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BÄKO-magazin Ausgabe 12-25 Titel
Fernsehtipps

Die TV-Tipps der Woche

Nicht verpassen! Hier finden Sie die aktuellen branchenrelevanten Fernsehtipps der Woche vom 22. November bis 29. November.

Blütenzauber im Ammertal

Die Reisereportage des SWR führt ins Ammertal am Rande des Naturparks Schönbuch. SWR-Moderator Steffen König erkundet die Gegend zwischen Tübingen und Herrenberg. Im Frühjahr ist das ein besonderes Erlebnis, dann feiert man in diesem Streuobstparadies Blütenfeste wie in Japan. Steffen König besucht den Bäckerweltmeister Jochen Baier in seinem modernen Demeter-Backhaus in Herrenberg-Gültstein. Hier weht ebenfalls ein Hauch von Japan. Mit einer japanischen Bäckerkollegin tüftelt er an einer Kirschblütentorte für das schwäbische Hanami.
Dienstag, 25. November, ARD-alpha, 17.30 Uhr

 

Windbeutel und Herrencreme

Das Koch- und Backduo startet mit Windbeuteln. Der „König des luftigen Gebäcks“ braucht wenig Zutaten, dafür etwas Geschick bei der Zubereitung. Grundlage ist Brandteig. Dabei wird der Teig noch vor der Zugabe von Eiern in einem Topf kurz abgebrannt. Mehleiweiß und Stärke verkleistern, dadurch entstehen beim Backen große Hohlräume, die später üppig gefüllt werden können. Konditormeisterin Theresa empfiehlt dafür Sahne und Rote Grütze. Außerhalb der Beerenzeit lässt sich der Süßspeisenklassiker mit tiefgefrorenen Früchten schnell und einfach zubereiten.
Mittwoch, 26. November, 3sat, 11.45 Uhr

 

Bremer Bäcker im Weihnachtsstress

Weihnachtszeit ist Klabenzeit, jedenfalls in Bremen. Traditionshäuser wie die Konditorei Knigge machen mit dem saftigen, rosinenhaltigen Hefegebäck ihren Hauptumsatz. 15 Tonnen Klaben backen Backstubenleiter Günter Waldner und sein Team im Jahr. Das bedeutet zur Hochsaison: dreimal am Tag rühren, kneten, backen. Das ist körperliche Schwerstarbeit. Und daneben noch Kekse, Baumkuchen und all die anderen Leckereien herstellen.

Gebacken wird der Klaben nach einem alten Familienrezept, sagen die Urenkel des Gründers, Harald und Andreas Knigge. Bis nach Australien und in die USA gehen die Pakete mit dem kastenförmigen Weihnachtsgebäck. Sie sind ein beliebtes Mitbringsel unter anderem an Exilbremer, die in der Weihnachtszeit Heimweh haben.
Freitag, 28. November, NDR Fernsehen, 14 Uhr

 

Ohne Kekse kein Advent

In nahezu jeder Wohnung duftet es in der Adventszeit nach Plätzchen, Stollen, Pralinen und Co. Weihnachtsleckereien gehören in dieser Zeit einfach dazu. Im Norden sind Backtraditionen heimisch wie der Stutenkerl in Ostfriesland, aber auch Firmen, die in Sachen Weihnachtsgebäck europaweit die Nase vorn haben. Spekulatius, Marzipankartoffeln oder Lebkuchen gehen von Niedersachsen aus fast in die ganze Welt. Die Tage vor dem 6. Dezember, dem Nikolaustag, sind für Bäckermeister Lars Grünhoff aus Norddeich die stressigsten im gesamten Jahr. Bis zu 6000 Stück Stutenkerle muss er jetzt backen, allesamt in Handarbeit, Stück für Stück. Aus Hefeteig, mit Tonpfeife und Rosinen verziert. In Ostfriesland sind Stutenkerle bei Kindern besonders beliebt. Sie kommen in den Nikolausstiefel, auf den Teller, es gibt ihn schon zum Frühstück. Sie gehören am 6. Dezember einfach dazu. Lars Grünhoff muss die Backwaren pünktlich in seine Läden bringen. Doch dann kommt dem Bäckermeister ein Großauftrag von der Insel Juist dazwischen. Jetzt wird es richtig eng.

Wenn die Niedersachsen noch im Sommerurlaub sind, dreht sich in Geeste im Emsland längst alles um Weihnachtsgebäck. Die großen Backöfen einer besonderen Firma laufen auf vollen Touren: Am Fließband werden hier Gewürz- und Butterspekulatius gebacken. Seit Generationen wird eine geheime Rezeptur aus Gewürzen verwendet, die selbst die Bäckermeister der Firma nicht kennen. Wenn Tausende Kekse pro Minute durch die 50 Meter langen Backöfen laufen, kommt es auf exakte Temperaturen an. Sonst verbrennen die Spekulatius. Hochbetrieb herrscht auch bei einer Firma in Osnabrück. Hier werden unter anderem Pralinen für Adventskalender hergestellt. Mandel und Schokolade spielen hier die Hauptrolle.

Und sogar in der Oper spielt norddeutsches Weihnachtsgebäck eine „tragende“ Rolle. In Hannover steht „Hänsel und Gretel“ in der Staatsoper auf dem Spielplan. Da geht ohne den Honigkuchen aus einer kleinen Kakaostube gar nichts. Die Herausforderung beginnt schon in der Backstube, der Teig muss lange reifen. Er wird schon Monate vorher hergestellt. Beim Backen selbst genügt schon ein falscher Handgriff und die Tafeln könnten brechen. Dann müssen sie auch noch vorsichtig in die Oper transportiert werden. Nahezu jeden Tag aufs Neue, denn für jede Vorstellung wird das „Knusperhäuschen“ der Hexe mit den Kuchentafeln verziert. Die Schauspieler knabbern in jeder Vorstellung die Honigkuchen auf.

„Die Nordreportage“ begleitet Traditionsbäcker bei der Herstellung von Stutenkerl und Honigkuchen, verrät, warum Adventspralinen, Marzipankartoffeln und Spekulatius nahezu untrennbar zur besinnlichen Vorweihnachtszeit dazu gehören und ist dabei, wenn Weihnachtsgebäck in der Staatsoper eine Hauptrolle einnimmt.
Freitag, 28. November, NDR Fernsehen, 15 Uhr

 

Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

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