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Frühstückscerealien für Kinder enthalten im Vergleich zu 2016 deutlich weniger Zucker.
© Engin Akyurt/Pixabay
Titelbild BÄKO-magazin Ausgabe 10/26
Branche aktuell

Weniger Zucker in Frühstücksflocken

Seit 2016 ist der durchschnittliche Zuckergehalt von Frühstückscerealien um rund 21% gesunken, wie Ergebnisse des Produktmonitorings des Max Rubner-Instituts (MRI) zur Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie (NRI) belegen.

Die Hersteller von Frühstückscerealien im Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft haben das im Rahmen der Grundsatzvereinbarung mit dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat vereinbarte Reduktionsziel übertroffen. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Produktmonitorings des Max Rubner-Instituts (MRI) zur Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie (NRI).

Zu Beginn des Monitorings lag der Mittelwert des Zuckergehalts in Cerealien mit Kinderoptik noch bei 27,6 Gramm, jetzt liegt er bei 15,5 Gramm und damit 44% unter dem Ausgangswert. Produkte mit Kinderoptik zeigen laut Auswertung des Max Rubner-Instituts gegenüber vergleichbaren Produkten ohne Kinderoptik ähnliche oder geringere Energie- und Nährstoffgehalte.

 

Weniger Zucker, aber nicht weniger Kalorien

Eine Reduktion des Zuckergehalts führt bei Frühstückscerealien nicht automatisch zu einer entsprechenden Verringerung des Energiegehalts. Anders als bei Getränken kann Zucker bei festen Lebensmitteln nicht einfach durch Wasser ersetzt werden. In der Regel übernehmen stärkehaltige Getreidezutaten diese Funktion. Zucker und Stärke liefern jedoch eine vergleichbare Energiemenge.

Die verstärkte Verwendung von Vollkorn verbessert die ernährungsphysiologische Qualität der Produkte deutlich. Vollkorn liefert wertvolle Ballaststoffe sowie Vitamine und Mineralstoffe und trägt damit zu einer ausgewogenen Ernährung bei. Mehr Vollkorngetreide, das den fettreichen Keimling enthält, führt naturgemäß zu einem leichten Anstieg des Gehalts an pflanzlichen Fetten.

 

Produkte werden kontinuierlich weiterentwickelt

Die Hersteller von Frühstückscerealien werden ihre Produkte auch künftig kontinuierlich weiterentwickeln. Wo es technologisch sinnvoll ist und zugleich Qualität sowie Verbraucherakzeptanz erhalten bleiben, werden Rezepturen weiter optimiert. Neben der Reduktion von Zucker stehen dabei Vollkorn- und Ballaststoffgehalte im Fokus.

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