten wie die Ostertorte Mazurek, das Osterbrot Paska und den Osterkuchen Babka. Anita Lackenberger und ihr Team blickten Hausfrauen, Bäckern und Konditoren bei der Herstellung regionaltypischer Osterspezialitäten über die Schultern.
Samstag, 4. April, 3sat, 10.45 Uhr
Der Strudel – Ein Hauch von Teig
In ihrer filmischen Reise führt Anita Lackenberger durch die Kulturgeschichte des Strudelteigs – vom heutigen Mitteleuropa bis zu den Wurzeln des Strudels im Orient. Es ist eine große Kunst, einen Strudelteig so hauchdünn auszuziehen, dass man darunter eine Zeitung lesen kann. Die Füllungen können süß oder pikant sein und etwa aus Äpfeln, Nüssen, Mohn, Topfen oder aus Käse, Spinat, Kraut, Zwiebeln und Speck bestehen. Die dünnen Teigblätter sind orientalischen Ursprungs. Das süße Baklava ist eine klassische türkische Dessert-Spezialität, die auch bei uns viele kennen: gefüllt mit Walnüssen oder Pistazien und übergossen mit Honig oder Zuckersirup. Die österreichische Küche ist voller Strudel-Wunder. Um den Apfelstrudel hat sich ein wahrer Koch-Glaubenskrieg entbrannt: Für die einen gehören simple Brösel zur Füllung, für die anderen müssen es Biskuitbrösel sein, wieder andere schwören auf Nüsse. Der Topfenstrudel wird besonders gern mit Vanillesoße verspeist. Der Milchrahmstrudel ist an Üppigkeit nicht zu überbieten: Die Füllung besteht aus süßem Rahm, Zucker und Spezereien. Darüber wird wieder reichlich Vanillesoße gegossen. Im bayrischen Neumarkt in der Oberpfalz wird ein „Apfel-Millirahm-Strudel“ gebacken – eine Mischung zwischen einem Apfel- und einem Milchrahm-Strudel, der wohl das Beste aus beiden „Strudelwelten“ zusammenführt. Der „Vierlings-Strudel“ ist quasi das slowenische Nationalgebäck: Zwischen den Strudelblättern werden schichtweise verschiedene Füllungen – aus Mohn, Nüssen, Äpfeln und Topfen – aufgetragen und noch mit „süßer Sahne“ getränkt. Weizenmehl aus Ungarn hat einen hohen Kleberanteil und eignet sich daher besonders gut zur Herstellung von Strudelteig. Der ungarische Mohnstrudel, „Rétes“ genannt, gilt in seinem Ursprungsland ebenfalls als Nationalspeise. Sein Ruf als edles Dessert hat sich aber bereits im 19. Jahrhundert nicht nur in der österreichisch-ungarischen Monarchie verbreitet, sondern ist gar bis nach Frankreich vorgedrungen. Der Strudel birgt wahrlich einen großen Schatz an Kulturgeschichte, der Menschen mehr verbindet als trennt und die Küche zum Hort der Völkerverständigung erhebt.
Samstag, 4. April, 3sat, 11.30 Uhr
Kampf ums Brot – die Zukunft der Bäcker
Sie trotzen dem Bäckersterben mit neuen Ideen und besinnen sich aufs traditionelle Handwerk: Bäckereien wie die von Familie Fink aus Steinau an der Straße. Bei ihnen gibt es keine Brote aus Backmischungen, wie sie in Großbetrieben verwendet werden. Sie beziehen ihr Mehl von einer der letzten regionalen Mühlen. Daraus machen sie hochwertige Teige, deren Geheimnis vor allem eines ist: Zeit! Mit mobilen Holzbacköfen fahren sie auf Märkte, wo die Kundschaft sehnsüchtig ihre natürlichen Brote erwartet. Auch Marco Langsdorf aus Gießen kämpft ums gute Brot und lädt zum „Backen im Schaufenster“ ein. Man kann ihm zuschauen, Fragen stellen und erfahren, was die Qualität von Backwaren ausmacht. Der Film zeigt außerdem, wodurch es zu Versorgungsengpässen bei Mehl und Getreide kommt. Und wie Forscher zusammen mit Landwirten und Bäckern wieder eine Weizen-DNA-Vielfalt auf die Felder bringen wollen – auch als Antwort auf den Klimawandel. Wird das neue Mehl die Erwartungen erfüllen? Können sich die Bäckereien mit ihren neuen Konzepten behaupten? Und hat das traditionelle Bäckerhandwerk eine Zukunft?
Sonntag, 5. April, hr fernsehen, 10.05 Uhr
Feiern mit Osterbrot und Festtagsbraten – Bräuche und Kulinarik rund ums Osterfest
Auch im bayerischen Oberfranken, zwischen Schwabach und Kammerstein, existieren evangelische und katholische Ostertraditionen. Vom Roggenbrot bis zur Schlachtschüssel ist dort vieles zu finden.
Sonntag, 5. April, 3sat, 13.05 Uhr
Kochen & Backen mit Julia & Marie
Ostermenü mit Lammhaxe und zweierlei Mousse: Sterneköchin Julia Komp und Marie Therese Simon, Bäcker- und Konditormeisterin aus Löhne, stellen auch in dieser Sendung zwei Rezepte für ein Ostermenü vor. Der Hauptgang besteht aus Couscous mit Lammfleisch, Kichererbsenpüree und Fenchelsalat. Als Dessert gibt es zweierlei Mousse aus Himbeere und Limette. Dazu geben die beiden Tipps zur Zubereitung und eine kleine Warenkunde.
Sonntag, 5. April, NDR Fernsehen, 16.00 Uhr
Unter unserem Himmel
Von Roggen und Reife – Fränkisches Brot: Eine Dokumentation über Bäckerinnen und Bäcker, die Tradition und Innovation verbinden. Brot ist mehr als ein Grundnahrungsmittel – mit deutschlandweit rund 3.200 Sorten ist es Immaterielles Kulturgut. Gleichzeitig verschwindet sein handwerklicher Ursprung: Vor 60 Jahren gab es in Deutschland etwa 55.000 traditionell arbeitende Bäckereien, heute sind es nur noch rund 9.000. Industrielle Backstraßen und anonyme Filialen verdrängen vielerorts den Bäcker um die Ecke. Bayern steht im Vergleich noch gut da, doch auch hier schrumpft die Zahl der kleinen Handwerksbetriebe. Dennoch gibt es Bäckerinnen und Bäcker, die diesem Trend trotzen und mit viel Handarbeit ihr kulturelles Erbe pflegen. Mit Hingabe und Zeit bewahren sie ein Stück regionaler Identität. Fränkisches Brot ist unverwechselbar – dunkel, kräftig, knusprig, aromatisch und lange haltbar. Auf den oft kargen, trockenen Böden im Norden Bayerns gedieh früher vor allem Roggen. Daraus ist eine eigene Backtradition entstanden: saftiges Roggenbrot mit charakteristischen Gewürzen, als Sauerteigbrot langsam gereift, bevor es in den Ofen kommt. In der Doku-Filmreihe „Unter unserem Himmel“ werden Bäckerinnen und Bäcker porträtiert, die in ihren Backstuben Tradition und Innovation verbinden. Johanna Lenhardt, Deutsche Meisterin und Vizeweltmeisterin im Bäckerhandwerk, führt zusammen mit ihrer Familie eine Bäckerei mit Café in ihrem Heimatdorf in der unterfränkischen Rhön. Johannes Mehl aus Hetzles im Landkreis Forchheim in Oberfranken backt in seiner Holzofenbäckerei ausschließlich in Bioqualität. Früh um vier schürt er im Hof den Holzofen, damit das Brot rechtzeitig aus dem Ofen kommt. Und in Pommelsbrunn im Landkreis Nürnberger Land haben drei Jungunternehmer 2017 entgegen dem Rat der Banken ein Start-up rund ums Brot gewagt. „Bärenbrot“ – so heißt ihre „Rebellion für gutes Brot“. Alle drei Betriebe zeigen: Handwerklich, mit Zeit und Sorgfalt hergestelltes Brot findet auch heute noch eine Kundschaft.
Sonntag, 5. April, Bayerisches Fernsehen, 19.15 Uhr
Die Seele des Essens
Fladenbrot weltweit: Susanne lebt in Lappland. Sie hat ihren Bürojob an den Nagel gehängt und verkauft in ihrem eigenen Laden regionale Produkte der Samen. In Handarbeit stellt sie Gakkhu her, ein traditionelles Fladenbrot. Ihr Interesse an ihrer eigenen Kultur macht sie neugierig auf andere Kulturen. In Indien hat sich Julie selbstständig gemacht und backt Chapati, das indische Fladenbrot. Susanne reist nach Indien, um dort zu erfahren, wie Julie ihr Chapati produziert. Die beiden Frauen verstehen sich gut und machen den Versuch, ein kulturübergreifendes Crossover-Fladenbrot zu backen. In Lappland, im äußersten Norden Schwedens, wo man den Eindruck hat, dass eigentlich immer Winter ist, hat Susanne ihren Bürojob aufgegeben und macht das, was ihr wirklich am Herzen liegt: In der nordschwedischen Stadt Luleå verkauft sie in ihrem eigenen Laden regionale Produkte. Dazu gehört, dass sie in ihrer eigenen Backstube Gakkhu herstellt, ein traditionelles dünnes Fladenbrot aus Mehl, Hefe und Gewürzen. Das Interesse an ihrer eigenen Kultur der Samen lässt sie neugierig auf andere Kulturen sein. Und so macht sich Susanne auf die weite Reise in die Stadt Udaipur nach Indien, um zu erfahren, wie dort Fladenbrot hergestellt wird. In Indien heißt es Chapati und wird traditionell zu fast jeder Mahlzeit gereicht. Susanne trifft Julie, die ebenfalls einen kleinen Bioladen betreibt. Julie ist besonders stolz auf ihre berufliche Selbstständigkeit, die im traditionellen Indien nicht selbstverständlich ist. Susanne lässt sich Julies Arbeitsalltag zeigen und ist beeindruckt von der Präzision bei der Chapati-Herstellung. Am Ende steht ein gemeinsames Experiment: Können die beiden Frauen eine Art länderübergreifendes Crossover-Fladenbrot backen, das die Eigenschaften von Gakkhu und Chapati miteinander vereint? So viel sei verraten: Es gelingt – zumindest, wenn man den eingeladenen Picknickgästen glaubt. Und die beiden Frauen haben noch viel mehr erreicht: Ihnen ist ein kultureller Austausch über Kontinente und Sprachbarrieren hinweg gelungen und sie haben sich angefreundet – nur wegen ihrer Liebe zum Brot.
Mittwoch, 8. April, arte, 2.35 Uhr (in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag)
Kochstories: Schokolade nicht nur zum Frühstück
Daniel Schwaabe hat seine Liebe zum Beruf gemacht. Der Chocolatier aus Bad Homburg genießt und lässt mit allen Sinnen genießen. Doch der Weg dahin war so eigentlich nie geplant. Als erfolgreicher Werber war seine berufliche Laufbahn schon festgelegt. Aber manchmal kommt alles dann doch ganz anders. Tja, das Leben ist nun mal eine Pralinenschachtel und man weiß nie, was einen erwartet.
Samstag, 11. April, hr fernsehen, 16.45 Uhr
Schmeckt. immer. Kochen und Backen mit Zora und Theresa
Schnell und einfach – Pfannkuchen, Pizza und Zimtschnecken: Norddeutsche Szeneköchin trifft Meisterkonditorin aus Nordrhein-Westfalen: In der Küche von Zora Klipp und Theresa Knipschild kommen sowohl Freunde leckerer Gerichte als auch Naschkatzen auf ihre Kosten. Ob süß oder salzig, klassisch und modern: Das Koch- und Backduo setzt dabei auf „frisch gekocht“ und Rezepte mit preiswerten Zutaten und einfacher Zubereitung. Wer mag in der Woche schon lange in der Küche stehen? Daher dreht sich in dieser Folge alles um schnelle Gerichte für den Mittagstisch oder zum Feierabend. Außerdem gibt es Tipps für süßes und knuspriges Gebäck, hergestellt im Schnellverfahren. Herzhaft wird es mit Zoras Kräuterpfannkuchen mit gebratenem Gemüse. Klingt aufwendig, steht aber in weniger als 30 Minuten auf dem Tisch, inklusive einer cremigen Turbo-Hollandaise. Genauso schnell geht es bei der Zubereitung von Zoras Blätterteigpizza mit Pilzen, mediterranem Gemüse und Mozzarella. Der Clou: Die Pizza wird im Ofen falsch herum gebacken. Erst wird das Gemüse gegart und dann der Blätterteig einfach oben aufgelegt und gebacken. Der Teig wird dadurch knuspriger und alles bleibt schön saftig. Nun muss nur die Auflaufform umgedreht werden. Zora zeigt einen einfachen Trick. Danach ist Theresa für den süßen Part zuständig. Die Meisterkonditorin bereitet feine Zimtschnecken zu. Das beliebte und süße Gebäck wird normalerweise mit Hefe gemacht, der Teig braucht dabei viel Zeit zum Gehen. Bei Theresa kann man Zimtschnecken bereits nach 45 Minuten genießen. Statt Hefe gibt sie nämlich Backpulver in den Teig. Süße Leckerbissen kann man aber auch in drei Minuten herstellen. Theresas knusprige Plätzchen aus Schokolade und Cornflakes sind der Beweis.
Samstag, 11. April, hr fernsehen, 17.45 Uhr
Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.





