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Tiefkühlung sichert Frische und macht Produkte wie Beeren ganzjährig verfügbar.
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Monitoring der Tiefkühlkette

Das American Frozen Food Institute (AFFI) hat zusammen mit der Global Cold Chain Alliance (GCCA) ein neues Monitoring-Protokoll entwickelt, um die Temperaturüberwachung in der gesamten Lieferkette für Tiefkühlkost zu standardisieren und zu modernisieren.

Der neue Leitfaden soll Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette helfen, die hohe Qualität von Tiefkühlprodukten weiter zu optimieren und den Energieverbrauch zu reduzieren. Das Deutsche Tiefkühlinstitut (dti) begrüßt als Spitzenverband der Tiefkühlwirtschaft das neue branchenweite Monitoring-Protokoll. Als Gründungsmitglied im International Frozen Food Network (IFFN), dem weltweiten Netzwerk führender Tiefkühlorganisationen, hat das dti die Entwicklung des Leitfadens eng begleitet. Zum IFFN gehören auch AFFI und GCCA. Das AFFI ist der Handelsverband der USA, der die Interessen aller Segmente der Tiefkühlkostindustrie fördert. Es vertritt über 400 Tiefkühlverarbeiter und assoziierte Mitglieder. Die GCCA ist die Stimme der Kühlkettenindustrie und vertritt 1.300 Mitgliedsunternehmen in über 85 Ländern.

 

Ein wichtiger Meilenstein

Sabine Eichner, Geschäftsführerin des dti, kommentiert: „Das Protokoll zur einheitlichen Temperaturüberwachung ist ein wichtiger Meilenstein für mehr Transparenz, Energieeffizienz und Qualitätssicherung in der Tiefkühlkette – ganz im Sinne nachhaltiger Lebensmittelversorgung. Die Tiefkühlwirtschaft strebt weltweit kontinuierliche Verbesserungen in Sachen Qualität und Nachhaltigkeit an. Die gemeinsame erfolgreiche Arbeit an einem neuen Leitfaden für die Überwachung von Temperaturschwankungen zeigt die Kraft unseres internationalen Netzwerks und die Entschlossenheit der Branche, an einer nachhaltigeren Zukunft zu arbeiten.“

 

Datengestützte Temperaturüberwachung

Der neue Leitfaden bietet einen einheitlichen, datengestützten Ansatz, um Temperaturschwankungen von der Produktion bis zum Vertrieb zu überwachen. Es soll Herstellern, Logistik und Handel dabei helfen, die betriebliche Effizienz zu verbessern, Lebensmittelqualität und -sicherheit weiter zu erhöhen sowie Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen zu senken. Dafür war es laut dti wichtig, einen internationalen Konsens darüber zu finden, wie die Temperaturen in allen Gliedern der Lieferkette überwacht und protokolliert werden.

Das „Cold Chain Temperature Monitoring Protocol“ steht hier zum Download bereit.

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