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Der Umsatz im Mittelstand sinkt im Vergleich zum Juni 2024 um 5,5 Prozent.
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BÄKO-magazin Ausgabe 5-26 Titelblatt
Branche aktuell

Mittelstand bleibt Sorgenkind

Die Umsätze im Mittelstand sinken im Vergleich zum Juni 2024 um 5,5%. Betroffen sind nahezu alle Branchen, Bundesländer und Größenklassen. Doch Löhne und Gehälter wachsen weiter und setzen den Unternehmen zu.

Nach einer kurzen Stabilisierung im Vormonat sind die Umsätze im Mittelstand in Deutschland im Juni erneut deutlich gesunken. Das zeigen die aktuellen Zahlen des Datev Mittelstandsindex. Demnach sanken die Umsätze in den kleinsten, kleinen und mittleren Unternehmen im Vergleich zum Juni 2024 um 5,5% – kalender- und saisonbereinigt. Die Hoffnungen auf eine wirtschaftliche Trendwende, die nach einem Umsatzanstieg um 2,8% im Vormonat aufgekeimt waren, währten damit nur kurz.

 

Bauhauptgewerbe am stärksten betroffen

Von der schlechten Umsatzentwicklung sind nahezu alle Branchen, Bundesländer und Unternehmensgrößenklassen betroffen – sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch zum Vormonat. Am stärksten fällt im Vorjahresvergleich der Umsatzrückgang mit 7,0% im Bauhauptgewerbe aus. Aber auch für das Verarbeitende Gewerbe und den Handel ist das Minus von jeweils 5,9% auffällig. Gleiches gilt für den deutlichen Umsatzrückgang von 5,2% in den mittelgroßen Unternehmen. Bei den Bundesländern sind insbesondere Baden-Württemberg (minus 8,9%), Bayern (minus 6,6%) und Nordrhein-Westfalen (minus 6,0%) von dem neuerlichen Umsatzeinbruch betroffen.

 

Steigende Löhne und Gehälter sind relevanter Kostenfaktor

Die Entwicklung der Löhne und Gehälter bleibt dagegen im Trend der vergangenen Monate. Der Lohnindex liegt nach einem Anstieg von nominal 5,0% gegenüber dem Vorjahresmonat (saison- und kalenderbereinigt) nun bei 115,0 Punkten. Im Vergleich zum Vormonat stieg der Index um 0,4%. Damit übertrifft das Lohn- und Gehaltswachstum weiterhin die allgemeine Preisentwicklung und bleibt ein relevanter Kostenfaktor für Unternehmen.

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