Eine Kuchenreise durchs Münsterland
Hobbyköche aus verschiedenen Regionen des Münsterlandes werden vorgestellt und bereiten ihre persönlichen herbstlichen Lieblingstorten und -kuchen zu. Rezepte gibt es für den Kartoffel-Apfelkuchen aus dem Campus-Garten, Käsekuchen aus dem LWL Museum, Bananen-Mohn-Torte, Himbeer-Kokos-Baiser, Japanischen Honigkuchen, Heidelbeer-Zitronenkuchen (backen mit Glukose) und für eine vegane Beerentarte der Slow-Food Youth Gruppe.
Sonntag, 28. September, NDR Fernsehen, 16 Uhr
Kochen und Backen mit Zora und Theresa
Mal ehrlich: Kaum jemand kann so manchem deftigen Imbissbuden-Klassiker oder süßen Backstuben-Snack widerstehen. Fernsehköchin Zora Klipp und Konditormeisterin Theresa Knipschild geben Tipps, wie man beliebte Fast-Food-Gerichte ganz einfach und preiswert zu Hause zubereiten kann. Selbst gemacht schmeckt garantiert besser, außerdem lassen sich Zutaten nach Belieben aufpeppen oder durch vegetarische oder vegane Lebensmittel ersetzen. Aus Fladenbrot lässt sich übrigens eine schnelle Pizza herstellen. Dafür werden die runden Fladen einfach längs halbiert und mit Käse, Schmand und Gemüse im Ofen überbacken. Brownies sind ein amerikanisches Schokoladengebäck und ein beliebter süßer Snack zum Kaffee oder für zwischendurch. Die Version von Meisterkonditorin Theresa wird als Torte serviert und mit einer Erdnusscreme und einer Karamellschicht getoppt. Außerdem sorgen geröstete Erdnüsse für eine knusprige Oberfläche.
Sonntag, 28. September, NDR Fernsehen, 5.40 Uhr
Die Nordreportage: Zwischen Acker und Opiumkontrolle
Bei Schlafmohn denken die einen an Drogen oder Opium, die anderen an Omas Mohnkuchen oder -brötchen. Es ist aber die gleiche Pflanze, die beide „Rohstoffe“ liefert. Der Anbau wurde in den westdeutschen Bundesländern nach dem Zweiten Weltkrieg verboten. Heute dürfen Landwirte einige Sorten mit einem geringen Opiatgehalt, „Blaumohn“, wieder kultivieren. Streng reglementiert mit einer Sondergenehmigung der Bundesopiumstelle. Niedersachsen ist eins der deutschen Top-3-Anbaugebiete für Mohn in Deutschland. Auf 105 Hektar blüht er dort wieder – je nach Sorte in weiß, rosa oder violett. Dann ist bei Familie Behn in Groß Twülpstedt einiges los auf dem Acker: Schaulustige posieren spontan im Mohnfeld, für Werbung oder Social-Media-Präsenz melden sich Influencer und Fotografen zum Fototermin an.
Der Mohn zieht als Exot auf dem Acker nicht nur die Blicke auf sich, sondern steht auch für landwirtschaftliche Vielfalt und neue Möglichkeiten. Die Landwirtsfamilie aus dem Landkreis Helmstedt kultiviert, verarbeitet und vermarktet ihren Mohn selbst. Weil es sich besser rechnet und weil es kaum Betriebe in Niedersachsen gibt, die die Mohnsamen nach der Ernte trocknen und ordentlich reinigen können. Noch ist der Mohnanbau eine Nische für Mutige. Den Behns geht es um Vielfalt auf dem Acker, um gesunde Böden und um den Spaß, immer wieder etwas Neues auszuprobieren. Nicht nur die Bürokratie – auch Aussaat und Ernte sind eine Herausforderung. Die Pflanzen reagieren sensibel auf Stickstoff, Niederschlagsmenge oder Unkrautdruck. Stimmt das Wetter nicht, wird die Ernte zum Fiasko. Aus dem Mohn stellt Familie Behn kalt gepresstes Öl her und beliefert Bäckereien und Konditoreien mit den Mohnsamen. Auch Eric und Mandy Sievers verarbeiten den Mohn der Behns in ihrem Mohnkuchencafé in Hannover. Der gelernte Koch und die Friseurin haben gerade ihren Traum vom eigenen Café verwirklicht. Ihr Konzept: Sie bieten täglich sieben bis acht verschiedene Torten und Kuchen an. Natürlich mit Mohn. „Die Nordreportage“ begleitet Menschen in Niedersachsen rund um eine uralte Nutzpflanze, in der viel Potenzial, Gesundheit und die Grundlage für neue Ideen stecken.
Freitag, 3. Oktober, 3sat, 1.55 Uhr
besseresser: Die Wahrheit über Ferrero
Mit Nuss-Nougat-Creme zum Welterfolg. Gestartet mit einer kleinen Konditorei, ist Ferrero heute ein Weltkonzern. Sebastian Lege zeigt, wie das gelingen konnte. Haselnüsse, Kakao, Palmfett und Waffeln. Mit diesen Zutaten hat Ferrero die Supermarktregale erobert. Wie entstehen daraus immer neue Produkte? Und ist nutella wirklich einzigartig? Sebastian Lege lüftet das Geheimnis der berühmtesten Ferrero-Süßigkeiten.
Freitag, 3. Oktober, ZDFinfo, 16-30 Uhr
Die Nordreportage: Der Bäckermeister
Heiko Fehrs ist seit 1994 Bäckermeister, aber so harte Zeiten wie jetzt hat er noch nie erlebt. Kein Personal, hohe Energiekosten, hohe Rohstoffpreise wie zum Beispiel bei Butter, ein Engpass bei Zucker. All dies bringt ihn in große Schwierigkeiten, seinen Betrieb in Gang zu halten. Der 52-Jährige betreibt in Hamburg in Winterhude und Fuhlsbüttel insgesamt drei Bäckereien, alle unter dem Namen Café Luise. Der Name Luise hat für Heiko Fehrs eine große Bedeutung. Seine Großmutter und seine Tochter heißen so. 2008 hat der Bäckermeister sein erstes eigenes Geschäft in Fuhlsbüttel im Erdkampsweg eröffnet. Das Café Luise ist dort eine Institution. Alle Waren dort sind handgemacht. Backmischungen gibt es nicht. Ebenso in seiner Konditorei im Keller. Dort arbeitet er mit Bäckermeister Tim Schnau an vielen kleinen und großen süßen Leckereien.
Samstag, 4. Oktober, NDR Fernsehen, 8.30 Uhr
Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.




