Preiswert, nützlich, gut?
Morgens zum Frühstück ein frisches, selbstgebackenes Brot. Das versprechen Brotbackautomaten: auf Knopfdruck. Doch ist es so einfach und günstig? Familie Becker liebt Brot. Seit die Preise klettern, wird zuhause gebacken – aus Zeitmangel im Automaten und mit Fertigbackmischungen. Zufrieden ist Familie Becker allerdings nicht mit ihrem Gerät. Größtes Ärgernis sind die großen Löcher, die durch den Knethaken im Brot entstehen. Sind moderne Brotbackautomaten besser? Was können sie noch außer Brotbacken? Die Hersteller werben mit vielen Zusatzfunktionen: Marmelade, Kuchen, Pizzateig und sogar Eis können einige Geräte fertigen. Doch wie gut klappt das? Ein Bäckermeister zeigt Tipps und Tricks für selbstgebackenes Brot ohne viel Aufwand. Wie lange muss Teig gehen? Was bedeuten die Mehltypen? Was außer Mehl steckt in Fertigbackmischungen? Außerdem: spannende Ideen für die kreative Brotresteverwertung. Und: Welche Brotalternativen gibt es bei Gluten-Unverträglichkeit?
Samstag, 2. Mai, SWR Fernsehen, 16 Uhr
Kochen und Backen mit Zora und Theresa
Szeneköchin Zora Klipp und Konditormeisterin Theresa Knipschild begeben sich auf kulinarische Weltreise. Auf den Tisch kommen Spezialitäten aus Amerika, Thailand, Schweden und Frankreich. Zuerst wird der Backofen für selbst gemachte Bagels aufgeheizt. Das runde Gebäck mit dem Loch in der Mitte ist vor allem in den Metropolen der Vereinigten Staaten ein beliebter Snack. Serviert wird der knusprige Kringel sowohl mit süßen Zutaten als auch mit herzhaftem Belag. Grundlage ist ein luftiger Hefeteig.
Im Unterschied zu deutschen Brötchen werden die rohen Teiglinge vor dem Backen in kochendes und gesüßtes Wasser getaucht. Dank der speziellen Zubereitung bekommen die Bagels ihre einzigartige Konsistenz und goldbraune Farbe. Theresa und Zora belegen ihre Bagels anschließend mit selbst gemachter Beeren-Apfelmarmelade und skandinavischem Backfisch. Als nächstes macht das Koch- und Backteam kulinarisch Station in Thailand. Pad Thai gehört dort zu den beliebtesten Spezialitäten. Das Reisnudelgericht ist schnell gemacht. Gemüse werden in Streifen geschnitten und gebraten und ein Rührei hergestellt. Das Besondere ist die Gewürzsoße. Sie wird aus Fischsoße, Sojasoße und Tamarindenpaste hergestellt. Letztere ist salzig, sauer und süß zugleich und gehört zu den wichtigsten Gewürzen in vielen Ländern Asiens. Angerichtet wird das aromatische Reisnudelgericht mit gerösteten Erdnüssen und frischem Koriander.
Zum Schluss geht es wieder in die Backstube. Theresa hat bei einer Reise in die Bretagne Buchweizen schätzen und lieben gelernt. Das Pseudogetreide wird dort vor allem für eine Pfannkuchen-Spezialität verwendet. Traditionelle Galette kommen in der „Schmeckt. Immer.“-Küche aber nicht auf den Tisch. Theresa nutzt das besondere Mehl für die Zubereitung von Cookies. Die flachen und knusprigen Kekse bekommen ihre besondere Note durch Zimt, Schokolade und Nüsse. Außerdem sind sie schnell und unkompliziert gemacht.
Samstag, 2. Mai, hr fernsehen, 17.45 Uhr
Frühlingsküche – frisch und fruchtig
Farbenfroh, frisch und fruchtig: Meisterkonditorin Theresa Knipschild und Fernsehköchin Zora Klipp machen mit herzhaften und süßen Rezepten Lust auf Frühling und Sommer. Endlich wieder Spargelzeit. In der „Schmeckt. Immer.“ – Küche werden die weißen und grünen Spargelstangen aufs Backblech, statt in den Kochtopf gegeben und nur mit etwas Olivenöl und Gewürzen im Ofen gegart. Dabei bekommt das heimische Königsgemüse ein leichtes Röstaroma und bleibt schön knackig.
Auch Rhabarber gehört zu den heimischen Frühjahrsboten. Botanisch gesehen sind die fruchtig-säuerlichen Stängel eigentlich ein Gemüse. Sie werden aber hautsächlich zu Süßspeisen verarbeitet. Bei Meisterkonditorin Theresa ist Rhabarber Bestandteil von saftigen Cupcakes. Der Clou: Die Basis der Frühlingsküchlein sind gemahlene Mandeln und Maismehl. Dadurch sind die Cupcakes glutenfrei und für viele Menschen bekömmlicher. Bei einer Erdbeer-Charlotte ist wieder Konditor-Handwerk gefragt. Die Kuppeltorte ist durch ihre äußere Schicht ein echter Hingucker. Dafür muss zunächst ein luftiger Biskuitboden zubereitet werden. Der wird anschließend mit Erdbeermarmelade bestrichen, eingeschlagen und in kleine Röllchen geschnitten. Damit wird zum Schluss die halbrunde Kuppel der Torte belegt. Besonders lecker ist die Charlotte allerdings durch ihr Innenleben aus einer luftigen Quarkcreme und frischen Erdbeeren.
Samstag, 2. Mai, WDR Fernsehen, 17.45 Uhr
Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.




