Auch vor dem Hintergrund erhöhter regulatorischer Anforderungen hat die SHB Mitte 2024 beschlossen, sich unter das Dach eines großen Konzerns zu begeben. Nach Ansprache der SIGNAL IDUNA durch die SHB erfolgt seitdem ein kontinuierlicher Austausch zwischen den Parteien. Nach zwei Due-Diligence-Phasen hat man sich darauf verständigt, den damaligen Weg in aller Konsequenz fortzusetzen und dieser könnte nun durch eine Verschmelzung gekrönt werden.
Erklärtes Ziel ist der Ausbau der Zielgruppe Lebensmittelhandwerk mit mehr als 20.000 Verträgen und rund 7 Mio. Euro Beitrag. Vorbehaltlich der Zustimmung von Gremien und Behörden könnte die Verschmelzung Ende August rückwirkend zum 1. Januar 2026 vollzogen werden. Die IT-Integration als finaler Prozessschritt könnte dann im Jahr 2027 vollzogen sein. Kernprodukte wie das „SI-Meisterstück“ sollen nicht nur erhalten, sondern ebenso wie die Palette an Angeboten weiter ausgebaut werden.
Handwerk in der „DNA“
Fabian Schneider, Vorstandsmitglied der SIGNAL IDUNA, sieht in den Plänen für beide Seiten den richtigen Weg, denn „das Lebensmittelhandwerk ist für die SIGNAL IDUNA eine wichtige Zielgruppe und spielt in unserer Wachstumsstrategie ‚MOMENTUM 2030‘ eine entscheidende Rolle. Auch wir sind ein Versicherungsverein, keine Aktiengesellschaft. Wir ‚leben‘ unsere Zielgruppen in unseren Produkten, unserem Service und in unserem Vertrieb, denn aufgrund unserer Größe und Themenbreite können wir Bäcker vor Ort bei Fragestellungen jeglicher Art adäquat betreuen und begleiten. Gemeinsam sind wir nicht nur größer, sondern werden auch noch schlagkräftiger sein, um beste Lösungen für das Bäckerhandwerk anzubieten.“
Und Bäckermeister, Markus Holderied, Aufsichtsratsvorsitzender der SHB, ergänzt: „Für das Bäckerhandwerk ist die persönliche Beratung und Betreuung in Versicherungsfragen ein Stück der Unternehmenskultur. Aufgrund meiner Erfahrungen mit der SIGNAL IDUNA kann ich allen SHB-Mitgliedern guten Gewissens empfehlen, diesen Weg mitzugehen.“











