Wie geht das? Erdbeeranbau im großen Stil
Die Deutschen essen gerne Erdbeeren. Rund 46.500 Tonnen Erdbeeren werden im Jahr von Erntehelfern allein in Niedersachsen, dem größten Anbaugebiet Deutschlands, gepflückt. Diese Menge wird in der Saison 2017 aber kaum zu erreichen sein. Der extrem kalte April mit Temperaturen in der Nacht unter dem Gefrierpunkt hat beim gesamten Obstbau zu katastrophalen Schäden geführt.
Peer Sander baut seit Jahrzehnten im niedersächsischen Gestorf am Fuße des Deisters Erdbeeren an. Sie sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Ihr Vitamingehalt läuft sogar der Zitrone den Rang ab. Erdbeeren enthalten jede Menge Mineralstoffe und Ballaststoffe, sollen vor Krebs und Herzinfarkt schützen, die allgemeine Abwehrkraft des Körpers stärken und den Blutdruck senken. Dabei sind Erdbeeren kalorienarm, wenn man die Schlagsahne dazu weglässt. Die Erdbeerpflanzen sind sensibel. Der Anbau ist in den vergangenen Jahren deutlich aufwendiger geworden. Die Erdbeerpflanze wird durch Tunnel, Flies und Plane geschützt. Dennoch hat das letzte Wort der Wettergott, so Peer Sander. Und der hat es im Frühjahr mit den Obstbauern nicht gut gemeint. Die Reportage aus der Reihe „Wie geht das?“ begleitet Peer Sander über ein Jahr auf seinem niedersächsischen Erdbeerhof und zeigt den manchmal schwierigen Weg bis zur Ernte.
Montag, 1. Juni, NDR Fernsehen, 6.20 Uhr
Portugal: Das Francesinha-Sandwich
Schicht um Schicht enthüllt Küchenchef Francisco Passos das Geheimnis der Francesinha, eines vom französischen Croque Monsieur inspirierten portugiesischen Sandwichs. Journalist Raphaël Lizambard besucht den Küchenchef in seinem Restaurant in Porto, wo das Gericht herstammt. Er erfährt mehr über seinen Erfinder, seine symbolische Bedeutung und natürlich über die Zusammensetzung des traditionsreichen Comfort Foods aus Toastbrot, mehreren Fleischsorten, geschmolzenem Käse und brauner Soße. Geograf und Ernährungswissenschaftler Pierre Raffard untersucht das Phänomen der portugiesischen Emigration nach Deutschland und Frankreich sowie die Bedeutung der Francesinha für die heimwehgeplagten Portugiesinnen und Portugiesen.
Donnerstag, 4. Juni, arte, 11.55 Uhr
besseresser challenge
Sebastian Lege wird von Flo bei der „besseresser challenge“ herausgefordert, Dubai-Schokolade und Toblerone authentisch nachzubauen. Flo kämpft derweil mit seinen Surimi-Sticks. Mit lustigen Kostümen und süßen Produkten fordert Flo Sebastian zur Challenge heraus. Doch auch Flo selbst darf ran. Für Sebastian soll er fischige Surimi-Sticks nachbauen. Wie viele Tipps von Sebastian wird er dabei brauchen?
Wer auf Social Media unterwegs ist, kommt an ihr ganz sicher nicht vorbei: Dubai-Schokolade ist die Trendsüßigkeit auf dem Markt. Sebastian wähnt sich schon siegessicher. Anleitungen zum Nachbau der teuren Schokolade gibt es im Internet ja schon viele. Zeit für eine weitere Reverse-Challenge. Sebastian fordert Flo mit einem Produkt aus tiefer See heraus. Heute soll er Surimi-Sticks selber machen. Dabei wird schon die Wahl des Hauptbestandteils zur Herausforderung. Als Krabbe verkleidet gibt’s Tipps und Anleitung von Sebastian. Der Berg ruft – mit Toblerone. Skifahrer Flo hat eine weitere Süßigkeit ausgegraben, mit der er Sebastians Können auf die Probe stellen will. Der nutzt für seinen Toblerone -Nachbau nur eine Hand voll Zutaten. Ob die bereits reichen, um dem Original so nah wie möglich zu kommen?
Donnerstag, 4. Juni, ZDF info, 21.45 Uhr
Cake Boss: Buddys Tortenwelt
Graces Tochter Bartolina wird 16 Jahre alt und soll zu diesem großen Anlass ein unvergessliches Geburtstagsfest bekommen. Grace organisiert eine Unterwasserwelt-Party mit allem, was dazu gehört, und Onkel Buddy soll der Fete den letzten Schliff geben! Der „Cake Boss“ hat auch schon die perfekte Torte für seine Nichte im Kopf: ein echtes Aquarium, das er mit einem farbenfrohen Kuchen-Korallenriff und essbaren Haifischen dekoriert. Das nächste Backwerk, das in Buddys Auftragsbuch steht, ist eine FBI-Torte zu Ehren eines ehemaligen Agenten. Buddy Valastro zählt zu den besten Torten-Künstlern der Vereinigten Staaten. In seinem Shop in New Jersey kreiert er unglaubliche Motto-Torten, für die in stundenlanger Kleinarbeit nicht nur gebacken und verziert, sondern manchmal auch gezimmert, gebohrt und geschweißt werden muss. Ob ein gigantischer U-Boot-Kuchen für die US-Marine oder eine überdimensionale, pinkfarbene Handtasche – für Buddy gibt es bei seinen Kunstwerken (fast) keine Grenzen. Mindestens genauso spannend sind die Herausforderungen, die sich ihm als Chef des Familienbetriebs stellen: Denn seine Mutter, vier Schwestern, drei Schwager und weitere Mitarbeiter sorgen für jede Menge Trubel, aber auch viel Liebe in der Backstube.
Freitag, 5. Juni, TLC, 5.45 Uhr
Wie man Schwarzwälder Kirschtorte backt
Tief im Schwarzwald am Fuße des Feldbergs liegt eine kleine Konditorei, die für ihre Schwarzwälder Kirschtorte bekannt ist. Konditorin Ramona Bizenberger hat auf der ganzen Welt in Luxushotels und Luxusrestaurants Desserts gezaubert. Ihre Schwarzwälder Kirschtorte hatte sich sogar die englische Queen auf der Zunge zergehen lassen. Der unvergleichliche Geschmack ihrer Torte beruht auf kräftigem Schnaps. Ramonas Mann Manuel ist Schnaps-Sommelier und hat für die Torte seiner Frau ein spezielles Kirschwasser entwickelt, das er selbst brennt. Die Bizenbergers sind ein Familienbetrieb, in dem drei Generationen leben und arbeiten. Regionalität und Handwerk stehen im Mittelpunkt.
Samstag, 6. Juni, SWR Fernsehen, 14 Uhr
Länderküche Frankreich mit Bouillabaisse, Tarte und Gebäck
Liebhaber der französischen Küche aufgepasst! Zora Klipp und Theresa Knipschild begeben sich auf eine kulinarische Reise in das Mutterland der Haute Cuisine. Auf der Speisekarte von Team Köchin und Meisterkonditorin stehen dabei aber keine edlen und kostspieligen Speisen. Zubereitet werden regionale Leckerbissen und zeitgemäß interpretierte Klassiker, die jeder nachkochen kann und keinen Geldbeutel sprengen.
Bon appétit heißt es zuerst bei tarte flambée, hierzulande als Flammkuchen bekannt. Die knusprigen und belegten Teigfladen haben ihren Ursprung im Elsass. Der mittlerweile weltweit beliebte Snack war ursprünglich ein Testprodukt beim Brotbacken, zwecks Temperaturbestimmung. Verbrannten die kleinen Probefladen, war der Ofen zu heiß, blieb er labbrig, musste Holz für höhere Hitze nachgelegt werden. Für den Teig muss nur Mehl, Wasser und etwas Salz verknetet werden. Im Gegensatz zur Pizza mit Tomatensoße und Käse, werden die Flammkuchen raffinierter belegt. Grundlage ist Crème fraîche oder Schmand. Statt klassisch Zwiebeln und Speck verwendet Zora für das Topping französischen Brie, Pfirsiche, Pekannüsse und etwas Bergkäse. Fruchtige und deftige Aromen passen hier bestens zusammen.
Knuspriger Mürbeteigboden und eine süß-säuerliche Zitronencreme. Theresas Tarte au citron ist ein Klassiker aus der französischen Patisserie und besonders lecker und einfach in der Zubereitung. Die Zitronentarte benötigt allerdings etwas Zeit. Zunächst muss der Mürbeteig gut durchkühlen und in zwei Arbeitsschritten gebacken werden. Für die Creme wird eine Art Puddingmasse aus Zitronen, Eiern und Zucker hergestellt. Danach kommt noch Butter dazu. Wenn die Masse auf dem Kuchen ist, muss die Tarte wieder ordentlich durchkühlen. Getoppt wird sie vor dem Servieren mit einer Schicht Eischnee. Die wird wiederum noch leicht flambiert.
Eines der bekanntesten französischen Desserts ist die Crème brûlée. Dafür wird eine Creme aus Eiern, Sahne und Zucker hergestellt. Meisterkonditorin Theresa gibt zudem noch etwas Vanille dazu. Die Masse muss anschließend ausreichend kühl stehen und dann im Ofen und Wasserbad stocken. Danach muss die Creme nochmals in den Kühlschrank, am besten über Nacht. Das Besondere und Beliebte an der Creme ist die Karamellkruste. Dafür wir nur etwas brauner Zucker und ein Flambier-Brenner benötigt. Die Kruste sollte aber erst kurz vor dem Servieren hergestellt werden. Sie ist dann besonders knackig und die darunterliegende Creme durch die Flambier-Hitze leicht erwärmt. Zum Schluss gibt es noch Tipps für handgemachte Pralinen. Die kleinen Leckerbissen haben in Frankreich ebenfalls Tradition.
Samstag, 6. Juni, WDR Fernsehen, 17.45 Uhr
Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.





