Am 15. September 2026 hat Bundeskanzler Friedrich Merz angesichts der hohen Spritpreise Entlastungen in Aussicht gestellt. Seit dem wird parteiübergreifend diskutiert, wie das umgesetzt werden könnte. Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) bringt sich in die Debatte ein. Er verdeutlicht, dass Handwerksbäckereien auf ihre Fahrzeuge angewiesen sind, um ihre Verkaufsstellen, Märkte und Kundinnen und Kunden mit frischen Backwaren zu versorgen. Steigende Kraftstoffpreise erhöhen diese Kosten und belasten Handwerksbäckereien zusätzlich. Gerade kleinere Betriebe könnten solche zusätzlichen Belastungen nicht beliebig auffangen, warnt der ZV.
ZV begrüßt Entlastungen
„Wir begrüßen die geplanten Entlastungen, allerdings müssen sie auch besonders betroffene kleine und mittlere Betriebe erreichen, und zwar schnell, gezielt und unbürokratisch. Eine mögliche Stellschraube, um die Preise zu normalisieren, sind staatliche Steuern und Abgaben, die einen Großteil des Spritpreises ausmachen. Die CO2-Steuer und auch die Energiesteuer sollten zumindest vorübergehend gesenkt werden. Eine vorübergehende Senkung der Umsatzsteuer allein, würde unsere Betriebe nicht wirksam entlasten, da sie steuerrechtlich ein durchlaufender Posten ist“, erklärt Roland Ermer, Präsident des ZV.










