Rund 1.000 Mitarbeiter beschäftigt die Sternenbäck-Gruppe noch. Im Mai 2024 sah sich das Unternehmen gezwungen, ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung zu beantragen. Ein sich rapide wandelndes Marktumfeld in Verbindung mit einer extremen Steigung der Produktionskosten in Deutschland – speziell Rohstoff-, Energie- und Personalkosten -, hätten zuletzt die Wettbewerbsfähigkeit derart nachhaltig verschlechtert, dass keine Alternativen zu einer gerichtlichen Sanierung mehr bestanden, teilte es mit. Durch das Eigenverwaltungsverfahren solle die Sternenbäck-Gruppe neu auf die Anforderungen des Marktes ausgerichtet und ein Sanierungskonzept für das Fortbestehen erarbeitet werden.
Mitarbeitenden gekündigt?
Ende September teilte die Sternenbäck-Gruppe mit, dass der Standort Hechingen maximal bis zum Jahresende fortgeführt werde. Die Standorte Gera und Spremberg sollten hingegen bestehen bleiben. Die Meldungen mehrerer regionaler Zeitungen, Sternenbäck schließe seine 34 Filialen in Baden-Württemberg und habe seinen Mitarbeitenden gekündigt, dementierte das Unternehmen kürzlich: „In den Medien kursierende Berichte über die Kündigung von 1.000 Mitarbeitern entsprechen nicht der Realität und sind unzutreffend. Sternenbäck betont, dass es oberste Priorität bleibt, möglichst viele Arbeitsplätze zu sichern und die Belegschaft in die laufenden Prozesse transparent einzubinden.“










