Essvergnügen Open Air
Unter freiem Himmel schmeckt alles noch mal so gut. Ganz besonders schön ist ein Picknick, wenn jeder seinen Lieblingssommersalat mitbringt. Gemüse und Früchte stehen da im Vordergrund. Streetfood-Festivals gibt es immer mehr – mit einem riesigen Angebot für Essen auf die Hand. Dabei sind Burger mit pulled Pork besonders beliebt.
Samstag, 6. September, hr Fernsehen, 16 Uhr
Pizza „Margarethe“ und Pizza „Margherita“
Pizza Margherita ist der Klassiker unter den Pizzen. Vor 200 Jahren wurde sie von einem neapoletanischen Pizzabäcker für die damalige italienische Königin Margherita kreiert. Sternekoch Cliff Hämmerle ehrt mit „Pizza Margarethe“ seine frühere Lehrherrin und Inspiratorin Margarethe Bacher, die mit Filet Mignon und Trüffeln den Pizza-Klassiker veredelt hat. Bachers Credo: Das Einfache besser machen. Das Herzstück jeder Pizza ist der Teig. Um ihn herzustellen, braucht es Erfahrung oder gute Tipps, wie die von Cliff: Den Teig muss man mindestens 30-60 Minuten gehen lassen. Wer es fluffig mag, lässt ihn länger gehen. Seine Faustregel: Fluffig nach einem Tag, Super plus nach zwei Tagen, Super plus plus nach zwei Tagen, länger sollte man den Teig allerdings nicht gehen lassen. Vor der Verarbeitung sollte man ihn unbedingt auf Zimmertemperatur bringen. Übrigens: Teig, der am selben Tag verwendet wird, darf bei der Herstellung warm werden. Blasen sind ein Qualitätsmerkmal, denn sie zeugen davon, dass der Teig noch lebt. Und ganz wichtig: Das Pizzablech oder die Pizza unbedingt auf ein Holzbrett legen.
Samstag, 6. September, hr fernsehen, 17.15 Uhr
Küchenklassiker – Frikadellen, Windbeutel und Herrencreme
Wer kennt sie nicht, Küchenklassiker wie Frikadellen, Windbeutel und Herrencreme und die damit verbundenen besonderen Düfte aus den Küchen von Mutter, Vater oder den Großeltern. Fernsehköchin Zora Klipp und Konditormeisterin Theresa Knipschild bringen Leckerbissen aus ihrer Kindheit und ein Stück Heimat auf die Teller. Hausmannskost und traditionelle Süßspeisen sind schließlich wieder in und mit vielen angenehmen Erinnerungen verbunden. Das Koch- und Backduo startet mit Windbeuteln. Der „König des luftigen Gebäcks“ braucht wenig Zutaten, dafür etwas Geschick bei der Zubereitung. Grundlage ist Brandteig. Dabei wird der Teig noch vor der Zugabe von Eiern in einem Topf kurz angebrannt. Mehleiweiß und Stärke verkleistern, dadurch entstehen beim Backen große Hohlräume, die später üppig gefüllt werden können. Konditormeisterin Theresa empfiehlt dafür Sahne und Rote Grütze. Außerhalb der Beerenzeit lässt sich der Süßspeisenklassiker mit tiefgefrorenen Früchten schnell und einfach zubereiten. Zum Schluss serviert Theresa eine Herrencreme. Die junge Konditormeisterin kommt ursprünglich aus dem Hochsauerland. Dort ist das einfache und leckere Dessert Kult und darf auf keinem Familienfest fehlen.
Samstag, 6. September, hr fernsehen, 17.45 Uhr
Die Dresdner Eierschecke
Sachsen ist die Backstube Deutschlands und Dresden die Hauptstadt der sächsischen Backkunst. Von hier kommt ein ganz spezielles Gebäck. Es ist in ganz Sachsen in vielen Variationen verbreitet, doch nur in Dresden bekommt es seine ganz besondere Note: Die Dresdner Eierschecke. Wie sie gebacken wird und was das unverwechselbare an Dresdner Eierschecke ist, weiß Bäckermeister Ralf Ullrich in der Elbestadt. Er wuchs in einer Bäckerfamilie auf, hat von Kindesbeinen an den Duft frischer Eierschecke kennengelernt. 1995 erlernte er den Bäckerberuf, 2010 eröffnete er seine eigene Bäckerei. Ralf Ullrich ist bekannt für seine Eierschecke. Er backt von Zeit zu Zeit die größte Eierschecke Dresdens mit 1,10 Meter Durchmesser. 2017 wurde er sogar als einer der besten Bäcker Deutschlands ausgezeichnet. Zum Einsatz kommen bei ihm nur regionale Produkte: Mehl, Zucker, Milchprodukte und Eier. Darauf legt der Bäckermeister großen Wert. Besonders auf die Eier für die Schecke. Ein großer Teil der verwendeten Eier wird in einem Biohof bei Waldheim gelegt und kommt frisch in die Bäckerei.
Die Herstellung der Dresdner Eierschecke ist aufwändig und beginnt früh am Morgen. Eierschecke besteht aus drei Schichten. Der Boden wird aus Hefeteig gemacht. Die mittlere Schicht ist ein Quark-Vanille-Pudding mit Butter, Ei, Zucker und Milch. Die obere wird aus cremig gerührtem Eigelb mit Butter, Zucker und Vanillepudding gezaubert, in die dann schaumig geschlagenes Eiweiß untergehoben wird. Nach dem Backen wird die noch warme Eierschecke mit flüssiger Butter bestrichen und feinem Puderzucker bestäubt. Das Verspeisen der frisch gebackenen Dresdner Eierschecke in der Schaubäckerei Ullrich ist sowohl für Alteingesessene als auch für frisch Zugereiste ein unvergessliches Erlebnis. Dass Essen etwas mit Leben, mit Lebensart, mit Kultur zu tun hat, ist längst bekannt. Die Küche einer Region, eines Ortes oder einer Familie ist also weit mehr als eine bloße Rezeptsammlung. In den typischen, speziellen und einzigartigen Gerichten spiegeln sich Tradition, Vorlieben und Charakter der Menschen, zu deren Alltag sie gehören. Und die sind es, die im Mittelpunkt der Sendereihe stehen: Unsere Menschen.
Sonntag, 7. September, MDR Fernsehen, 13.45 Uhr
Wer kriegt das Brot gebacken?
Der Bäcker, natürlich! Aber bis der loslegen kann, braucht es erst einmal einen Müller für das Mehl. Und der wiederum kann erst arbeiten, wenn Bauern ihre Getreide-Ernte eingefahren haben. Biobauer Hans aus der Nähe von Landshut erklärt Willi, wann der Roggen reif ist. Dann legt der Mähdrescher los: Vorne säbeln superscharfe Messer die Halme ab, innen werden die Körner aus den Ähren gedroschen. Übrig bleiben Spreu und Stroh, für die Tiere. In der Meyermühle in Landshut zieht Willi mit Müller Andi eine Probe des angelieferten Roggens. Nur einwandfreies Getreide wird angenommen und zu Mehl verarbeitet. Als Erstes werden die Körner gereinigt. Dann laufen sie durch Walzenstühle bis alles Mehl aus den Körner draußen ist. Und jetzt kann gebacken werden! Bäckermeister Rolf erklärt Willi, wie´s geht: Man nehme Sauerteig, Wasser, Salz und Roggenmehl. Alles kräftig durchkneten, und dann rein in den Ofen! Über 300 Brotsorten soll es in Deutschland geben. Weltrekord!
Montag, 8. September, ARD Alpha, 7.35 Uhr
Usbekistan: Durdonas Honigkuchen
In Samarqand bäckt Durdona für ihre Kinder Bärenkuchen, das Dessert der Frauen des Zaren. Für den Teig des Schichtkuchens erhitzt Durdona Honig, Hefe, Essig und Butter und vermischt alles mit Eiern und Mehl. Anschließend schichtet sie abwechselnd Teig und Konditorcreme und dekoriert den Kuchen mit Teigkrümeln.
Mittwoch, 10. September, arte, 13.15 Uhr
2 für 300 – Tamina in Venedig
In der Folge „2 für 300 – Venedig“ wollen Tamina Kallert und Uwe Irnsinger genau das herausfinden. Wie immer haben sie für das Angebot aus Kultur, Essen, Hotelübernachtung und Transport in der Lagunenstadt ein begrenztes Budget von 300 Euro. Günstige Snacks finden die beiden, wo sie auf Einheimische treffen: in der Traditionsbäckerei Pasticceria Rizzardini gibt’s Süßes direkt auf die Hand und in einem der günstigsten Bacaro der Stadt, dem „Bacareto da Lele“, finden sie Salziges: die für Venedig typischen Cicchetti.
Freitag, 12. September, WDR Fernsehen, 18.45 Uhr
Kloster Plankstetten: wo Glaube und Nachhaltigkeit aufeinandertreffen
Kloster Plankstetten: Seit rund 900 Jahren besteht die Benediktinerabtei im Naturpark Altmühltal und ist weit mehr als ein Wahrzeichen der Region. Hier leben und arbeiten 13 Benediktinermönche in einem preisgekrönten Ökobetrieb: mit eigener Landwirtschaft, Metzgerei, Bäckerei, Gärtnerei, Brennerei, Schreinerei, Gastwirtschaft und einem Hotel. Spiritualität, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft sind hier für jeden – ob gläubig oder nicht – miterlebbar.
Samstag, 13. September, Bayerisches Fernsehen, 16 Uhr
Die Bahnhofstraße in Dreisen
Ihrem Namen wird die Bahnhofstraße im pfälzischen Dorf Dreisen nicht gerecht: Die Gleise sind verwaist. Die Züge der Zellertalbahn fahren schon seit Jahren nicht mehr. Doch das soll sich bald ändern. Eine Wartehäuschen gibt es schon. Ob mit der Bahn, mit dem Bus oder sonstwie – Gründe, nach Dreisen zu kommen, gibt es genug. Zum Beispiel die beliebte Bäckerei am Anfang der Bahnhofstraße.
Samstag, 13. September, SWR Fernsehen, 18 Uhr
Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.





